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Hollywoods neues Traumpaar: Charlize Theron und Seth Rogen in "Long Shot"

19.06.2019 - In der Liebeskomödie "Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich" entpuppt sich US-Außenministerin Charlize Theron als einstige Babysitterin von Chaos-Journalist Seth Rogen. Wir trafen die grundverschiedenen Turteltauben zum Gespräch.

Eigentlich kennt man Charlize Theron (GOLDENE KAMERA 2006) als taffe Leinwandheldin vom Kaliber "Atomic Blonde" und Seth Rogen ("Bad Neighbors 2") als liebenswerten Faxen-Macher.

In der romantischen Komödie "Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich" (Kinostart: 20. Juni) vereinen die scheinbar grundverschiedenen Charakterköpfe jetzt erstmals ihre Kräfte – und erweisen sich nicht nur bezüglich ihrer Auffassungen vom Schauspielberuf als ein Herz und eine Seele...

Darum geht's in "Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich"

Der gerade gefeuerte Journalist Fred Flarsky (Seth Rogen) trifft zufällig seine frühere Babysitterin Charlotte Field (Charlize Theron) wieder: Die ist nur wenige Jahre älter und immer noch genau sein Typ – allerdings inzwischen US-Außenministerin. Fred wird ihr Redenschreiber, und es funkt gewaltig zwischen ihnen. Doch Charlotte denkt schon bald wieder an den Job, denn US-Präsident Chambers (Bob Odenkirk) will sie zu seiner Nachfolgerin machen.

"Long Shot": Filmkritik

Endlich mal wieder eine freche Liebeskomödie! "Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich" von Jonathan Levine ("Mädelstrip") erweist sich als launiger Liebesspaß mit vielen skurrilen Situationen und Einzeilern. Ein echter Höhepunkt: die kürzeste, lustigste Sexszene aller Zeiten. Hoffentlich gibt's einen zweiten Teil!

"Long Shot": Charlize Theron und Seth Rogen im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Charlize Theron als Präsidentin! Wie würden Sie sich von dem jetzigen Staatsoberhaupt unterscheiden?

CHARLIZE THERON: Also, der größte Unterschied ist wohl, dass ich eine Frau bin. (lacht) Ich glaube, das ist alles, was ich dazu sagen möchte. Und dass ich versuchen würde, als Politikerin nicht zu viele Kompromisse zu schließen.

 

Inwieweit ist Ihre Figur Charlotte Field eine Frau unserer Zeit?

Ich wollte, dass meine Figur real ist – eine Frau, mit der sich andere Frauen identifizieren können. Und ich wollte, dass sie modern ist. Eine moderne Frau ist keine harte Frau. Sie ist keine, die unabhängig leben will und sagt: "Ich scheiß auf Männer!" (lacht) Eine moderne Frau ist eine Frau, die für ihre Weiblichkeit respektiert und geschätzt, und nicht als inkompetent angesehen werden möchte. Der romantische Aspekt an "Long Shot" ist, dass Charlotte all diese Eigenschaften besitzt und sich in einen Mann verlieben kann.

 

Symbolisiert also Seth Rogen als Fred Flarsky den modernen Mann?

Er repräsentiert die neue Generation von Männern, die sich von einer starken Frau nicht entmannt fühlen oder gar Angst vor ihr haben.

Haben Sie je erlebt, dass Männer Angst vor Ihnen haben oder eingeschüchtert sind?

Früher habe ich mich manchmal dabei erwischt, wie ich mich selbst kleiner gemacht habe, um mein Leben in einer Beziehung angenehmer zu machen oder mich anzupassen. Aber zum Glück bin ich irgendwann erwachsen geworden und habe das geändert. Es gibt nichts Schlimmeres als wenn man nicht sein volles Potential leben kann. Ich bin lieber ein Single als mit einem Mann zusammen zu leben, der mich nicht mich selbst sein lässt!

 

Charlotte war einmal Freds Babysitter. Jetzt kandidiert Sie fürs Weiße Haus und er ist ein Nerd. Wie talentiert waren Sie als Babysitter? Und könnten Sie sich in einen Nerd verlieben?

Ich liebe Nerds! In der High School schwärmte ich für einen total heißen Typen, der mich aber nie beachtete. Also wurden die Nerds meine Freunde. Ich habe nie wirklich mein Taschengeld mit Babysitten verdient.

Als Erwachsene habe ich einmal auf das Kind eines Freundes aufgepasst. Ich wollte mich beweisen und ihm neue Worte beibringen. Beim Baden hielt ich die Gummi-Ente hoch und sagte: "Duck, duck, duck." Und der Kleine wiederholte: "Fuck, fuck, fuck." (lacht) Zum Abendessen habe ich ihm dann Fritten gegeben, worüber seine Mutter nicht sehr glücklich war. Ich glaube also nicht, dass ich eine Eins im Babysitten bekommen würde. (lacht)

Interview: Anke Hofmann

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