Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Mit Witz und Charme: Uschi Glas in «Max und die wilde 7»

03.08.2020 - Der kleine Max wohnt auf einer echten Ritterburg - die allerdings inzwischen ein Seniorenheim ist. Dort arbeitet seine Mutter, die jedoch kaum Zeit ihn hat. Das alles ist nicht so lustig. Doch schon bald ist das detektivische Gespür von Max gefragt.

  • Der kleine Detektiv und die Schauspielerin: Jona Eisenblätter als Max und Uschi Glas als Vera. Foto: Daniel Dornhöfer/Leonine/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der kleine Detektiv und die Schauspielerin: Jona Eisenblätter als Max und Uschi Glas als Vera. Foto: Daniel Dornhöfer/Leonine/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Pünktlich zu den Sommerferien kommt mit «Max und die wilde 7» ein Kinder- und Jugendfilm in die Kinos, der mit Witz und Charme nicht nur das junge Publikum überzeugen dürfte.

Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner (2014) dreht sich um den neunjährigen Max Bergmann. Der wohnt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem exklusiven Seniorenheim, der «Burg Geroldseck».

Doch wirklich cool findet Max (Jona Eisenblätter) das Leben auf der echten Ritterburg nicht. Seine Mutter (Alwara Höfels) ist Altenpflegerin und hat deshalb kaum Zeit für ihn. In der Schule muss er sich mit dem rabiaten Ole herumschlagen und im Altersheim wird er von verständnislosen Senioren und der unfreundlichen Oberschwester Cordula (Nina Petri) regelmäßig angeranzt.

Doch dann treibt ein Seriendieb auf der Burg sein Unwesen und Max, der mal Detektiv werden will, sieht seine Chance. Gemeinsam mit den schrullig-kauzigen Senioren von Tisch 7, den wilden 7, (Uschi Glas, Günther Maria Halmer und Thomas Thieme) will er den Fall lösen. Dabei entdeckt er den Wert unter anderem von (generationsübergreifenden) Freundschaften und erlebt, was man mit Teamgeist schaffen kann.

«Max und die wilde 7» ist ein unterhaltsamer Krimispaß, der auf viele verschiedene Fährten gleichzeitig führt und so bis zum Schluss spannend bleibt. Besonders liebenswert ist dabei Uschi Glas, die eine quirlige, stets auffällig gekleidete, alternde Schauspielerin spielt, die alle und jeden immer wieder auf ihre sehr lange zurückliegenden Kino-Erfolge hinweist.

Da dürften ihre echten alten «Bravo»-Poster und «Winnetou»-Filmplakate sowie die Verweise auf «Die Lümmel von der ersten Bank» und Filmzitate wie «Zur Sache, Schätzchen» zumindest bei den Erwachsenen für leise Lacher sorgen.

Auch bei Thomas Thieme als polternder Ex-Bundesliga-Trainer und Günther Maria Halmer als überdrehter Professor mit Hang zu exotischen Käfern und Spinnen macht das Zuschauen Spaß.

Das erstmals 2014 erschienene Buch hat mittlerweile schon drei Bände. Sie sind dem Hamburger Oetinger-Verlag zufolge bereits mehr als 90.000 Mal verkauft worden. Die Reihe gehöre definitiv zu den Kinderbuchlieblingen des Hauses, sagte eine Sprecherin. Ein neuer Band sei momentan nicht geplant.

Gedreht wurde die Literaturverfilmung übrigens auf Schloss Braunfels in Hessen. Wer also nach dem Kinoerlebnis in seinen Ferien weiter auf den Spuren von Max wandeln möchte, kann das in Braunfels (Lahn-Dill-Kreis) tun.

- Max und die Wilde 7, Deutschland 2019, 87 Min., FSK 0, von Winfried Oelsner, mit Jona Eisenblätter, Uschi Glas, Günther Maria Halmer, Nina Petri.

© dpa-infocom, dpa:200730-99-977148/4

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren