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Jason Momoa: "Endlich haben wir die Chance zu zeigen, wer 'Aquaman' wirklich ist"

17.12.2018 - Im Solo-Film des "Justice League"-Superhelden muss "Aquaman" Jason Momoa ("Game of Thrones") das Erbe von Atlantis und damit die Menschheit retten. Wir trafen den 39-jährigen Hawaiianer zum Gespräch.

Seine Karriere begann im Jahr 2000 – als "Baywatch"-Schönling. Doch spätestens seit seiner Rolle als unheimlicher Dothraki-König Khal Drogo in der ersten "Game of Thrones"- Staffel (2011) hat er das Image als wilder Krieger weg. Mit dem DC-Superhelden-Solofilm "Aquaman" (ab 20. Dezember im Kino) startet Jason Momoa nun voll durch.

 

Darum geht's in "Aquaman"

Maine im Jahr 1985: Atlanna (Nicole Kidman), die Königin des Unterwasserreiches Atlantis, wird an die Küste gespült und verliebt sich in Leuchtturmwärter Thomas (Temuera Morrison). Die beiden zeugen den kleinen Arthur, doch Atlanna wird von Kriegern aus Atlantis gezwungen zurückzukehren.

Die heutige Zeit: Der inzwischen erwachsene Arthur (Jason Momoa) hat keine Lust, selbst König von Atlantis zu werden. Das ändert sich, als ihm die schöne Kriegerin Mera (Amber Heard) erzählt, dass Arthurs Stiefbruder Orm (Patrick Wilson) mithilfe von Black Manta (Yahya Abdul-Mateen II) ein U-Boot gestohlen hat, um damit einen Angriff der Menschen auf Atlantis vorzutäuschen. Orms Ziel: Er will von Atlantis’ Herrschern wie Meras Vater Nereus (Dolph Lundgren) zum Ocean Master ernannt werden, um dann die Menschheit zu vernichten.

Im Interview verrät der 39-jährige Hawaiianer alles über die Dreharbeiten und dass er als Kind ganz andere Helden bewunderte.

"Aquaman" Jason Momoa im Interview

 

GOLDENE KAMERA: In "Batman v. Superman: Dawn of Justice" und "Justice League" bekamen wir bereits einen ersten Vorgeschmack von Ihrer Figur. Freuen Sie sich, dass Aquaman endlich seinen eigenen Film hat?

JASON MOMOA: Natürlich, ich freue mich sogar sehr, denn endlich kann ich alle die Geheimnisse mit der Welt teilen, die ich sechs lange Jahre – seitdem mich Zack Snyder als Aquaman angeheuert hat – stets für mich behalten musste. In "Batman v. Superman: Dawn of Justice" ist Aquaman nur ganz flüchtig zu sehen. Und "Justice League" zeigt praktisch nur eine Momentaufnahme aus seinem Leben, in der er obendrein besonders klugscheißerisch und mürrisch ist.

 

Jetzt haben wir die Chance zu zeigen, wer meine Figur wirklich ist und wie der kleine Junge Arthur Curry überhaupt zum Aquaman wird. "Aquaman" ist ein toller Film, auf den ich superstolz bin. Ich habe jedes Wort und jede Handlung im Drehbuch geliebt. Der Film ist nicht nur voller Action, sondern hat auch sehr zärtliche Momente mit Aquamans Mutter und Vater. Und es ist zudem die Geschichte eines Jungen, der zum Mann wird und der partout kein König sein möchte, aber dann doch – stopp, ich darf hier ja nicht das Ende verraten!

 

Wie haben Sie die Stunts gemeistert?

Die Stunts selbst waren für mich nicht das Problem. Aber die große Anzahl der körperlich herausfordernden Szenen war schon hart. Für einen Actionfilm zu trainieren ist kein Thema, wenn man dem Körper genügend Erholung gibt. Aber ich musste jeden Tag trainieren und die Stunts meistern. Dann bleiben Verletzungen leider nicht aus.

Wie würden Sie Ihren Film in einem Wort zusammenfassen?

"Aquaman" hat alles: Action. Abenteuer. Komödie. Drama. Ich brauche schon zwei Worte, um den Film zu beschreiben: fucking fun! (lacht) Und ein bisschen "Indiana Jones" dazu, denn wir zeigen ein sich zankendes Pärchen, das durch neue Welten und neue Königreiche reist.

Haben Sie als Kind Aquaman-Comics gelesen? Und: Waren Sie sein Fan?

Als Kind war ich eher ein Fan von Wolverine, Batman und Spawn. Als Zack Snyder mir diese Rolle anbot, habe ich erst ein bisschen gezögert, weil ich nicht viel über diese Comicfigur wusste.

 

Der Film hat auch ein ernstes Thema: die Verschmutzung der Umwelt und der Meere durch den Menschen. Kein Wunder, dass Aquamans Halbbruder Orm der Meinung ist, dass wir diese Welt nicht mehr verdienen.

"Aquaman" spricht Umweltbewusstsein an, und das ist auch gut so. Allerdings stimme ich nicht mit Orm überein, dass man die ganze Menschheit ausrotten muss, nur um diese Botschaft rüberzubringen.

Interview: Anke Hofmann

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