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"Hotel Transsilvanien 3"-Regisseur Genndy Tartakovsky im Interview

13.07.2018 - Im dritten Leinwandabenteuer der gruselspaßigen Zeichentricksippe geht Hotelier Dracula selbst unter die Urlauber. Worauf sich Monster-Fans dabei freuen dürfen, verrät uns Regisseur Genndy Tartakovsky im Gespräch.

Nach "Hotel Transsilvanien" (2012) und "Hotel Transsilvanien 2" (2015) folgt ab dem 16. Juli mit "Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub" eine neue Fortsetzung, in der Dracula & Co. auf diverse Weisen ihren Horizont erweitern...

Darum geht's in "Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub"

Um ihren überspannten und unter seiner Partnerlosigkeit leidenden Vater auf andere Gedanken zu bringen, bucht Dracula-Tochter Mavis (Stimme: Janina Uhse) einen Familienurlaub. Zunächst fühlt sich Dracula (Stimme: Rick Kavanian) auf der luxuriösen Monster-Kreuzfahrt fehl am Platz, doch als er die Bekanntschaft von Kapitänin Ericka (Stimme: Anke Engelke) macht, ist es um ihn geschehen. Dabei scheint mit der bezaubernden Blondine irgendetwas nicht zu stimmen...

Regie führte erneut der in Moskau geborene Animationskünstler Genndy Tartakovsky ("Star Wars: Clone Wars"), der bei "Hotel Transsilvanien 3" aber weit mehr als die visuelle Richtung vorgab...

Regisseur Genndy Tartakovsky im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Dies ist bereits Ihr dritter "Hotel Transsilvanien"-Film, aber das Schreiben des Drehbuchs war eine neue Herausforderung. Wie haben Sie diese gemeistert?

GENNDY TARTAKOVSKY: Zum Glück hatte ich in den ersten beiden Filmen schon ein bisschen Schreiberfahrung sammeln können, allerdings anonym. Ich hatte den einen oder anderen Witz beigesteuert. Wenn ich schreibe, denke ich weniger wie ein Drehbuchautor, sondern mehr wie ein Animator, denn das ist meine Welt. Ich stelle mir vor, wie ein Trickfilmzeichner diese Szene illustrieren könnte. Ich schreibe also sehr visuell.

 

Wird es mit jedem neuen "Hotel Transsilvanien"-Teil leichter oder schwieriger?

Wir wussten jetzt, worauf wir uns einlassen. Der Trick mit Sequels ist, eine starke Idee für die Fortsetzung zu haben. Wenn die Handlung gut ist, dreht sich der Film fast von alleine. Wenn sie allerdings schwach ist, wird die Arbeit zur Qual. Für "Hotel Transsilvanien 3" hatten wir so viele gute Ideen, dass wir debattieren mussten, was wir nicht in den Film reinstecken.

 

Welche starke Idee hatte Sie für diesen Film?

Einen animierten Spielfilm zu drehen macht viel Spaß, ist aber auch extrem hart. Nach dem zweiten Film hatte ich erst einmal die Nase voll und sagte: "Nie wieder 'Hotel Transylvania'!" (lacht) Aber dann machte ich mit meiner Familie Urlaub: eine Silvester-Kreuzfahrt nach Mexiko. Mit meiner Frau, meinen Kindern... und meinen Schwiegereltern! Und da kam sie mir, die Idee für "Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub“ (lacht).

 

Wie lange war diese Schiffsreise?

Fünf Tage. Es hat sich aber wie sechs Wochen angefühlt (lacht).

Worauf kann sich der Zuschauer sonst noch freuen?

Im Kern ist es immer noch das gleiche Franchise, aber wir haben unsere Figuren in neue Abenteuer gesteckt, die verrückter sind denn je. Und wir werden die  Zuschauer mit sehr viel Action überraschen. Ich nenne "Hotel Transsilvanien“ ein Comedy-Spektakel (lacht). Der Film ist lauter und bunter denn je!

 

Also Action a la James Bond? Musste Dracula auch genauso viele Badehöschen anprobieren wie Daniel Craig für seine Strandszene?

So ungefähr. (lacht) Wir wollten Drac die albernste Daddy-Kluft verpassen, die nur vorstellbar war. Deswegen trägt er weiße super-kurze Shorts mit schwarzen kniehohen Socken und weiß-glänzenden Schuhen.

 

Interview: Anke Hofmann

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