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Maschinennetz bald flächendeckend

01.04.2019 - Vodafone: Infrastruktur bis September bei 95%

  • Rund 2.000 Mobilfunkmasten werden von Vodafone fit für Narrowband IoT gemacht ©

    Rund 2.000 Mobilfunkmasten werden von Vodafone fit für Narrowband IoT gemacht © Vodafone

Vodafone baut das neue Maschinennetz weiter aus. Bis September 2019 aktiviert der Düsseldorfer Telekommunikations-Konzern die Infrastruktur, die Sensoren überall und stromsparend vernetzt, an weiteren rund 2.000 Mobilfunkmasten. Gegenstände und Maschinen können dann auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland Daten im Internet der Dinge (IoT) austauschen.

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Dafür aktiviert Vodafone mit Narrowband IoT schon jetzt eine erste 5G-Technologie im bestehenden LTE-Netz. Bis September funkt sie an allen LTE-Masten und wird dann wegen der hohen Reichweite auch auf dem Land großflächig verfügbar sein. Das Maschinennetz schafft so für die Industrie, aber auch für viele Landwirte die Basis, um das Internet der Dinge zu nutzen und den eigenen Betrieb zu digitalisieren. Damit wird das von der Politik geforderte „Internet an jeder Milchkanne“ Realität.

Ausbaustart vor einem Jahr

Schon heute funkt das Vodafone-Maschinennetz großflächig in Deutschland. An rund 90 Prozent der LTE-Masten ist die Technologie aktiviert. Vor rund einem Jahr hatte der Telekommunikations-Konzern mit dem Ausbau der Technologie begonnen.

Das Maschinennetz (NB IoT) ist eine erste 5G-Technologie, die Vodafone im bestehenden LTE-Netz aktiviert. Die Technologie funkt auf den niedrig gelegenen 800 Megahertz-Frequenzen. Die physikalischen Eigenschaften dieser Frequenzen eigenen sich optimal, um Sensoren und Gegenstände in der Fläche zu vernetzen. Das unterscheidet sie von den hohen 5G-Frequenzen (3,4 bis 3,7 Gigahertz), die aktuell von der Bundesnetzagentur versteigert werden und welche über deutlich geringere Reichweiten verfügen. Das Maschinennetz vernetzt Gegenstände sogar tief unter der Erde, hinter dicken Betonwänden von Industriehallen und wegen der hohen Reichweite auch auf abgelegenen Feldern.

Wasserzähler, Gastanks und Gasflaschen funken im Maschinennetz

Die Technologie kann sämtliche Sensoren, die Zustände erfassen und analysieren, vernetzen. Neben der Landwirtschaft profitiert dadurch vor allem die Industrie. Wasserzähler übermitteln aktuelle Zählerstände von tief unter der Erde automatisch und regelmäßig an städtische Versorger. Gaszähler lassen sich aus der Ferne auslesen. Das spart Zeit und Aufwand. Gasflaschen oder -Tanks teilen im Lager, auf Transportwegen und während der Nutzung immer den aktuellen Füllstand. So können die Behälter immer aufgefüllt werden, noch bevor sie leer sind. Theoretisch können mit der Technologie bis zu vier Milliarden Geräte gleichzeitig per Mobilfunk kommunizieren. Eine einzige Mobilfunkzelle vernetzt so bis zu 50.000 Gegenstände zeitgleich.

Das Internet der Dinge wächst rasant. Schon heute vernetzt Vodafone weltweit mehr als 80 Millionen Gegenstände per Mobilfunk – Tendenz steigend. Eine weltweite Studie des Telekommunikations-Konzerns hat gezeigt, dass bereits jedes dritte Unternehmen das Internet der Dinge nutzt. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert.

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