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Der etwas andere Beatles-Film: "Yesterday"

11.07.2019 - Was passiert, wenn sich nur noch ein Mensch auf der Welt an die Songs der Beatles erinnert? Oscar-Preisträger Danny Boyle ("Slumdog Millionär") lässt diese unvorstellbare Vorstellung in "Yesterday" bezaubernde Filmrealität werden.

Dass Danny Boyle ein Händchen für phantastisch anmutendes Feel-Good-Kino hat, stellte der britische Kultregisseur ("Trainspotting") vor 10 Jahren unter Beweis: Sein vom Tellerwäscher-zum-Millionär-Märchen "Slumdog Millionär" verzaubert Kinozuschauer weltweit und sahnte bei den Academy Awards 2009 acht Oscars ab.

 

Danny Boyles neuer Streich "Yesterday" (Kinostart: 11. Juli) nach einem Drehbuch von Richard Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") mag vielleicht nicht von gleicher Oscar-Qualität sein. In Sachen Kinomagie setzt ihr etwas anderer Beatles-Film aber noch gehörig einen oben drauf...

Darum geht's in "Yesterday"

Der 30-jährige Baumarktangestellte Jack (Himesh Patel) lebt in einer südenglischen Kleinstadt und träumt von einer Musikkarriere. Unterstützung erhält der mittelmäßig begabte Singer-Songwriter dabei nur von seiner Kindheitsfreundin Ellie (Lily James) - bis Jack nach einem weltweiten Stromausfall der einzige Mensch auf Erden ist, der sich an die Musik der Beatles erinnern kann.

Als er Evergreens wie "Yesterday" und "All You Need Is Love" als seine eigenen Kompostionen ausgibt und über Nacht Berühmtheit erlangt, nimmt ihn Musikmanagerin Debra (Kate McKinnon) unter ihre Fittiche. Doch je mehr sich Jack zum globalen Megastar mausert, desto mehr verliert er Ellie und die wirklich wichtigen Dinge im Leben aus den Augen.

"Yesterday"-Filmkritik

Von der etwas schlichten Filmbotschaft abgesehen bietet die Konzeptidee von "Yesterday" wunderbaren Eskapismus. Regisseur Danny Boyle hält die erzählerische Balance zwischen augenzwinkernden Anspielungen auf die reale Beatles-Historie und einer eigenständigen Love-Story, die mit 17 Songs der FabFour musikalisch untermalt ist. Dazu trägt auch Hauptdarsteller und Kino-Newcomer Himesh Patel bei, der mit seinen eigenen Song-Interpretationen den weltbekannten Evergreens neuen Charme verleiht.

 

Für erfrischend selbstironische Schmunzler sorgt GOLDENE KAMERA-Preisträger Ed Sheeran. der sich selbst spielt und im Film als Jacks Entdecker und Mentor fungiert. Humorvoll abgerundet wird der prominente Selbstdarsteller-Reigen in "Yesterday" von Talk-Show-Ikone James Corden, der dem vermeintlichen Songwriter-Wundertalent in seiner Show auf den Zahn fühlt und versinnbildlicht, wie unterhaltsam es sein kann, wenn Schein auf Realität trifft.

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