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Mercedes B-Klasse (2011 bis 2018) glänzt bei HU

18.08.2020 - Rentnerschleuder oder Pampersbomber? Solche spitzen Bemerkungen muss sich die B-Klasse zuweilen gefallen lassen. Abgesehen vom durchwachsenen Image, ist er als Gebrauchter aber eine gute Wahl.

  • Gediegener Auftritt: Die B-Klasse - hier in zurückhaltenem Mountaingrau Magno lackiert - gibt bei Mercedes den kompakten Familienvan. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gediegener Auftritt: Die B-Klasse - hier in zurückhaltenem Mountaingrau Magno lackiert - gibt bei Mercedes den kompakten Familienvan. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Was haftet diesem Auto an, dass es sein Rentnerimage nicht los wird? Die B-Klasse von Mercedes hat jedenfalls ihr Fett weg. Dabei hat sie auch Familienvan-Qualitäten - zumindest, wenn nicht mehr als vier Leute zusteigen. Und: Bei der Hauptuntersuchung (HU) ist sie top - meistens.

Modellhistorie: Die zweite Generation startete 2011 und löste die seit 2005 produzierte Erstauflage ab. Ende 2014 kam das Facelift mit äußerlichen Retuschen in den Handel, die Motoren erfüllten fast sämtlich die Abgasnorm Euro 6. Die dritte Generation kam Anfang 2019 auf den Markt.

Karosserievarianten: Die Mercedes B-Klasse ist ein fünftüriger Kompaktvan. Typisch ist die recht hohe Sitzposition.

Abmessungen: 2. Generation: 4,36 m bis 4,39 m x 1,77 m bis 1,81 m x 1,56 m bis 1,60 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 488 l bis 1547 l; Erdgas (NGT) und Elektro (Electric Drive/250 e): 501 l bis 1456 l.

Stärken: Die B-Klasse fährt sich komfortabel, das Innenraumambiente ist markentypisch galant. Seine Vanqualitäten zeigt der Kompaktklasse-Mercedes beim Stauvolumen. Die HU meistert das Fahrzeug mit Bravu, laut «Auto Bild Tüv Report 2020» gibt es weder bei den Fahrwerkskomponenten noch beim Ölverlust oder der Auspuffanlage Ausreißer. Dazu kaum Verschleiß der Bremsscheiben, und die Bremswirkung ist über alle Jahrgänge sehr gut.

Schwächen: Der Tüv-Report führt an: Gammelnde Bremsleitungen bei Fahrzeugen, die im Alter von sieben Jahren zur dritten HU vorfahren. Überdurchschnittlich oft monieren die Prüfer Probleme mit den Rückleuchten schon in jungen Jahren.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: «Die B-Klasse schneidet durchweg gut ab.» Mängelschwerpunkte nennt der Club keine.

Motoren: 2. Generation: Benziner (Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 75 kW/102 PS bis 155 kW/211 PS; Diesel (Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 66 kW/90 PS und 130 kW/177 PS; Erdgas: (Vierzylinder mit Frontantrieb): 115 kW/156 PS; Elektro (E-Motor und Frontantrieb): 132 kW/180 PS.

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):
- B-Klasse B 220 CDI 4Matic (2016); 130 kW/177 PS (Vierzylinder); 75 000 Kilometer; 15 800 Euro.
- B-Klasse B 200 Natural Gas Drive Urban (2014); 115 kW/156 PS (Vierzylinder); 88 000 Kilometer; 13 050 Euro
- B-Klasse Electric Drive/250e (2014); 132 kW/180 PS (E-Motor); 88 000 Kilometer; 14 100 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200817-99-198664/2

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