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Kastration kann manche Pferde größer machen

26.09.2018 - Ein kastrierter Hengst hat eine längere Wachstumsphase und kann dadurch größer werden. Das hängt mit dem Hormon Testosteron und dem Schließen der Wachstumsfugen zusammen.

  • Das Wachstum eines Hengstes hängt nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Wachstum eines Hengstes hängt nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Manche Pferdehalter hoffen, dass ihr Hengst durch eine Kastration länger wächst - und damit größer wird. Ganz unberechtigt ist diese Annahme nicht, heißt es in der Fachzeitschrift «St.Georg » (Ausgabe 10/2018).

Durch das Hormon Testosteron schließen sich bei Pferden unter anderem die Wachstumsfugen. Wird ein Hengst kastriert, geht die Testosteronproduktion innerhalb kurzer Zeit zurück: Die Wachstumsfugen schließen sich dadurch langsamer, das Pferd wächst also länger.

Eine Garantie für diesen Effekt dürfen Halter aber nicht erwarten: Das Wachstum hängt nämlich nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt. Wer also zwei kleine Pferde kreuzt, züchtet ziemlich sicher keinen Riesen.

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