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China verurteilt US-Manöver im Südchinesischen Meer

28.05.2018 - Wertvolle Rohstoffe im Meeresboden, wichtige Schifffahrtsstraßen - das Südchinesische Meer weckt bei allen Anliegerstaaten Begehrlichkeiten. Jetzt fühlt sich China von US-Kriegsschiffen in seiner Einflusszone provoziert.

  • Der US-amerikanische Lenkwaffenkreuzer «Antietam». Foto: Mark R. Cristino/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der US-amerikanische Lenkwaffenkreuzer «Antietam». Foto: Mark R. Cristino/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Satellitenbild von Woody Island: China bestreitet, auf der Insel Raketensysteme installiert zu haben. Foto: Imagesat International N.V © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Satellitenbild von Woody Island: China bestreitet, auf der Insel Raketensysteme installiert zu haben. Foto: Imagesat International N.V © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache © dpa -...

    Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V. © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V. © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

China hat die Operation zweier US-Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer scharf kritisiert. Das Eindringen in die Hoheitsgewässer sei eine «Provokation»​ und «verletzt ernsthaft Chinas Souveränität», zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua das Pekinger Verteidigungsministerium.

China werde die Kampfbereitschaft seiner Marine- und Luftstreitkräfte stärken und seine Verteidigungsfähigkeit verbessern.

Zuvor hatten mehrere US-Medien berichtet, dass der Zerstörer «Higgins» und der Lenkwaffenkreuzer «Antietam» am Sonntag Gewässer in der Nähe der Paracel-Inseln durchquert hätten und auch durch deren Zwölf-Meilen-Zone gefahren seien. Während China solche Manöver als illegal bezeichnet, sehen die USA keinen Rechtsbruch.

Der Konflikt um Territorien im Südchinesischen Meer hatte sich zuletzt wieder verschärft, weil China nach US-Angaben in einem anderen Teil des Südchinesischen Meeres, auf den künstlich ausgebauten Riffen der Spratly-Inseln, Raketen und Marschflugkörper stationiert hatte. Die USA und Chinas Nachbarn, die ebenfalls Ansprüche auf die strategisch wichtigen Gewässern erheben, werfen Peking eine zunehmende Militarisierung der Region vor.

Als Reaktion auf die Stationierung der Raketen hatten die USA China vergangene Woche von dem alle zwei Jahre stattfindenden Rimpac-Manöver (kurz für «Rim of Pacific») ausgeladen.

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Gebietes, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil aber.

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