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Heim-WM rückt näher: Erweiterter Kader wird nominiert

09.12.2018 - Am 10. Dezember gibt Handball-Bundestrainer Christian Prokop seinen vorläufigen Kader für die Heim-WM bekannt. 28 Spieler wird sein Aufgebot umfassen, später muss er es auf 16 WM-Spieler reduzieren. Wie entscheidet sich der Coach?

  • Handball-Bundestrainer Christian Prokop muss seinen vorläufigen Kader für die WM 2019 benennen. Foto: Sven Hoppe © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Handball-Bundestrainer Christian Prokop muss seinen vorläufigen Kader für die WM 2019 benennen. Foto: Sven Hoppe © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Christian Prokop weiß, dass die Handball-Weltmeisterschaft 2019 nun schon ganz nah ist. Nicht nur, weil der Bundestrainer mit seiner Mannschaft bereits am 10. Januar in Berlin in das Heimturnier startet.

Prokop wird nun auch erstmals eine Entscheidung treffen müssen, die mit Blick auf die für den deutschen Handball so wichtige WM von großer Bedeutung ist. Der 39-Jährige gibt am 10. Dezember in Rostock seinen vorläufigen Kader für das WM-Abenteuer bekannt. Nur aus diesem 28 Spieler umfassenden Aufgebot wird Prokop seine 16 Spieler für das Eröffnungsspiel gegen eine Auswahl Koreas berufen können.

«Den 28er-Kader zu benennen, wird nicht die große Schwierigkeit. Sich aber vorzustellen, den Kader auf 16 Mann verkleinern zu müssen, ist schon eine ganz andere Aufgabe», sagte Prokop zuletzt im Interview des Internetportals «spox.com». Einige Fragezeichen gibt es aber schon vor der Berufung des großen Aufgebots am Montag. Kehrt der in der Bundesliga zuletzt so starke, aber derzeit verletzte 2007er-Weltmeister Michael Kraus in den erweiterten Kreis der Nationalmannschaft zurück? Wie reagiert der Bundestrainer auf den Ausfall des wurfgewaltigen Julius Kühn? Und wie weit ist der lange verletzte Europameister Paul Drux?

Drux muss sich zumindest keine Sorgen machen, im vorläufigen Aufgebot zu stehen. Ob der Rückraumspieler der Füchse Berlin aber rechtzeitig bis zum WM-Start zu seiner gewohnten Form zurückfindet, bleibt abzuwarten. Zudem drängten sich gerade im Rückraum der DHB-Auswahl zuletzt junge Spieler wie Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf) und Franz Semper (SC DHfK Leipzig) auf.

Für das erste WM-Testspiel am Mittwoch gegen Polen steht daher nicht nur Drux, sondern auch der zuletzt in der Liga schwächelnde Europameister Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) nur in Reserve. Böhm und Semper sind dagegen dabei.

Es werde «logischerweise für den einen oder anderen Spieler eine bittere Enttäuschung geben, es wird teilweise um Nuancen gehen», sagte Prokop. Bis zum Test gegen die Polen wird der Trainer seine 16 für diese Partie nominierten Spieler in Rostock zu einem Lehrgang versammeln. Der 28er-Kader soll dann erstmals am 28. Dezember zusammenkommen, wenn die WM-Vorbereitung in Barsinghausen fortgesetzt wird. Anschließend folgt die finale Phase vor der WM mit einem Trainingslager in Hamburg und zwei weiteren Testspielen gegen Tschechien am 4. Januar in Hannover und gegen Argentinien am 6. Januar in Kiel.

Danach wird Prokop wahrscheinlich seinen Kader bereits auf 16 Akteure reduzieren. «Wichtig ist, dass die Mannschaft schon gegen Polen Elan aufnehmen kann, dass sich eine Geschlossenheit, ein Team entwickelt», sagt DHB-Sportvorstand Axel Kromer. Wer zumindest zum erweiterten Kreis gehören wird, zeigt sich bei der Kader-Nominierung am Montag. Es wird Prokops erster großer Fingerzeig mit Blick auf die Heim-WM.

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