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Per Smartphone das Smart Home im Griff haben

27.01.2017 - Haustür ohne Schlüsselloch, Licht ohne Schalter, Heizung ohne Regler – das Smart Home, das intelligente Zuhause, ermöglicht die komfortable Bedienung von vielen Alltagsfunktionen in Haus und Wohnung. Waren anfangs noch individuelle Fernbedienungen erforderlich, steuern heute Apps auf dem Smartphone das Smart Home. Was ist möglich?

  • Die Smart-Home-Plattform von Qivicon wird von rund 30 Herstellern genutzt, darunter Samsung ©

    Die Smart-Home-Plattform von Qivicon wird von rund 30 Herstellern genutzt, darunter Samsung © Qivicon

Wie sich mit dem Smartphone das Smart Home steuern lässt

Smart-Home-Funktionen, auch Haussteuerung genannt, gibt es mittlerweile in vielen häuslichen Bereichen. Dazu gehören:

- Öffnen und Schließen von Türen, Garagentoren, Rollläden und Fenstern

- Bedienung und Kontrolle von Heizung und elektrischen Geräten

- Bedienung von Unterhaltungselektronik

- Bedienung und Kontrolle von Alarmanlagen

Es empfiehlt sich, Smart-Home-Module eines Anbieters zu nutzen, damit sich die Module miteinander verknüpfen und zentral steuern lassen. Wenn ein Fenster per Haussteuerung geöffnet werden kann, ist es praktisch, dass automatisch die Heizung für die Zeit des Lüftens runter geregelt wird. Werden dagegen unterschiedliche Systeme genutzt, sind diese möglicherweise nicht kompatibel.

Wenn mit dem Smartphone Smart-Home-Funktionen gesteuert werden, hat das nicht nur den Vorteil, dass alle Funktionen zentral mit einem Gerät bedient werden können. Es ermöglicht auch die Smart-Home-Bedienung von unterwegs. So kann man die Heizung nach einem Urlaub bereits vom Flughafen oder Bahnhof aus hoch regeln, bei der Ankunft ist es dann wohlig warm. Oder man programmiert den Festplattenrekorder des Fernsehers, während man noch im Restaurant sitzt. Eine weitere Möglichkeit: die Kontrolle von Überwachungskameras samt Live-Bildern per Smartphone.

Das Smart Home kann sich aber auch selbst melden – etwa wenn die Alarmanlage oder der Rauchmelder anschlagen. Dann kommt automatisch eine Nachricht auf das Smartphone.

Die wichtigsten Smart-Home-Anbieter und -Systeme im Überblick

Das Zauberwort, um mit dem Smartphone das Smart Home zu bedienen, lautet wie so oft „App“. Alle großen Anbieter von Haussteuerung bieten für ihre Produkte passende Smartphone-Apps an. Selbst wer unterschiedliche Smart-Home-Systeme nutzt, kann sie alle über sein Handy steuern. Mit der einen App regelt er die Heizung, mit einer anderen programmiert er den Festplattenrekorder. Darüber hinaus gibt es sogar Smart-Home-Apps, die die Steuerung von verschiedenen Systemen unterschiedlicher Anbieter ermöglichen – dann muss nicht von App zu App gewechselt werden.

Verbreitete Smart-Home-System sind unter anderem von diesen Firmen erhältlich:

- AVM: Der Hersteller der populären Fritzbox-Router bietet auch kompatible Smart-Home-Produkte an.

- Belkin: Spezialist für Computerzubehör, der sein langjähriges Know-how bei schnurlosen Technologien für Haussteuerung nutzt.

- Innogy Smart Home: Eine Tochter des Energieunternehmens RWE, die vor allem Produkte für die Steuerung von Strom- und Heizverbrauch anbietet.

- Google Nest: Die Smart-Home-Sparte des Internetkonzerns. Ab diesem Frühjahr in Deutschland verfügbar, dürfte bei Produkten wie Überwachungskameras, Rauchmeldern und Thermostaten eine optimale Kompatibilität mit Android-Smartphones zu erwarten sein.

Andere Smart-Home-Anbieter haben sich auf gemeinsame Plattformen geeinigt:

- Qivicon wird von rund 30 Herstellern genutzt, darunter Samsung.

- KNX ist ein internationaler Standard für Haus- und Systemtechnik, für den von mehr als 400 Firmen circa 7.000 kompatible Produkte angeboten werden.

Auch für diese Standards gibt es Apps, um per Smartphone das Smart Home einfach und schnell zu steuern und im Blick zu behalten.

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