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Dakota Johnson: "Ich habe noch nie so eine selbstsichere Figur gespielt"

11.10.2018 - In der Thriller-Extravaganz "Bad Times at the El Royale" spielt Dakota Johnson einen von mehreren mysteriösen Gästen, die in einem noch mysteriöseren Hotel einchecken. Wir sprachen mit der 29-Jährigen über ihren ersten Film nach der "Fifty Shades"-Trilogie.

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		 © 20th Century

    © 20th Century Fox

Unter der Regie von "Cabin in the Woods"-Regisseur Drew Goddard legt "Fifty Shades"-Ikone Dakota Johnson in "Bad Times at the El Royale" (Kinostart: 11. Oktober) einen knalligen Image-Wechsel hin. Im Gespräch mit der GOLDENEN KAMERA verrät die Tochter von Don Johnson und GOKA-Preisträgerin Melanie Griffith (1992), warum dieses Projekt einen neuen Abschnitt in ihrer Schauspielkarriere darstellt – und das nicht nur, weil sie in Cailee Spaeny ("Pacific Rim Uprising") eine neue Lieblingsfilmschwester gefunden hat...

 

Darum geht's in "Bad Times at the El Royale"

Im Jahr 1969 treffen zeitgleich vier allein reisende Gäste im kaum besuchten Hotel El Royale ein, dass genau auf der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada liegt und so manches Geheimnis beherbergt. Doch auch Father Flynn (Jeff Bridges), die erfolglose Sängerin Darlene Sweet (Cynthia Erivo), der Staubsaugervertreter Seymour Sullivan (Jon Hamm) und die auf der Flucht befindliche Südstaaten-Schönheit Emily Summerspring (Dakota Johnson) scheinen selber nicht ganz koscher. Als auch noch Sektenanführer Billy Lee (Chris Hemsworth) mit Emilys Schwester Rose (Cailee Spaeny) im Schlepptau auftaucht, eskaliert die angespannte Situation endgültig...

Dakota Johnson im Interview zu "Bad Times at the El Royale"

 

GOLDENE KAMERA: Das ist Ihr erster Film seit der "Fifty Shades"-Trilogie. Haben Sie absichtlich nach einer Rolle gesucht, die ganz anders ist als Anastasia Steele?

DAKOTA JOHNSON: Nicht bewusst, aber mit ist auch aufgefallen, dass meine Filme nach "Fifty Shades" wesentlich dunkler sind – fast gruselig. Ich fühlte mich wohl von Figuren angezogen, die nicht sind, wie sie erscheinen. Oder die eine schwere Erfahrung durchgemacht und sich dadurch in eine total neue Person verwandelt haben.

 

Was hat Sie an Emily Summerspring gereizt?

Ich hatte noch nie eine so selbstsichere, fast arrogante Figur gespielt. Und eine Frau, die stocksauer ist und sich nicht dafür entschuldigt! Emily hat so viel in Ihrem Leben durchgemacht, dass sie sich jetzt nichts mehr gefallen lässt. So eine Rolle zu spielen hat extrem viel Spaß gemacht. Als Vorbereitung habe ich mir sehr viele Steve McQueen-Filme angeschaut, denn Emily ist eine waschechte Actionheldin: mitsamt Schrotflinte und engen Sexy-Jeans. Die Jeans waren so eng, dass ich sie nur liegend anziehen konnte und zwei Menschen mir beim Zumachen des Reißverschlusses helfen mussten. (lacht)

 

Hatten Sie je 'schlechte Zeiten' in einem Hotel oder Motel?

Als ich noch zur High School ging, haben meine Freunde und ich auf Reisen in Motels geschlafen. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass die Zimmer nie sehr sauber waren und dass wir im betrunkenen Zustand sehr viel Blödsinn gemacht haben.

Und die 'besten Zeiten'?

Da meine Eltern beide Schauspieler sind, bin ich praktisch in Hotels aufgewachsen. Sobald wir in einem neuen Hotel ankamen, sind mein Bruder Jesse und ich losgezogen und haben unser neues Zuhause erkundet. Ich hatte zigtausend tolle Momente in Hotels!

 

Was brauchen Sie, um sich wie zu Hause zu fühlen?

Eine Küche. Deswegen lebe ich während der Dreharbeiten am liebsten in einem Apartment, damit ich mir jederzeit eine Tasse Tee oder Kaffee machen kann. Ich bringe auch immer Kerzen und Decken mit, um mich heimisch zu fühlen. Und natürlich meinen Hund, wenn es erlaubt ist.

Wenn Sie in einem Hotel einchecken, nutzen Sie Ihren echten Namen oder ein Pseudonym?

Ich habe vier Decknamen, die ich abwechselnd nutze. Sie sind total cool und niemand wird bei ihnen je auf mich kommen! Aber ich kann sie natürlich nicht verraten, sonst muss ich mir ja neue Namen ausdenken. (lacht)

Außer Dakota Johnson traf GOLDENE KAMERA-Korrespondentin Anke Hofmann auch noch Jeff Bridges und Cynthia Erivo zum überraschend musikalischen Video-Talk...

 

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