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Hopman Cup: Kerber und Zverev verpassen Sieg denkbar knapp

05.01.2019 - Am Ende entschied beim Hopman-Cup-Finale wieder das gemischte Doppel - auch diesmal hatte das deutsche Tennis-Duo Angelique Kerber und Alexander Zverev bei der Revanche gegen Titelverteidiger Schweiz nicht das Glück auf seiner Seite.

  • Alexander Zverev hatte gegen Roger Federer kaum eine Chance. Foto: Trevor Collens/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Alexander Zverev hatte gegen Roger Federer kaum eine Chance. Foto: Trevor Collens/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Angelique Kerber besiegte in Perth die Schweizerin Belinda Bencic. Foto: Tony Mcdonough/AAP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Angelique Kerber besiegte in Perth die Schweizerin Belinda Bencic. Foto: Tony Mcdonough/AAP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Roger Federer zeigte gegen Alexander Zverev eine starke Leistung. Foto:Trevor Collens/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Roger Federer zeigte gegen Alexander Zverev eine starke Leistung. Foto:Trevor Collens/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Belinda Bencic und Roger Federer mit der Hopman-Cup-Trophäe. Foto: Tony Mcdonough/AAP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Belinda Bencic und Roger Federer mit der Hopman-Cup-Trophäe. Foto: Tony Mcdonough/AAP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Enttäuschung war Angelique Kerber und Alexander Zverev in den Gesichtern abzulesen. Nach einem bis zum letzten Punkt spannenden Finale haben es beide auch im zweiten Anlauf nicht geschafft, als erstes deutsches seit 1995 den Hopman Cup zu holen.

24 Jahre nach dem Erfolg von Boris Becker und Anke Huber verpassten Kerber und Zverev bei der inoffiziellen Mixed-WM in Perth mit der 1:2-Niederlage gegen die Schweiz die Revanche für das vergangene Jahr. Im vorigen Januar hatte es ebenfalls ein 1:2 gegen Roger Federer und Belinda Bencic gegeben.

Becker gratulierte trotz des unglücklichen Ausgangs: «Das Finale muss man erstmal erreichen. Die Chance war ja auch da, aber auf der anderen Seite ist halt Federer», sagte der deutsche Herren-Tennis-Chef am Rande eines Verbandskongresses in Berlin. «Insofern ist das keine Schande, aber ich glaube Sascha und Angie haben ein trauriges Auge, denn heute hätten sie gewinnen können.»

Auch diesmal verlor das deutsche Paar das entscheidende Mixed und war dabei hauchdünn 0:4, 4:1, 3:4 (4:5) unterlegen. Beim Stand von 4:3 im verkürzten entscheidenden Tiebreak hatte das deutsche Duo Matchball, doch der aufschlagende Federer und Bencic bewahrten die Nerven, wehrten die Gelegenheit ab und entschieden danach auch den alles entscheidenden letzten Ballwechsel zu ihren Gunsten.

«Es wird nicht so leicht, wir werden versuchen, unser bestes Tennis zu spielen und zu gewinnen», versprach Kerber nach dem Erfolg gegen Bencic. So sehr das deutsche Duo vor 14.000 begeisterten Zuschauern den Sieg wollte, am Ende durften sich Federer und Bencic erneut zum Sieger-Paar küren lassen. Für den schon 2001 mit Martina Hingis erfolgreichen Altmeister war es der insgesamt dritte Erfolg in Perth, damit ist er der Rekordsieger der Veranstaltung.

Zverev verlor zunächst 4:6, 2:6 gegen Federer, Kerber glich mit 6:4, 7:6 (8:6) gegen Bencic aus. Damit schuf die Wimbledonsiegerin die Chance auf den Prestigeerfolg, den 1993 auch Michael Stich und Steffi Graf verbuchen konnten. Am Ende gab es nach dem einstündigen gemischten Doppel aber erneut eine Niederlage. Auch Huber und Bernd Karbacher verloren 1994 das Endspiel, damals gegen Tschechien.

Kerber tankte dennoch Selbstvertrauen, denn sie entschied gegen die einstige Top-Ten-Spielerin Bencic auch das vierte Einzel in dieser Woche zu ihren Gunsten. Die Weltranglisten-Zweite hatte bei der 5:3-Führung im zweiten Satz den Sieg vor Augen. Ausgerechnet danach gab die 30-Jährige zum 5:5 und 6:6 ihr Service ab. Im Tiebreak machte Kerber den Erfolg mit dem dritten Matchball nach 1:29 Stunden perfekt. «Es ist immer schwer, Belinda kämpft immer bis zum letzten Punkt», sagte die Weltranglisten-Zweite.

Zverev konnte sein Einzel bis zum 4:4 im ersten Satz offenhalten, obwohl er gegen den Aufschlag von Federer kaum etwas ausrichten konnte. Wenig später nutzte der langjährige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz aber seinen ersten Satzball. Der 21 Jahre alte Hamburger kam direkt danach zwar erstmals besser mit dem Service des 16 Jahre älteren Federer zurecht, konnte die kleine Chance aber nicht nutzen und gab seinerseits danach seinen Aufschlag zum 0:2 ab. Nach nur 70 Minuten war das Match vorbei. «So zu spielen, gibt mir ein gutes Gefühl für die Saison. Wenn ich so serviere wie heute, wird es für alle schwer», sagte Federer. Schon im vorigen Jahr hatte er Zverev an gleicher Stelle im Finale bezwungen.

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