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Bei Syphilis-Ansteckung Sexpartner informieren

21.10.2020 - Die Syphilis ist leicht übertragbar. Die meisten Ansteckungen passieren beim Sex. Umso wichtiger ist es im Falle einer Erkrankung, den möglicherweise Betroffenen schnell Bescheid zu geben.

  • Syphilis wird meistens beim Sex übertragen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Syphilis wird meistens beim Sex übertragen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es ist sehr unangenehm. Doch wer an Syphilis erkrankt ist, sollte dazu beitragen, dass Sexualpartner frühzeitig benachrichtigt und gegebenenfalls behandelt werden können. So könnten Infektionsketten unterbrochen und erneute Ansteckungen verhindert werden, erklärt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG).

Symptome ändern sich je nach Stadium

Wie lange zurückliegend Sexpartner informiert werden sollten, hängt vom Krankheitsbild ab. Im ersten Stadium der Syphilis bilde sich meist zwei bis drei Wochen nach der Infektion ein oft schmerzloses Geschwür an der Stelle, an der die auslösenden Bakterien in den Körper gelangt sind: am Penis, an der Scheide oder am Mund zum Beispiel. Im zweiten Stadium kommt es zu Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Hautausschlägen, die laut DDG oft von alleine abklingen.

Bei Betroffenen im ersten Stadium sollten die Sexpartner der vergangenen drei Monate, bei Betroffenen im zweiten Stadium der vergangenen zwölf Monate benachrichtigt werden, so die DDG. Man könne bis ungefähr ein Jahr nach der Erstansteckung infektiös sein - auch wenn man keine Symptome mehr hat. Die Sexpartner sollten sich ebenfalls auf Syphilis untersuchen lassen.

In der Regel gut behandelbar

Hirnschädigungen, die zu Taubheit, Blindheit oder geistigem Verfall führen können und Jahre später auftreten, seien heutzutage nur noch selten, so die DDG. Rechtzeitig erkannt ist Syphilis durch Antibiotika gut behandelbar.

Die Zahl der gemeldeten Syphilis-Infektionen war im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich gestiegen. 2018 registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) erstmals wieder einen ganz leichten Rückgang: In dem Jahr wurden dem RKI gut 7300 Fälle gemeldet. Betroffen sind laut DDG vor allem Männer, die Sex mit Männern haben.

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