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Sicherer Anker für die Schifffahrt

17.07.2019 - Kooperation von Vodafone und Siren Marine

  • Vodafone und Siren Marine haben eine gemeinsame IoT-Lösung für Boote entwickelt © iStock / Den

    Vodafone und Siren Marine haben eine gemeinsame IoT-Lösung für Boote entwickelt © iStock / Den Belitsky

Nicht nur Autos und Drohnen, auch Luxus-Yachten, Motorboote und Segelschiffe fahren im Internet der Dinge (IoT). Vodafone und der Bootsausrüster Sirene Marine bringen vernetzte Sicherheit für Boote und Yachten nach Europa.

Hier alle Infos zu den IoT-Lösungen von Vodafone

Im Internet der Dinge wird einer der größten Gefahren auf den Weltmeeren vorgebeugt, dem Eintreten von Wasser in den Kielraum eines Bootes. Mit dem weltweit nutzbaren Sensoren-System MTC lernen Boote mit ihren Besitzern zu sprechen.

Vodafone und Siren Marine bringen MTC nach Europa

Die Technologie löst per Mobilfunk Notrufsysteme aus, wenn der Wasserstand im Kielraum gefährlich ansteigt. Sie schlägt Alarm, wenn sich unbefugte Personen Zutritt zum Boot verschaffen, und teilt technische Informationen vom Motor oder zur Stromversorgung an Bord. Last but not least kann der Besitzer per MTC Temperatur, Licht und weitere Systeme an Bord aus der Ferne steuern.

In den USA und in Australien ist MTC bereits im Einsatz. Jetzt können auch Bootsbesitzer in Europa ihre Wasserfahrzeuge mit der MTC-Technologie von Siren Marine und Vodafone im IoT vernetzen. Der europäische Markt ist groß. Allein in Deutschland besitzen etwa 220.000 Privatmenschen eine Yacht. 

MTC: Fernzugriff per App

Per MTC kann ein Kapitän von überall auf der Welt mit einem Smartphone, Tablet oder Notebook auf sämtliche technische Daten seines Boots zugreifen. Kabellose Sensoren sammeln Informationen über technische Zustände wie beispielsweise den Wasserstand auf dem Schiff.

Die Informationen werden per Mobilfunk in die Cloud gesendet, ausgewertet und gesichert. Mit der speziellen IoT-Plattform von Vodafone werden die Daten auch länderübergreifend übertragen.

Die App von Siren Marine bereitet die Informationen für die Bootsbesitzer auf. Flotten-Manager können mit dem System auch ganze Bootsflotten beaufsichtigen, vor Diebstahl sichern und steuern.

Digitaler Leckage-Alarm

Zu den größten Gefahren auf einer Yacht zählt das Eintreten von Wasser in den Kielraum des Bootes. Läuft dieser Bereich des Boots mit Wasser voll, während die Bilgenpumpe nicht funktioniert oder schnell genug arbeitet, kann das auf offenem Meer schlimme Folgen haben. Ein Leckage-Alarm kann in dieser Notfallsituation eine Katastrophe verhindern.

Neben dem Senden einer Warnung an den Besitzer wird auch ein akustischer Alarm oder eine Blitzleuchte an Bord ausgelöst. Um beispielsweise den Ausfall der Bilgenpumpe vorzubeugen, prüft das MTC System ständig den Ladestatus der Batterien an Bord und sendet einen Alarm, wenn die Schiffsbatterien einen vordefinierten Grenzwert unterschreiten.

Motordefekte werden vorhergesagt

Mit der smarten Technologie erhalten Bootsbesitzer rund um die Uhr Einblicke in den aktuellen Zustand des Motors. Kabellose Sensoren an der Zündung und am Öldruckmesser erfassen die aktuellen Betriebszustände und gleichen diese mit Standardwerten ab. Wenn es zu Abweichungen kommt, erhält der Besitzer eine Benachrichtigung mit der Empfehlung für einen Service-Termin.

Schutz vor Diebstahl

IoT ermöglicht auch die Fernsteuerung von Systemen auf der Yacht. Bootsbesitzer können mit der Siren-Marine-App unter anderem die Kabinen- und Cockpit-Beleuchtung, die Klimaanlage und die Batterie per Smartphone steuern.

Ausgestattet mit Druckmatten, Bewegungs- und Magnet-Sensoren schlägt das MTC-System nicht nur direkt beim Besitzer Alarm, wenn sich unbefugte Personen Zugang zum Bootsinneren verschaffen. Auf Wunsch des Nutzers löst das System zusätzlich automatisch einen akustischen und visuellen Alarm vor Ort aus, um die Langfinger abzuschrecken.

GPS-Daten ermöglichen zusätzlich die genaue Lokalisierung der vernetzten Boote sowie das Festlegen von Sicherheitsbereichen, die eine Yacht nicht verlassen darf ohne einen Alarm auszusenden. In Europa ist das digitale Schutzsystem über den Distributor Nixon Marine Global erhältlich.

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