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Jennifer Lopez: "Ich würde meine Bronx-Erziehung jeder Universität vorziehen"

17.01.2019 - In der romantischen Komödie "Manhattan Queen" von Regisseur Peter Segal ("50 erste Dates") steht Jennifer Lopez als einfache Verkäuferin ihre Business-Frau. Wir haben mit "Jenny from the Block" über ihre Cinderella-Story gesprochen.

Warum der deutsche Verleih Jennifer Lopez' kurzweilige Aufsteigerinnenkomödie, dessen Originaltitel "Second Act" (zu deutsch: "Zweites Kapitel") lautet, "Manhattan Queen" (Kinostart: 17. Januar) genannt hat, liegt auf der Hand.

Parallelen zum Jennifer-Lopez-Erfolg "Manhattan Love Story" (2002) sind nämlich unverkennbar – auch wenn es J.Lo in unserem Video-Talk nicht so ganz wahrhaben mag...

 

Darum geht's in "Manhattan Queen"

Jennifer Lopez spielt die straßensmarte Supermarktverkäuferin Maya Vargas, die bei einer Beförderung übergangen wird, weil ihr der nötige Abschluss fehlt. Als der Sohn ihrer besten Freundin Joan (Leah Remini) heimlich Mayas Online-Profil aufmotzt und sie plötzlich eine Stelle als Marketing-Beraterin des Kosmetikkonzerns von Anderson Clarke (Treat Williams) angeboten bekommt, ergreift sie ihre Chance.

Maya hält die Lüge am Leben und stürzt sich mit ihrem Team in einen konzerninternen Wettstreit mit Firmenchef-Tochter Zoe (Vanessa Hudgens), verliert dabei aber die Beziehung zu ihrem hemdsärmeligen Freund Trey (Milo Ventimiglia) aus den Augen.

Jennifer Lopez im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Was hat Sie an dieser Rolle gereizt. Wie viel Jennifer Lopez steckt in Maya?

JENNIFER LOPEZ: "Manhattan Queen" war die Idee meiner Produktionspartnerin Elaine Goldsmith-Thomas. Zusammen mit Justin Zackham schrieb sie das Drehbuch und mir diese Rolle auf den Leib.

Wir wollten allerdings, dass Maya aus Queens kam und nicht wie ich aus der Bronx, weil ich das schon zu oft dargestellt habe. Aber wir haben das "Working Girl"-Motto behalten. Maya ist eine Rolle, die ich nur zu gut verstehe und glaubwürdig spielen kann. Es ist absolut möglich, dass ich wie Maya in einem Supermarkt arbeiten würde, wenn ich mich nicht für die Schauspielerei entschieden hätte.

 

Kann "Straßenschläue" wirklich eine höhere Ausbildung ersetzen?

Ich denke schon. Wenn man mit in Armut und ohne die Privilegien einer guten Schule aufwächst, lernt man sich mit Hartnäckigkeit und Cleverness im Leben durchzuschlagen. Die Straße wird sozusagen zur Schule. Wenn es möglich wäre, die Zeit zurückzudrehen und man mir eine Ausbildung an der Harvard University anbieten würde, würde ich meine Bronx-Erziehung vorziehen.

 

In "Manhattan Queen" geht es auch um die Freundschaft zwischen Frauen. Es wird aber ebenfalls gezeigt, wie kompetitiv wir sein können. Wie konkurrenzfreudig sind Sie?

Ich bin eine sehr kompetitive Person – aber vor allem mit mir selbst. Die wichtigsten Beziehungen in meinem Leben sind die zu Frauen. Ich hasse das Klischee, dass Frauen untereinander kämpfen, denn meine Erfahrung ist das genaue Gegenteil. Frauen unterstützen und helfen sich gegenseitig. Und meistens sind es Frauen, die uns zur Seite stehen, wenn etwas in unserem Leben schief geht.

 

Welche Frau hat Sie zu der starken "Jenny from the Block" gemacht?

Meine Mutter. Sie stammt aus einer Generation, in der Frauen sich selbst emanzipieren mussten und wo Hochzeit und Kinderkriegen mit 20 die Norm war. Also hat sie sich für meine Schwester und mich ein anderes Leben gewünscht. Ein Leben, in der die Frau den Karriereweg einschlagen kann, den sie will – selbst wenn es ein Job ist, der traditionell für Männer reserviert ist.

 

Wenn Sie im Leben noch einmal neu anfangen könnten, was würden Sie verändern? Welche Karriere würde Sie reizen oder in welchem Teil der Erde wollten Sie leben?

Vielleicht in einem kleinen Haus am Wasser zu wohnen und den ganzen Tag zu malen? Oder mit einem Strohhut auf dem Kopf und einem Baguette unterm Arm durch die Landschaft zu radeln? Manchmal phantasiere ich über so ein Leben, aber auch wenn ich das Reisen und Erkunden anderer Kulturen liebe, glaube ich nicht, dass ich das je tun könnte. Ich bin halt durch und durch ein "American Girl". (lacht)

Interview: Anke Hofmann

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