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Kino-Event der Woche: "Mamma Mia! Here We Go Again"

17.07.2018 - Noch mehr Hits und neue Stars: Die Prequel-Fortsetzung des ABBA-Musicals entführt seine Fans in die perfekte Sommeridylle – und in die Vergangenheit.

Meryl Streep als "Dancing Queen": Die Komödie "Mamma Mia!" war DER Sommerhit 2008 und spielte weltweit fast 610 Millionen Dollar ein – mehr als "Iron Man"! Zehn Jahre später geht es in "Mamma Mia! Here We Go Again" (Kinostart: 19. Juli) zurück auf die (fiktive) griechische Insel Kalokairi.

 

Kurze Auffrischung: Hotelbesitzerin Donna (Meryl Streep) hatte ihre Tochter Sophie allein großgezogen, ihren Vater kennt Sophie nicht. Als sie heiratet, lädt die Braut heimlich drei Jugendsünden ihrer Mutter ein, die als Erzeuger in Frage kommen, und richtet damit ein herrliches Chaos an.

Darum geht's in "Mamma Mia! Here We Go Again"

Auf Kalokairi sind seitdem nicht zehn, sondern kaum fünf Jahre vergangen. Sophie (Amanda Seyfried) erwartet ein Baby, fühlt sich der Verantwortung nicht gewachsen und sucht Rat bei Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine Baranski), die einst mit Donna als Disco-Granaten "The Dynamos" auftraten. Von Mamas Freundinnen erfährt Sophie endlich die ganze Geschichte: Wie das Hippie-Girl Donna (Lily James) 1979 drei tolle Typen ken- nenlernte und das Leben und die freie Liebe genoss – bis sie plötzlich schwanger war.

 

GOKA-Wertung

Dass "Mamma Mia! Here We Go Again" diesmal auf der kroatischen Insel Vis gedreht wurde, fällt nicht weiter ins Gewicht. Viel schwerer wiegt da schon die Abwesenheit von Meryl Streep, deren zwischenzeitlich verstorbene Donna nur in Rückblicken präsent ist. Neu-Regisseur Ol Parker ("Eine Hochzeit zu dritt") kompensiert dies mit der schwelgerischen Inszenierung der wilden 1970er Jahre.

 

Vor dieser launigen Retro-Kulisse brennt "Jung Donna"-Darstellerin Lily James, die bereits 2015 als "Cinderella" ihr Gesangstalent unter Beweis gestellt hat, eine so mitreißende wie zauberhafte Performance ab, dass sich die Einfallslosigkeit des Drehbuchs und die nach wie vor schwachbrüstigen Gesangseinlagen des potentiellen Väter-Trios in Wohlgefallen auflösen.

 

Dazu trägt auch Neuzugang Cher bei, die in der Filmgegenwart als Sophies glamouröse Großmutter einen glamourösen Auftritt hinlegt und den ABBA-Klassiker "Fernando" zum Besten gibt. "Mamma Mia!"-Fanherz, was willst Du mehr!

Rückblick und Inhalt: Ulrike Schröder / Kritik-Mitarbeit: Anke Hofmann

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