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Der etwas andere Superheld: "Shazam!"

03.04.2019 - Die Spaßattacke aus dem DC Universum: Zachary Levi spielt in der Comic-Verfilmung "Shazam!" einen 14-jährigen Spargeltarzan im Körper eines waschechten Superhelden.

Nach "Man of Steel" (2013), "Batman v Superman", "Suicide Squad", "Wonder Woman", "Justice League" und "Aquaman" ist "Shazam!" (Kinostart: 4. April) der siebte Film im DC Extended Universe. Und dabei lassen Hauptdarsteller Zachary Levi ("Chuck") und Regisseur David F. Sandberg ("Annabelle 2") den etwas anderen Superhelden auf das Kinopublikum los...

 

Darum geht's in "Shazam!"

Der 14-jährige Billy Batson (Asher Angel) sucht seit vielen Jahren nach seiner Mutter und ist schon 23-mal aus Pflegefamilien weggelaufen. Die neuen Adoptiveltern und deren fünf Adoptivkinder in Philadelphia will er auch hinter sich lassen – doch dann macht ihn ein Magier (Djimon Hounsou) zu seinem Nachfolger: Immer, wenn Billy das Wort "Shazam!" ausruft, verwandelt er sich in den erwachsenen Superhelden Shazam (Zachary Levi) und zurück in Billy.

Während Billy mit seinem Adoptivbruder Freddy (Jack Dylan Grazer aus "Es") seine neuen Kräfte ausprobiert und Filme davon im Internet veröffentlicht, macht Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong) Jagd auf ihn: Sivana war es 1974 nicht wert gewesen, Shazam zu werden. Er will sich jetzt rächen und die sieben Todsünden, die der Magier in Schach hielt, in Monstergestalt auf die Menschen loslassen.

Hintergrund

Der Superheld Shazam wurde 1939 unter dem Titel Captain Marvel erfunden, seit 1973 wurden die Comics von DC veröffentlicht. Im Jahr 1967 taufte der Konkurrent Marvel ebenfalls eine Figur auf den Namen Captain Marvel, deren Verfilmung vor vier Wochen mit Brie Larson in die Kinos kam. Nach langjährigen juristischen Scharmützeln um die Namensrechte nennt DC seinen Superhelden seit 2012 nur noch Shazam. In einem Spin-off wird Dwayne Johnson im Jahr 2021 Shazams Gegner Black Adam spielen.

 

Filmkritik

Der realistische Look und der Ansatz als Familiendrama geben "Shazam!" eine sehr schöne Basis. Die für das Genre eher kostengünstigen Effekte stören da nicht. Besonders viel Spaß machen die Szenen, in denen der junge Billy im Körper des erwachsenen Helden Shazam klarkommen muss und mithilfe des Bruders erst einmal herausfinden will, ob er fliegen kann. Wer Tom Hanks’ Hit "Big" von 1988 und die TV-Serie "Stranger Things" (seit 2016) sowie Superheldenfilme wie "Spider-Man: Homecoming" mag, liegt hier genau richtig.

Zachary Levi im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Äußerlich sind Sie erwachsen, aber wie sieht es innerlich aus? Steckt in Ihnen noch ein kleiner Junge?

ZACHARY LEVI: So ziemlich. (lacht) Ich habe mich einfach dagegen gewehrt, ganz erwachsen zu werden. Natürlich ist es wichtig, dass wir mit zunehmendem Alter reifer und verantwortungsbewusster werden. Aber es ist auch wichtig, dass wir noch Platz für Imagination und Ausgelassenheit in unserem Leben erlauben, damit wir uns immer noch freuen und Spaß haben können wie Kinder. Ich springe also immer noch Fallschirm und fahre Motorrad.

 

Was ist Ihre Superkraft? Ihre Muskeln sind unübersehbar! Es würde mich nicht überraschen, wenn Sie Autos in die Luft wirbeln könnten...

(lacht) Da haben sich meine häufigen Besuche im Fitnessstudio und die strenge Hühnchen-Brokkoli-Diät wenigsten gelohnt! Aber meine Superkraft ist meine unendliche Energie. Ich bin praktisch die menschliche Form des Duracell-Hasen.

Warum braucht die Welt Superhelden?

Schauen Sie Nachrichten? Es ist ein Wunder, dass ich noch Hoffnung für die Zukunft habe und nicht schreiend durch die Straße renne! Da tut ein Film wie "Shazam!" der Seele gut, denn er spricht das Kind in uns allen an und weckt unser Bedürfnis für Zusammenhalt und Teamwork.

 

Was unterscheidet Shazam von den anderen Superhelden?

Sein Optimismus. Die meisten Comicbuch-Helden tragen schwer an ihrem Los, die Welt schon wieder retten zu müssen. Aber Shazam denkt da anders: "Was, wir können die Welt retten? Super!" (lacht)

Wie schwer war das Los für Sie, einen Superhelden zu spielen?

Diese Rolle war ein Vergnügen und Geschenk des Himmels für mich. Aber wenn ich mich über eine Klitzekleinigkeit beschweren darf, dann ist es das Kostüm. Denn einen Super-Anzug tragen zu müssen ging mir auf den Sack – im wahrsten Sinne des Wortes! (lacht)

 

Es war einfach zu eng da unten, und wenn ich Nummer Eins  machen musste, brauchte ich einen Assistenten, um den Reißverschluss zu öffnen. Für Nummer Zwei musste ich mich sogar ganz ausziehen! Außerdem haben wir vor allem nachts im bitteren Winter in Toronto gedreht – ich habe mir in diesem Kostüm also fast den Arsch abgefroren, denn es hält alles andere als super-warm! Und wenn wir im Studio drehten, habe ich mich halb tot geschwitzt.

Haben Sie sich im Kostüm wenigsten sexy gefühlt?

Cool ja, sexy nicht wirklich. Mein ganzes Leben lang habe ich mich über die Spandex-Hose von Superman lustig gemacht, und jetzt musste ich sie selber tragen. Außerdem ist Shazam innerlich ein 14-jähriger Junge, da fühlt man sich generell noch nicht sonderlich sexy. (lacht)

Interview: Anke Hofmann

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