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Veranstalter sagen Reisen nach Sri Lanka bis zum Sommer ab

20.05.2019 - Nach den Anschlägen auf Sri Lanka bieten große Veranstalter in Deutschland nun bis Ende Juni keine Reisen mehr an. Denn das Auswärtige Amt hat seine Lageeinschätzung aktualisiert.

  • Große Veranstalter wie DER oder Thomas Cook bringen bis zum Sommer keine Urlauber mehr nach Sri Lanka. In der Regel können Kunden die Reise kostenlos umbuchen. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Große Veranstalter wie DER oder Thomas Cook bringen bis zum Sommer keine Urlauber mehr nach Sri Lanka. In der Regel können Kunden die Reise kostenlos umbuchen. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Große deutsche Veranstalter bieten bis zum Sommer keine Reisen nach Sri Lanka an. Das Auswärtige Amt (AA) hat gerade den Reise- und Sicherheitshinweis für das Land aktualisiert: «Von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird weiterhin abgeraten», heißt es darin.

Als Reaktion darauf hat Tui Deutschland nach eigenen Angaben alle Urlaubsreisen mit Anreise bis 30. Juni 2019 abgesagt. Es besteht die Möglichkeit, kostenlos zu stornieren oder umzubuchen.

Auch DER Touristik nimmt keine Buchungen für Abreisen bis Ende Juni nach Sri Lanka entgegen, wie der Veranstalter mitteilte. Wer von der kostenlosen Umbuchungs- und Stornierungsoption keinen Gebrauch macht, dem kündigt der Veranstalter den Reisevertrag.

Thomas Cook sagt ebenfalls alle Urlaube mit Anreise bis nun Ende Juni ab. Wer nicht selbst kostenlos umbuche oder storniere, dem werde gekündigt. Der Reisepreis wird in solchen Fällen erstattet.

FTI hat keine Reisen nach Sri Lanka aktiv abgesagt. Gäste können innerhalb des Streckennetzes ihrer Fluggesellschaft kostenlos auf ein anderes Ziel umbuchen - nun ebenfalls bis 30. Juni.

Alltours bietet kostenlose Umbuchungen und Stornierungen zunächst weiterhin bis zum Abreisedatum 31. Mai an.

Am Ostersonntag hatten sich auf Sri Lanka neun Selbstmordattentäter unter anderem in drei Kirchen und drei Luxushotels in die Luft gesprengt. Dabei kamen mehr als 250 Menschen ums Leben, darunter mindestens 40 Ausländer. Wegen der Gefahr neuer Anschläge und Operationen gegen weitere Attentäter hatten deutsche Veranstalter zunächst Pauschalreisen bis Ende Mai abgesagt.

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