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«Warsaw» ist ein Taktikspiel mit sehr ernstem Hintergrund

19.11.2020 - Spiele über den Zweiten Weltkrieg gibt es viele, doch «Warsaw» ist trotzdem einzigartig. Ein polnisches Entwicklerteam erzählt dort die tragische Geschichte des Warschauer Aufstands.

  • Zug um Zug: Die rundenbasierten Kämpfe in «Warsaw» ähneln dem Fantasy-Horror-Rollenspiel «Darkest Dungeon». Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zug um Zug: Die rundenbasierten Kämpfe in «Warsaw» ähneln dem Fantasy-Horror-Rollenspiel «Darkest Dungeon». Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Missionen in «Warsaw» wollen gut geplant sein - und sind doch oft sehr schwer zu gewinnen. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Missionen in «Warsaw» wollen gut geplant sein - und sind doch oft sehr schwer zu gewinnen. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Düstere Comic-Bilder: «Warsaw» erzählt trotz des ungewöhnlichen Grafikstils eine realistische Geschichte des Warschauer Aufstands. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Düstere Comic-Bilder: «Warsaw» erzählt trotz des ungewöhnlichen Grafikstils eine realistische Geschichte des Warschauer Aufstands. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Guerilla-Krieg: Auf diesem Stadtplan müssen Spielerinnen und Spieler in «Warsaw» Feinden ausweichen und ihr nächstes Missionsziel finden. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Guerilla-Krieg: Auf diesem Stadtplan müssen Spielerinnen und Spieler in «Warsaw» Feinden ausweichen und ihr nächstes Missionsziel finden. Foto: Pixelated Milk/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

63 Tage lang kämpften Mitglieder der Polnischen Heimatarmee 1944 gegen übermächtige deutsche Besatzungstruppen. Die blutige Niederschlagung des Warschauer Aufstands und das Schicksal der polnischen Hauptstadt gehören zu den dunkelsten Kapiteln des Zweiten Weltkriegs. Lässt sich daraus ein Computerspiel machen?

Ja, das geht, sagt das polnische Indie-Studio Pixelated Milk - und zeigt mit «Warsaw» eindrucksvoll, dass spannende Spiele und respektvoller Umgang mit Geschichte kein Widerspruch sein müssen.

Zweidimensionaler Widerstand

Das Spiel beginnt im Hauptquartier des Widerstandes. Dort übernehmen Spielerinnen und Spieler das Kommando über eine Einheit der Polnischen Heimatarmee. Diese müssen sie zunächst über einen Stadtplan zu ihren Einsatzorten steuern und dabei feindlichen Patrouillen ausweichen.

Kommt es zum Kampf, schaltet das Spiel in einen rundenbasierten Modus. Zug für Zug bewegen beide Seiten nun ihre Figuren, greifen an oder benutzen Sonderfertigkeiten. Die zweidimensionale Darstellung der Gefechte dürfte allen bekannt vorkommen, die das Horror-Fantasy-Spiel «Darkest Dungeon» gespielt haben, das den Entwicklern von «Warsaw» offensichtlich als Inspiration gedient hat.

Düstere Geschichte trotz Comic-Grafik

Mit der Zeit können die Widerstandskämpfer neue Fähigkeiten erlangen und ihre Eigenschaften verbessern - wenn sie denn überleben. Denn die Kämpfe sind teils sehr schwer, Munition und andere Ressourcen stets knapp.

Das kann teils frustrierend sein, doch das ist im Fall von «Warsaw» wohl Absicht. Denn das Spiel erzählt trotz seiner zunächst verspielt wirkenden Comic-Grafik ausdrücklich keine Geschichte um strahlende Helden und ein Happy End - passend zur bitteren historischen Realität.

«Warsaw» ist für PC, Nintendo Switch, PlayStation 4 und Xbox One erschienen. Es kostet rund 20 Euro.

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