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Vodafone plant Smart Cities

10.12.2018 - Pilotprojekt in Dresden

  • Dank IoT-SIM-Karten von Vodafone können Parksensoren in Echtzeit übermitteln, ob ein Stellplatz frei oder belegt ist ©

    Dank IoT-SIM-Karten von Vodafone können Parksensoren in Echtzeit übermitteln, ob ein Stellplatz frei oder belegt ist © Vodafone

Immer mehr deutsche Städte werden dank dem Internet der Dinge (IoT) zu Smart Cities – und Vodafone ist bei der Entwicklung ganz vorn mit dabei. E-Bikes und E-Scooter lassen sich in den Innenstädten per App finden und anmieten. Mülleimer melden städtischen Unternehmen automatisch, wenn sie geleert werden müssen. Die Suche nach freien Parkplätzen wird mit intelligenten Sensoren vereinfacht.

Die Parkplatzsuche in Städten dauert mitunter länger als die eigentliche Fahrt zum Ziel. Laut einer Studie von INRIX verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem freien Parkplatz. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern verursacht auch unnötigen Lärm und Abgase.

Gemeinsam mit dem Nürnberger Start-up Smart City System (SCS) hat Vodafone eine vernetzte Parkhilfe entwickelt, um die Suche nach Parkplätzen digital zu erleichtern. Die Kooperation ist aus dem Start-up Accelerator UPLIFT von Vodafone hervorgegangen.

IoT hilft bei Parkplatzsuche

Bei der smarten Parklösung werden intelligente Sensoren frei von zeitintensiven Montagearbeiten auf den Parkplätzen in den Innenstädten angebracht. Die winzigen Sensoren erkennen mittels elektromagnetischer Messung, ob ein Stellplatz durch ein Fahrzeug belegt ist oder nicht.

In den vor Wind und Wetter geschützten Sensoren funken spezielle IoT-SIM-Karten von Vodafone. Sie übertragen in Echtzeit per Mobilfunk den jeweils aktuellen Status eines Parkplatzes an eine zentrale Station – zum Beispiel zu einer städtischen Verwaltung. Von hieraus wandern die Informationen aller Parkplätze in eine Cloud. In dieser werden die Daten gesammelt sowie verarbeitet und können auf Wunsch der Städte oder anderer Parkplatzbetreiber direkt mit den Autofahrern geteilt werden.

Die Stadt Dresden nutzt die IoT-Technologie in einem ersten Pilotprojekt im Live-Betrieb. So kann eine Routenplaner-App dem Nutzer freie Parkplätze anzeigen und den Autofahrer zielsicher dorthin navigieren. Zuletzt wurde das Gelände der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen mit dem intelligenten Parklotsen vernetzt. Schrittweise soll auch der Parkraum der Dresdner Innenstadt mit dem Sensorsystem digitalisiert werden.

Von der schnelleren Suche nach Parkplätzen können zukünftig auch Betreiber von Supermärkten, Kliniken oder städtischen Unternehmen profitieren. Sie können mit dem vernetzten Sensorsystem die Auslastung ihrer Stellplätze in Echtzeit analysieren und Erweiterungen auf Grundlage fundierter Daten planen. In Zukunft sollen Autofahrer über die Technologie Parkplätze zusätzlich kurzfristig buchen, reservieren und für bestimmte Zeiträume sogar vermieten können.

IoT macht Mülltonnen intelligent

Gemeinsam mit dem Start-up Binando hat Vodafone intelligente Mülltonnen entwickelt. Die Sensoren an den Mülltonnen messen den aktuellen Füllstand und melden per Narrowband IoT automatisch einen Alarm an die Zentralen städtischer Unternehmen, wenn eine Mülltonne geleert werden muss. So können ganze Logistik- und Leerungsprozesse optimiert werden.

Vodafone baut aktuell in Deutschland ein Netz speziell für die Vernetzung von Gegenständen. Das Maschinennetz Narrowband IoT kann Millarden Geräte gleichzeitig vernetzen. Die Datenübertragung benötigt bis zu zehn Mal weniger Strom als im herkömmlichen Mobilfunknetz. Weil das neue Maschinennetz auf besonders tiefen Frequenzen funkt, können Gegenstände an jedem Ort Daten übertragen – sogar tief unter der Erde, in Kellern oder hinter dicken Betonwänden in Parkhäusern.

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