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Mobilfunkanbieter kommen beim Netzausbau voran

20.09.2018 - Der schnelle Mobilfunkstandard 5G ist das Thema der Zukunft. Die Gegenwart heißt hingegen 4G oder LTE, wenn man mit Tempo mobil surfen will. Wie sieht es hier aus beim Netzausbau?

  • Techniker arbeiten an einem Sendemast für das Mobilfunknetz in München. LTE oder 4G ist die vierte Mobilfunkgeneration und der aktuell schnellste kommerziell eingesetzte Übertragungsstandard. Foto: Matthias Balk © dpa -...

    Techniker arbeiten an einem Sendemast für das Mobilfunknetz in München. LTE oder 4G ist die vierte Mobilfunkgeneration und der aktuell schnellste kommerziell eingesetzte Übertragungsstandard. Foto: Matthias Balk © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer in Deutschland zum Smartphone greift, hat vielerorts inzwischen eine etwas schnellere Datenübertragung als früher.

So stieg die LTE-Netzabdeckung der drei großen Betreiber von Mobilfunkstationen hierzulande - der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica - in den vergangenen Monaten an, wie aus Zahlen der Konzerne hervorgeht.

Vodafone nahm nach eigenen Angaben im Juli und August rund 400 neue, schnelle LTE-Stationen in Betrieb und kommt damit inzwischen auf rund 17.000 LTE-Anlagen sowie eine Abdeckung von rund 93 Prozent der Bevölkerung. Das waren 3700 solcher Standorte mehr als im März 2016 und sieben Prozentpunkte mehr in der Abdeckung.

LTE wird auch 4G genannt, es ist also die vierte Mobilfunkgeneration und der aktuell schnellste kommerziell eingesetzte Übertragungsstandard. In Vorbereitung ist mit 5G eine noch schnellere Technik - entsprechende Frequenzen sollen Anfang 2019 versteigert werden, 5G-Mobilfunkverträge kommen dann wohl 2020 auf den Markt.

Die Deutsche Telekom meldete für Juni und Juli rund 200 neue LTE-Masten oder Gebäudestandorte, damit kommt der frühere Staatsmonopolist inzwischen auf eine Abdeckung von 97,5 Prozent bei der schnellen Übertragung. Beim 4G-Netzausbau ist der Bonner Konzern fast schon im Ziel: Die Netzbetreiber haben sich bei der Auktion von Mobilfunk-Frequenzen 2015 verpflichtet, bis spätestens Ende 2019 bei einer LTE-Abdeckung von mindestens 98 Prozent zu liegen. Maßgeblich ist hier die Bevölkerung und nicht die Gesamtfläche - Funklöcher fernab der Städte sind also auch künftig möglich.

Der Dritte im Bunde der Netzbetreiber, Telefónica mit O2, hat hingegen noch einen weiten Weg vor sich: Dessen LTE-Abdeckung liegt in Deutschland nach Firmenangaben nur bei knapp 85 Prozent. Auch Telefónica verstärkt seine Anstrengungen, für Juli und August vermeldete die Firma ein Plus von 1000 Stationen mit dem schnellen Internet. Allerdings sind hier nicht nur neue Standorte inbegriffen, wie es bei den Angaben von Vodafone und der Telekom der Fall ist, sondern auch bereits vorhandene LTE-Standorte, deren Kapazität erweitert wurde. Präzisere Angaben machte Telefónica nicht.

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