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Hopp lobt Fußball-Bosse: «Handeln verantwortungsvoll»

22.03.2020 - Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat die Spitze des deutschen Fußballs für ihren Umgang mit der Coronakrise gelobt.

  • Hat inzwischen auch seine Ablehnung von Geisterspielen aufgegeben: Mäzen Dietmar Hopp. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hat inzwischen auch seine Ablehnung von Geisterspielen aufgegeben: Mäzen Dietmar Hopp. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Mit dem Wissen von heute bleibt festzustellen, dass DFL und DFB verantwortungsvoll handeln, weil sie das Mögliche versuchen, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, damit die Vereine zumindest die budgetierten Einnahmen aus dem TV-Geld erhalten», sagte der 79 Jahre alte Unternehmer der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Der Milliardär, mit dessen Unterstützung die TSG Hoffenheim einst den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hatte, hat inzwischen auch seine Ablehnung von Geisterspielen aufgegeben. Ihm sei «die Abhängigkeit zwischen den absolvierten Spieltagen und der Auszahlung des Fernsehgeldes in dieser Form nicht bewusst» gewesen, sagte Hopp. Er verwies auf die hohe Verantwortung von Deutscher Fußball Liga und Deutschem Fußball-Bund für fast 60.000 Arbeitsplätze, die in Deutschland am Profifußball hängen.

Bislang wurde eine Aussetzung von zwei Bundesliga-Spieltagen bis zum 2. April beschlossen. Bei einer weiteren Mitgliederversammlung aller 36 Profi-Clubs - vermutlich am 31. März - sollen neue Maßnahmen dann kollektiv beschlossen werden. Bei einem Saisonabbruch drohen durch dann entfallende Einnahmen für die neun noch ausstehenden Spieltage aus TV-Rechten, Sponsoring und Zuschauereinnahmen Verluste von rund 750 Millionen Euro. Partien ohne Zuschauer gelten mittlerweile als einzige verbliebene Option, um die Saison zu Ende zu spielen.

SAP-Gründer Hopp war zuletzt mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Zunächst hatten massive Fan-Anfeindungen gegen ihn für eine heftige Debatte um die Ultraszene geführt. Dann machte Hopp als Miteigentümer des Tübinger Pharmaunternehmens CureVac auf sich aufmerksam. Die Firma arbeitet an einem Impfstoff gegen den Coronavirus.

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