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Ständige Erreichbarkeit im Job muss nicht sein

25.02.2019 - Um einer permanenten Erreichbarkeit im Job entgegenzuwirken, ist aktives Handeln gefragt. Neben individuellen Maßnahmen sind auch Bemühungen von betrieblicher Seite wichtig.

  • Die ständige Erreichbarkeit setzt Arbeitnehmer unter Druck. Daher sollten sie Diensthandy und dienstliches E-Mail-Postfach zu festen Zeiten abschalten. Foto: Christin Klose © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die ständige Erreichbarkeit setzt Arbeitnehmer unter Druck. Daher sollten sie Diensthandy und dienstliches E-Mail-Postfach zu festen Zeiten abschalten. Foto: Christin Klose © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

E-Mails am Feierabend oder dienstliche Messenger-Nachrichten im Urlaub: Wenn Berufliches in die Freizeit übergeht, sorgt das bei Beschäftigten oft für Anspannung.

Wer die Belastung durch ständige Erreichbarkeit reduzieren will, kann an drei Stellschrauben drehen. Die Zeitschrift «topeins - Das Magazin für Führungskräfte» (Ausgabe 01/2019) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt individuelle, betriebliche und Teammaßnahmen.

Zu den individuellen Maßnahmen gehört es zum Beispiel, das Diensthandy und das dienstliche E-Mail-Konto aktiv an- und auszuschalten sowie Zeiten für die Erreichbarkeit festzulegen. Gleiches sollte man auch im Team tun - und verbindliche Regeln festlegen.

Auf betrieblicher Ebene können zum Beispiel Stellvertreter bestimmt werden, für den Fall, dass ein Mitarbeiter nicht da ist. Außerdem könne es helfen, eine E-Mail-Kultur mit klaren Regeln zu Betreff, Versand und Dringlichkeit einzuführen und die Erreichbarkeit von Mitarbeitern oder Führungskräften an Dritte, etwa Kunden, zu kommunizieren.

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