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Sichere Drohnen dank Mobilfunk

18.06.2019 - Vodafone testet dynamische Flugverbotszonen

  • Die Kontrolle von Drohnen ist eines der zentralen Themen der Flugsicherheit von morgen ©

    Die Kontrolle von Drohnen ist eines der zentralen Themen der Flugsicherheit von morgen © Vodafone

Bei Tests im spanischen Jaén konnte Vodafone als weltweit erstes Unternehmen zeigen, wie mithilfe von Mobilfunk-Technologien verhindert werden kann, dass Drohnen in Zonen wie Hochsicherheits-Bereiche, Tatorte oder Veranstaltungsorte eindringen.

Hier alle Infos zu den IoT-Lösungen von Vodafone

Die Drohnen-Tests von Vodafone unterstützen die Ziele der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die Behörde entwickelt derzeit neue europaweite Regeln für den Betrieb von Drohnen.

Überwachung per RPS

Vodafone setzt dafür ein eigens entwickeltes Positioning System namens RPS ein – die weltweit erste Drohnenortungs- und Sicherheitstechnologie im Internet der Dinge (IoT). Frühere Tests in Deutschland zeigten, dass RPS sicherer und weniger anfällig für Hack-Angriffe ist als GPS – und somit eine echte Alternative darstellt, um die Position einer Drohe zu verfolgen, wenn sie außerhalb des Sichtfelds fliegt.

Per RPS wird sichergestellt, dass die Drohnen unempfindlich gegen Hacking-Versuche sind und mit vertrauenswürdigen Behörden unter Verwendung einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommunizieren können. Die Vodafone-Technologie könnte bereits acht Monate nach der Einführung der EASA-Vorschriften für Flugverbotszonen für Drohnen zur Verfügung stehen.

Dies würde einen auf SIM-Karten basierenden Ansatz ermöglichen, der die Entwicklung von Drohnen beschleunigen würde, die außerhalb des Sichtfelds fliegen. Die Branche könnte so laut der Flugverkehrsinitiative SESAR bis 2050 jährlich 15 Milliarden Euro für die europäische Wirtschaft und über 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wirtschaftsfaktor Drohne

Experten gehen davon aus, dass Drohnen als Teil der zukünftigen digitalen Gesellschaft die europäische Wirtschaft ankurbeln werden. Laut SESAR sollen die unbemannten Luftfahrzeuge bis 2050 sieben Mal mehr Flugstunden über unseren Köpfen verbringen als Flugzeuge, während sie Lieferungen, Inspektionen und sogar Kurzstrecken-Transporte durchführen.

Genauso wie bei Flugzeugen muss auch der Drohnenflug sorgfältig reguliert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Drohnen nicht in Gebiete eindringen, in die sie nicht fliegen sollen, so z.B. auf das Gelände von Flughäfen.

Mit Blick auf die Zukunft wird zudem wichtig sein, dass Rettungsdienste und andere Behörden temporäre oder dynamische Flugverbotszonen einrichten können. So kann beispielsweise sichergestellt werden, dass nur Polizei-Drohnen in die Zone eines Tatorts fliegen können.

Virtuelle Zäune als Schutz vor Drohnen

Der Schutz von Flugverbotszonen wird durch sogenannte Geo-Zäune ermöglicht. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Barriere oder Rundumsicherung in einem realen geografischen Gebiet.

Geo-Zäune können verwendet werden, um einen permanent gesperrten Bereich wie einen Flughafen oder ein Gefängnis oder einen temporär gesperrten Bereich wie ein Festival „einzuzäunen“. Drohnen können zudem für eine bestimme Aufgabe „eingezäunt“ werden, z.B. wenn sie Stromleitungen inspizieren.

In der Regel werden die Flugverbotszonen von den Drohnen aus statistischen Offline-Datenbanken abgerufen. Viele Drohnen verfügen jedoch auch über einen internen Speicher mit diesen Informationen, da gerade bei temporären Geo-Zäunen eine Offline-Datenbank nicht gut genug ist.

Kontrolle über Drohnen per Mobilfunk

Vodafone konnte in einem kürzlich durchgeführten Test nachweisen, dass Geo-Zäune dynamisch generiert und aufgelöst werden können. Dabei wird RPS genutzt, um festzustellen, wann eine Drohne in das umzäunte Gebiet geflogen ist.

Ein Team von Vodafone-Ingenieuren konnte in Spanien einen Geo-Zaun errichten und mit einer beliebigen Anzahl von Drohnen interagieren, die innerhalb dieser Zone flogen. Alle Drohnen waren über eine eingebaute SIM-Karte mit dem Vodafone-Mobilfunknetz verbunden.

Jeder Mobilfunkbetreiber kann diese Technologie anwenden: Vodafone hat seine RPS-Forschung und das damit verbundene geistige Eigentum ohne Lizenzgebühren für die Wiederverwendung öffentlich zugänglich gemacht, um die Geschwindigkeit der Drohnen-Sicherheit und die Innovation weltweit zu beschleunigen.

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