Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Gibt es Gesundheitsrisiken?

23.01.2017 - Seit Einführung der ersten Mobiltelefone läuft die Debatte über Gesundheitsrisiken durch Handystrahlung. Eine klare Antwort, ob Handystrahlung schädlich ist, hat die Wissenschaft bislang nicht geben können. Doch es gibt vorgeschriebene Richtwerte und Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz.

  • Um Handystrahlung zu vermeiden, lieber öfter mal Nachrichten schreiben ©

    Um Handystrahlung zu vermeiden, lieber öfter mal Nachrichten schreiben © Vodafone

Was ist unter Handystrahlung zu verstehen?

Das, was umgangssprachlich als Handystrahlung bezeichnet wird, sind die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die ein Mobiltelefon beim Empfang und Senden entwickelt. Als problematisch empfinden Kritiker vor allem, dass Handys diese Felder beim Telefonieren direkt am Kopf erzeugen. Mögliche gesundheitliche Risiken durch Handystrahlung bei intensiver Nutzung seien Krebs- und Tumorerkrankungen sowie Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit, wenn das Handy häufig in der Hostentasche Platz findet.

Handystrahlung: Was bedeutet der SAR-Wert?

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in den vergangenen Jahren internationale Forschungsergebnisse und Studien zum Thema Handystrahlung ausgewertet. Fazit der Behörde: Die international festgelegten Höchstwerte für Handystrahlung reichen aus, um Gesundheitsrisiken ausschließen zu können.

Die zulässigen Höchstwerte werden durch die Spezifische Absorptionsrate (SAR) festgelegt. Der SAR-Wert beschreibt, wie viel der Energie, die durch Handystrahlung erzeugt wird, vom menschlichen Körper aufgenommen wird. Er wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) gemessen.

Die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) hat 1998 empfohlen, dass der SAR-Wert eines Handys nicht mehr als zwei W/kg betragen sollte. Der SAR-Wert eines Mobiltelefons ist in der Bedienungsanleitung angegeben. Er kann aber auch auf der Internetseite des Bundesamts für Strahlenschutz (http://www.bfs.de/SiteGlobals/Forms/Suche/BfS/DE/SARsuche_Formular.html) nachgeschlagen werden. In der Datenbank sind die SAR-Werte von 2.730 Handymodellen gespeichert.

Belastungen durch Handystrahlung verringern

Da aber trotz der Höchstwerte nach wie vor viele Menschen Gesundheitsrisiken durch Handystrahlung fürchten, gibt das Bundesamt für Strahlenschutz noch weiterführende Empfehlungen für die Handynutzung. Sie gelten besonders für Menschen, die viel mit dem Handy telefonieren, und für Kinder.

- Wenn möglich, über das Festnetz telefonieren.

- Telefonate mit dem Handy kurz halten – auch wenn man dank Flatrate nicht auf die Gesprächsdauer achten muss.

- Beim Telefonieren auf guten Empfang achten. Denn je schlechter der Empfang ist, desto stärker muss die Sendeleistung des Handys sein. Achtung: Die Autokarosserie verschlechtert grundsätzlich die Verbindung und erhöht so die Handystrahlung.

- Headsets verwenden. Sie verringern zwar nicht den SAR-Wert, doch die Handystrahlen sind weiter vom Kopf entfernt.

- Öfter mal eine Textnachricht verschicken, statt zu telefonieren – beim Eintippen von Textnachrichten ist das Handy weiter vom Kopf entfernt.

Menschen mit Herzschrittmachern und Hörgeräten sollten sich darüber bewusst sein, dass die elektromagnetischen Felder eines Mobiltelefons die Funktionen dieser Geräte beeinflussen könnten. Das sollte mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren