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Kino-Event der Woche: "Vielmachglas"

06.03.2018 - In der von Matthias Schweighöfer und Til Schweiger produzierten Dramedy begibt sich "Fack ju Göhte"-Star Jella Haase auf einen turbulenten Selbstfindungsroadtrip.

Wenn sich mit Mr. Brown Entertainment und Pantaleon Films die Produktionsfirmen von Til Schweiger und Matthias Schweighöfer zusammentun, um eine neue Tragikomödie ins Kino zu bringen, liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei "Vielmachglas" (Start: 8. März) um eine Erfolgsformelkomödie vom Reißbrett handelt. Davon ist das Regiedebüt von ifs-Absolvent Florian Ross aber auf angenehm überraschende Weise meilenweit entfernt...

 

Darum geht's in "Vielmachglas"

Marleen (Jella Haase) wohnt noch bei ihren Eltern (Uwe Ochsenknecht und Juliane Köhler) und weiß im Gegensatz zu ihrem als Entwicklungshelfer die Welt bereisenden Bruder Erik (Matthias Schweighöfer) nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Als Erik bei einem tragischen Unfall zu Tode kommt, begibt sich Marleen auf eine Odyssee quer durch Deutschland, um an seiner statt ein Schiff Richtung Antarktis zu besteigen – im leichten Gepäck das "Vielmachglas" ihres Bruders, in das die chronisch Mutlose immer dann einen beschrifteten Zettel stecken soll, wenn sie sich etwas getraut und "Ja" statt "Nein" gesagt hat...

GOKA-Wertung

Auch wenn das Drehbuch von Autor Finn Christoph Stroeks ("Der Nanny") nicht übermäßig originell daherkommt, bietet der wendungsreiche Roadtrip-Plot, auf dem Marleen unter anderem Bekanntschaft mit der quirligen YouTuberin Zoe (Emma Drogunova), handgreiflich werdenden Rockerbräuten und dem schnuckeligen Fotografen Ben (Marc Benjamin) macht, für Jella Haase die perfekte Basis für eine vereinnahmend Schauspielleistung. Denn wie die 25-jährige Berlinerin in der Rolle einer zukunftsplanlosen Coming-of-Age-Heldin langsam zu begreifen beginnt, dass "Der Weg ist das Ziel" keine leere Floskel sein muss, ist nicht nur höchst charmant, sondern mit soviel Herz gespielt, dass man sich für Jella Haase sofort noch herausforderndere Kino-Hauptrollen wünscht.

Muss ich sehen, weil...
...weil Jella Haase in dieser Feelgood-Komödie eindrucksvoll beweist, dass die "Fack ju Göhte"-Tussi nur eine kleine Facette ihres schauspielerischen Könnens ist.

Für Fans von...
...den Roadtrip-Tragikomödien "Simpel" (2017) und "Vincent will Meer" (2010)

Mitarbeit: Oliver Noelle

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