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Wie man mit erblich bedingten Krankheiten umgeht

21.08.2019 - «Das hast Du von Deinem Vater.» Dieser Satz fällt in mancher Familie öfter - nicht nur, wenn es um den Charakter geht, sondern auch um Krankheiten. Aber was ist erblich? Und was können Betroffene tun?

  • Besteht eine familiäre Vorbelastung, werden die Kosten für einen genetischen Test bei Erbkrankheiten von Krankenkassen übernommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besteht eine familiäre Vorbelastung, werden die Kosten für einen genetischen Test bei Erbkrankheiten von Krankenkassen übernommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Oft spielen auch Umwelteinflüsse und die Lebensführung eine wichtige Rolle. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Oft spielen auch Umwelteinflüsse und die Lebensführung eine wichtige Rolle. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Tritt eine bestimmte Krebsform in zwei aufeinanderfolgenden Generationen auf, besteht ein hohes familiäres Risiko. Foto: Jan-Peter Kasper/dpa-Zentralbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tritt eine bestimmte Krebsform in zwei aufeinanderfolgenden Generationen auf, besteht ein hohes familiäres Risiko. Foto: Jan-Peter Kasper/dpa-Zentralbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Prof. André Fischer arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen. Foto: Frank Stefan Kimmel/UMG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prof. André Fischer arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen. Foto: Frank Stefan Kimmel/UMG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Prof. Peter Lichter ist Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Foto: Tobias Schwerdt/DKFZ/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prof. Peter Lichter ist Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Foto: Tobias Schwerdt/DKFZ/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dass Krankheiten erblich bedingt sein können, weiß man im Idealfall aus der Schule. Aber welche das tatsächlich sind und wie man am besten damit umgeht, ist weitaus weniger bekannt.

«Erbkrankheit heißt, dass es eine Veränderung in unserem Erbgut gibt, eine Mutation», erklärt Prof. André Fischer vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen.

Diese führe zu einer Fehlfunktion in den Zellen. Prof. Andreas Fritsche spricht statt von Erbkrankheiten lieber von Veranlagung. «Eine ererbte Krankheit wird häufig mit Schuld assoziiert, dabei hat das damit überhaupt nichts zu tun», sagt der Leiter der Diabetesstation und Diabetesambulanz an der Uniklinik Tübingen.

In der Medizin unterscheidet man zwischen monogenen Erkrankungen, bei denen nur ein Gen verändert ist, und komplexen genetischen Erkrankungen. «Hier hat jedes einzelne Gen nur einen geringen Risikoeinfluss», erläutert Prof. Peter Lichter, Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Dazu gehören die meisten Volkskrankheiten wie Diabetes oder Krebs.

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