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Trump erwägt Absage nächster Verhandlungen mit China

09.08.2019 - Die letzte Verhandlungsrunde im Zollstreit zwischen China und den USA ist ergebnislos zu Ende gegangen. Nun erwägt US-Präsident Donald Trump die Absage der nächsten Gespräche.

  • «Wir werden sehen, ob wir das Treffen beibehalten oder nicht», sagte Trump über die geplante Gesprächsrunde im Handelskonflikt mit China. Foto: Evan Vucci/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Wir werden sehen, ob wir das Treffen beibehalten oder nicht», sagte Trump über die geplante Gesprächsrunde im Handelskonflikt mit China. Foto: Evan Vucci/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Handelskrieg mit China hat US-Präsident Donald Trump eine Absage der nächsten Verhandlungsrunde ins Spiel gebracht. Bislang sei keine Einigung auf ein Handelsabkommen absehbar, sagte Trump im Weißen Haus.

Die nächste Verhandlungsrunde der beiden Länder ist bislang für Anfang September in Washington geplant. «Wir werden sehen, ob wir das Treffen beibehalten oder nicht», sagte Trump. Die USA hätten alle Karten in der Hand, während Chinas Wirtschaft nicht gut dastehe. Die offiziellen Zahlen zu Chinas Wirtschaftswachstum seien «gefälscht», fügte er hinzu.

Die vorige Gesprächsrunde der beiden Staaten im Juli war ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Trumps Regierung verhängte daraufhin neue Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar, die von September an in Kraft treten sollen. Damit werden auf fast alle Einfuhren aus China Zölle gelten, denn die Regierung hatte zuvor bereits Zölle von 25 Prozent auf Importe in Wert von rund 250 Milliarden US-Dollar verhängt. In einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts hatte Washington vergangene Woche Peking auch offiziell der Währungsmanipulation bezichtigt.

Der Handelskrieg war ursprünglich von der Verärgerung Trumps darüber ausgelöst worden, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Der US-Präsident fordert eine Beseitigung von Marktschranken, kritisiert die Verletzung von Urheberrechten und den zwangsweisen Technologietransfer bei in China tätigen US-Unternehmen sowie staatliche Subventionen.

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