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Die "Glam Girls" Anne Hathaway und Rebel Wilson machen Männer schwach

10.05.2019 - Im Remake der Gauner-Komödie "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" sind es Anne Hathaway und Rebel Wilson, die als Trickbetrügerinnen die Männer aufs Kreuz legen. Wir trafen die beiden "hinreißend verdorbenen Glam Girls" zum Gespräch über die hohe Kunst der Hochstapelei.

Anne Hathaway scheint sich zur Remake-Königin von Hollywood zu mausern. Denn ein Jahr nach ihrem Auftritt im "Ocean's Eleven"-Reboot "Ocean's 8" ist sie jetzt neben Comedy-Wuchtbrumme Rebel Wilson in der Gauner-Komödie "Glam Girls – Hinreißend verdorben" (Kinostart: 9. Mai) zu sehen, die auf dem Klassiker "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" von 1988 basiert.

 

Darum geht's in "Glam Girls - Hinreißend verdorben"

Während sich Penny (Rebel Wilson) an der französischen Riviera mit kleinen Trickbetrügereien durchs Leben gaunert, hat die mondäne Josephine (Anne Hathaway) das Ausnehmen betuchter Männer zum Geschäftsmodel erhoben. Damit sich die beiden nicht in die Quere kommen, nimmt Josephine die tollpatschige Penny unter ihre Fittiche – bis der Konkurrenzkampf zwischen den ungleichen Hochstaplerinnen ausbricht und der junge Silicon-Valley-Millionär Thomas (Alex Sharp) für eine Wette als Betrugsopfer auserkoren wird...

Anne Hathaway und Rebel Wilson im Interview

GOLDENE KAMERA: Haben Sie als Vorbereitung für Ihre Rollen mit echten Hochstaplern gesprochen?

ANNE HATHAWAY: Das hätte ich gerne gemacht, aber es ist nicht leicht, mit ihnen in Kontakt zu treten. (lacht) Also musste ich als Grundlage für meine Rolle eigene Erfahrungen nutzen. Und natürlich noch einmal "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" anschauen – den Film hatte ich schon als Kind geliebt!

 

GOLDENE KAMERA: Wie sah Ihre Recherche für den Film aus, Rebel?

REBEL WILSON: Ich habe das Buch "Täuschend echt und glatt gelogen: Die Kunst des Betrugs" von Maria Konnikova gelesen und ein paar psychologische Studien über Hochstapelei. Und ich habe eine interessante Feststellung gemacht: Wenn ich jemanden um einen kleinen Gefallen bitte, fühlt sich diese Person danach mir verpflichtet – und nicht umgekehrt. Ich könnte also mit "Könnten Sie bitte kurz mein Getränk halten?" anfangen und danach größere Forderung stellen – etwa "Könnten Sie mir bitte 20 Dollar leihen?" (lacht)

 

GOLDENE KAMERA: Funktioniert dieser Trick auch beim Dating?

REBEL WILSON: (lacht) Ich experimentiere gerade damit und habe das beste Liebesjahr meines Lebens! Bisher hatte ich mich voll und ganz auf meine Karriere konzentriert. Aber jetzt nehme ich mir Zeit, mit Männern auszugehen und frage sie jetzt natürlich Sachen wie "Könnten Sie bitte meine Handtasche halten, währen ich zur Toilette gehe?" oder "Könnten Sie auf der Treppe meine Hand halten? Ich bin immer so tollpatschig." Und sobald sie "Ja" sagen, sind sie reif für den zweiten Schritt!  (lacht)

GOLDENE KAMERA: Was unterscheidet einen männlichen Hochstapler von einer Hochstaplerin?

ANNE HATHAWAY: In "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" spielen Steve Martin und Michael Caine mit der Fantasie der Frauen, die von der Liebe eines Prinzens oder Grafens träumen, damit sie selber adelig werden können. In unserem Film spielen wir mit Männern, die keine Achtung oder Respekt für das weibliche Geschlecht haben.

 

GOLDENE KAMERA: Waren Sie auch ein Fan des Originalfilms, Rebel?

REBEL WILSON: Oh ja. Als Produzentin von "Glam Girls" habe ich sogar Frank Oz, der 1988 "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" inszeniert hat, den Regie-Job für unser Remake angeboten. Aber leider will Frank keine Regie mehr übernehmen. Das wäre mein Traum gewesen. Ich liebe alle seine Filme!

 

GOLDENE KAMERA: Bereits "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" war ein Remake von "Zwei erfolgreiche Verführer“ aus dem Jahre 1964. Damit spielen Sie, Anne, jetzt die Rolle, die von Michael Caine und zuvor von David Niven dargestellt wurde. Auf welchen Gauner wären Sie eher hereingefallen?

ANNE HATHAWAY: Oh je, muss ich jetzt wirklich auswählen? Dann ist die Antwort natürlich Michael Caine, weil er einmal meinen Vater gespielt hat! Aber ehrlich gesagt, bin einfach nur stolz, dass ich in dieser Reihenfolge der nächste Gauner bin!

Interview: Anke Hofmann

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