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Elektrische Eleganz

21.11.2019 - Karma Automotive hat auf der L.A. Autoshow das Sportwagenkonzept SC2 vorgestellt. Ähnlich beeindruckend wie das Design ist auch der Antrieb.

  • Schicker E-Sportler: das Karma SC2 Concept © Karma

    Schicker E-Sportler: das Karma SC2 Concept © Karma Automotive

  • Mit seiner eng anliegenden Außenhaut wirkt der SC2, als hätte er kein Gramm zuviel auf den Hüften © Karma

    Mit seiner eng anliegenden Außenhaut wirkt der SC2, als hätte er kein Gramm zuviel auf den Hüften © Karma Automotive

  • Aufgeräumt und schicke eingerichtet: Der Innenraum des Karma SC2 © Karma

    Aufgeräumt und schicke eingerichtet: Der Innenraum des Karma SC2 © Karma Automotive

  • Ungewöhnliche Lösung: Platz für Gepäck ist vor der Fahrgastkabine © Karma

    Ungewöhnliche Lösung: Platz für Gepäck ist vor der Fahrgastkabine © Karma Automotive

SP-X/Los Angeles. Dass das E in E-Mobilität auch für Eleganz stehen kann, beweist der US-Autobauer Karma mit der Präsentation des Elektrosportwagens SC2. Das auf der L.A. Autoshow (22. November bis 2. Dezember) als Studie präsentierte Coupé beeindruckt mit spektakulärem Design und aberwitziger Leistung.

Optisch kommt der Zweisitzer eigentlich wie ein klassischer Sportwagen daher, wenngleich die Proportionen selbst für dieses Segment ungewöhnlich harmonisch ausfallen. Dafür sorgen etwa eine besonders lange Front und ein sehr kurz geratenes Heck. Auch die scharf blickenden Scheinwerfer, einer starke Taillierung und die nach oben öffnenden Türen verleihen dem SC2 eine besondere Aura.

Vor allem das Packaging wichtiger Komponenten dürfte sich vorteilhaft auf die gelungenen Proportionen ausgewirkt haben. So gibt es ein Pushrod-Fahrwerk mit flach liegenden Federelementen, pro Achse jeweils zwei E-Motoren sowie eine sich im Fahrzeugboden und Mitteltunnel verteilende 120-kWh-Batterie. Letztere soll laut Karma über 560 Kilometer Reichweite erlauben, sofern man sich in zurückhaltender Fahrweise übt. Das könnte schwerfallen, denn der Allradantrieb stellt 800 kW/1.088 PS und sogar 14.000 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung, was einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in gut zwei Sekunden erlauben soll. Nicht nur längs-, auch querdynamisch verspricht Karma unter anderem auch dank Karbon-Bremsen von Brembo, Torque Vectoring und Motorsport-Federelementen gehobenes Niveau.

Innen bietet der SC2 viel feines Leder und einen aufgeräumten Arbeitsplatz. Schalter konzentrieren sich auf das Lenkrad, hinter dem über ein Display fahrrelevante Informationen angezeigt werden. Das Cockpit ist fahrerzentriert und soll sportlich orientierte Fahrer ansprechen. Dank einer hochauflösenden 3D-Kamera und weiterer Sensortechnik lassen sich Fahrten aufnehmen und über einen Laserprojektor anschließend auch anschauen. Dank Lidar, Radar und Kameras dürfte der SC2 zudem die Voraussetzungen für autonomes Fahren bieten.  

Ob der E-Sportler jedoch eine Zukunft als Serienfahrzeug hat, ist noch ungewiss.

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