Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Hochzeitsplanung in Corona-Krise bleibt schwierig

28.08.2020 - Eine Hochzeit zu organisieren, ist nie einfach - und jetzt kommen noch die Unsicherheiten der Corona-Krise obendrauf. Absagen, verschieben, trotzdem feiern? Eine Expertin sagt: Knifflig wird es immer.

  • Wann wird geheiratet? Und wie? Für Brautpaare bringt die Corona-Krise zahlreiche Unsicherheiten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wann wird geheiratet? Und wie? Für Brautpaare bringt die Corona-Krise zahlreiche Unsicherheiten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Corona und kein Ende: Die anhaltende Pandemie lässt auch Hochzeitspläne platzen. Manche Feiern mussten ausfallen, andere werden auf 2021 verschoben - doch auch das ist gar nicht so einfach.

«Nächstes Jahr wird tatsächlich das Hochzeitsjahr, so wie es aussieht», sagt Hochzeitsplanerin Svenja Schirk. Doch das hat Folgen: Jetzt noch Termine, gute Locations und Dienstleister mit freien Kapazitäten zu finden, kann schwierig werden. «Da muss man als Brautpaar versuchen so flexibel wie möglich zu sein, damit das noch klappt.»

Hinzu kommt: Noch steht ja gar nicht fest, dass große Feiern 2021 tatsächlich im geplanten Rahmen stattfinden können - oder ob dann weiter Beschränkungen wie 2020 gelten. Das ist nicht nur traurig, sondern auch finanziell schwierig. Viele Brautpaare hätten schlicht Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben, so Schirk, die Sprecherin beim Bund deutscher Hochzeitsplaner ist.

Doch wer zahlt eigentlich, wenn die Feier abgesagt werden muss? «Da kommt es wirklich auf die Details an», sagt Schirk. Als Faustregel gilt: Sagt ein Brautpaar von sich aus ab und nicht als Folge zum Beispiel einer Verordnung, «dann bleiben Kosten hängen.»

Anders ist der Fall vielleicht, wenn eine Location zum Beispiel per Gesetz geschlossen wird. Dann würde der Vertrag aufgelöst, erklärt Schirk, die Location kann dann ja ihre Leistung nicht mehr erbringen. Hat ein Dienstleister dagegen schon Arbeit investiert, für den Druck und Versand von Einladungen zum Beispiel, müssen Brautleute in der Regel zahlen und können auch kein Geld zurückfordern.

Am einfachsten scheint da vielleicht, umzubuchen statt abzusagen. Das geht aber nur, wenn der Dienstleister zustimmt. Schließlich muss er ja zum neuen Termin auch freie Kapazitäten haben. Entscheidend sind im Zweifel die Geschäftsbedingungen des Unternehmens. «Wir raten den Brautpaaren und auch unseren Dienstleister-Kollegen immer, viel zu kommunizieren um gemeinsam eine Lösung zu finden, mit der beide Seiten leben können», rät Schirk.

Wer 2020 unbedingt feiern will, muss oder sollte das in der Regel mit reduzierter Besetzung tun. Gäste wieder auszuladen ist allerdings eine schwierige Aufgabe, warnt Schirk. Sie habe aber auch schon von Paaren gehört, die nur mit den engsten Freunden gefeiert und die Party für alle anderen live ins Netz gestreamt haben. «Das ist vielleicht wenigstens eine kleine Notlösung.»

© dpa-infocom, dpa:200828-99-341487/2

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren