Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Das Geschäft mit der Nachhaltigkeit: Grüne Produkte erkennen

22.09.2018

  • Umweltbewusster Konsum hängt mit nachhaltigem Recycling zusammen. © pixabay.com © johnhain (CC0 Creative

    Umweltbewusster Konsum hängt mit nachhaltigem Recycling zusammen. © pixabay.com © johnhain (CC0 Creative Commons)

  • Statt auf klassische Druckerpatronen zu setzen, ist es empfehlenswert, auf nachhaltige Produkte umzusteigen. © pixabay.com © tookapic (CC0 Creative

    Statt auf klassische Druckerpatronen zu setzen, ist es empfehlenswert, auf nachhaltige Produkte umzusteigen. © pixabay.com © tookapic (CC0 Creative Commons)

  • Auf einem Bauern- oder Wochenmarkt haben Verbraucher die Möglichkeit, frische Lebensmittel direkt aus der Region zu kaufen. © pixabay.com © tookapic (CC0 Creative

    Auf einem Bauern- oder Wochenmarkt haben Verbraucher die Möglichkeit, frische Lebensmittel direkt aus der Region zu kaufen. © pixabay.com © tookapic (CC0 Creative Commons)

Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind drei wichtige Schlagworte, die untrennbar mit dem 21. Jahrhundert verbunden sind. Immer mehr Verbraucher möchten umweltbewusster leben, indem sie sich für einen nachhaltigen Konsum entscheiden. Dadurch entsteht nicht nur weniger Müll. Eine nachhaltige Lebensweise schont auch die Umwelt sowie natürliche Ressourcen. Grüne, umweltfreundliche Produkte haben sich daher mittlerweile in vielen Bereichen des täglichen Lebens etabliert. Hierbei ist es als Verbraucher jedoch sehr wichtig, genau hinzusehen, denn neben dem Nachhaltigkeitstrend hat sich ein weiteres Phänomen entwickelt. Dieses nennt sich Greenwashing. Damit sind Unternehmen und Dienstleister gemeint, die lediglich vermeintlich auf nachhaltigem Niveau agieren und die Produkte als umweltfreundlich zu Werbezwecken kommunizieren. In der Realität sieht das dann aber erschreckend anders aus. Wie Verbraucher grüne Produkte für ein nachhaltiges Lebenskonzept in den Alltag integrieren, erklärt nachfolgender Artikel.

Umsatzentwicklung von umweltbewussten Produkten in verschiedenen Branchen

Aktuell lässt sich festhalten, dass sich die Umsatzentwicklung von umweltbewussten Produkten durchaus positiv gestaltet wie auf https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/konsum-produkte/gruene-produkte-marktzahlen nachzulesen ist. Dennoch ist der Großteil des grünen Sortiments eher als Nischenmarkt zu betrachten. Die stärkste Entwicklung zeichnete sich im Bereich des Wohnens ab. Hier setzten Verbraucher im vergangenen Jahr auf maximale Energieeffizienz. Auf Platz zwei reiht sich die Automobilbranche ein. Ob Car-Sharing oder Hybridautos – viele Menschen entschieden sich 2017 für eine umweltbewusstere Variante der Fortbewegung. Ein weiterer wichtiger Bereich, der sich im letzten Jahr deutlich ausgebaut hat, ist die Lebensmittelindustrie. Bio-Produkte erhalten immer mehr Aufmerksamkeit beim Verbraucher.

Mehr Nachhaltigkeitsbedarf in der digitalen Branche

Im Zusammenhang mit den Worten „Green IT“ geht es nicht nur um einen geringeren Stromverbrauch oder einen Wechsel zu Ökostrom-Anbietern zugunsten der Umwelt. Zudem belastet beispielsweise die Produktion immer neuerer Hardware natürliche Ressourcen und sorgt dafür, dass sich auch die verwendete Software immer wieder anpassen muss. In der digitalen Branche herrscht daher noch ein hoher Bedarf an nachhaltigen Produkten. Einen Bereich im Privaten und Büro können Verbraucher allerdings mithilfe der Webpräsenz www.superpatronen.de schon jetzt umweltfreundlicher gestalten. Es handelt sich dabei um den Drucker. SUPERPATRONEN sind kostensparende und umweltschonende Modelle, die aus recycelten Originalpatronen hergestellt wurden.

Dadurch ist es möglich, sowohl zu Hause als auch in der Firma einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Alle Druckerpatronen werden am Standort in Deutschland produziert, sodass lange Transportrouten sowie überschüssiger Verbrauch an Rohstoffen entfallen. Die umweltfreundlichen Patronen sind für Tintenstrahl- und Laserdruck zu haben. Ob große Drucker-Marke oder kleiner Hersteller – das nachhaltige Druckerpatronen-Konzept ist für viele Labels online zu kaufen.

Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie

In der Mode-Welt setzen hochwertige Brands und Designer schon länger auf Nachhaltigkeit. Entweder zeichnen sich die Marken durch die Verwendung umweltschonender Ressourcen aus oder durch eine nachhaltige Produktionskette oder durch beides. Ein Beispiel ist der Outdoor-Ausrüster Vaude. In der Branche der Outdoor-Mode gibt es zahlreiche Unternehmen, weshalb sich Vaude seit Beginn des Jahres durch ein nachhaltiges Konzept von den anderen Ausstattern abheben will. Das Unternehmen springt damit auf den Nachhaltigkeitstrend auf, denn immer mehr Verbraucher möchten auch ihre Kleidung mit einem guten Gewissen tragen können.

Zu bedenken gilt hier, dass eine umweltfreundliche und nachhaltige Kollektion nicht nur aus Biomaterialien besteht. Es geht auch um eine transparente Offenlegung der Absatzwege und Produktionshintergründe wie etwa um faire Bezahlung für die Angestellten einer Firma. Wer sich absolut sicher sein will, kauft ausschließlich Bekleidung mit einem entsprechenden Siegel. Indikatoren für nachhaltige Mode sind das Faitrade-Logo, das GOTS-Siegel, das Zeichen der Fair Wear Foundation oder auch die Bluesign-Auszeichnung. Zudem existieren noch das EU Ecolabel sowie die IVN Best Zertifizierung.

Umweltbewusst kochen und essen: Bio Lebensmittel und nachhaltige Verpackungslösungen

In der Lebensmittelindustrie gibt es gleich mehrere Wege, ein nachhaltigeres Konzept umzusetzen. Einerseits geht es natürlich um die eingekauften Lebensmittel, andererseits um die Verpackungslösungen. Wer beim wöchentlichen Einkauf im Supermarkt auf nachhaltige Produkte setzen will, verzichtet auf die abgepackten Lebensmittel aus dem Großhandel und entscheidet sich für Bio-Lebensmittel aus der Region. Dadurch erfahren Verbraucher nicht nur alles Wichtige zur Herkunft der Produkte, sondern unterstützten auch die effizienteren Transportwege sowie die ortansässigen Bauern und Produzenten. Gleiches gilt übrigens für Lebensmittel, die auf dem Wochen- oder Bauernmarkt erstanden werden. Diese kommen ebenfalls aus einem lokalen Anbaugebiet aus der direkten Umgebung. Auf https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/bio_lebensmittel/index.html finden Verbraucher eine hilfreiche Erklärung zum Thema „Bio“ und „Öko“ im Bereich der Lebensmittel.

Eine weitere Möglichkeit, mehr Umweltbewusstsein in den Haushalt einkehren zu lassen, ist, bei den täglich verwendeten Produkten auf nachhaltigere Konzeptionen zu setzen. Dazu gehören beispielsweise Trinkflaschen oder Kaffeebecher für unterwegs. Um die Umwelt zu schonen, lohnt es sich, auf wiederverwendbare Varianten zu setzen. Einweg-Plastikflaschen und Plastikbecher für den Coffee-to-Go verursachen unnötigen Müll, der die Umwelt bekanntlich stark belastet. Gleiches gilt übrigens für die Plastiktüte, die viele Verbraucher beim Einkauf selbstverständlich dazu kaufen. Wer bereits von zu Hause einen Stoffbeutel mitnimmt, geht gleich mit einem grünen Gewissen einkaufen. Bei verpackten Lebensmitteln empfiehlt es sich, auf Wurst, Fleisch und Käse aus der Frischetheke zurückzugreifen, wo weniger Verpackung zum Produkt gereicht wird. Zuhause können diese Lebensmittel dann in Mehrwegbehältern perfekt untergebracht werden, anstatt hier auf Alu- oder Frischhaltefolie zurückzugreifen.

Geldanlagen für eine bessere Zukunft: Nachhaltige Investitionen nehmen zu

Verbraucher, die sich aktuell mit Überlegungen zu nachhaltigen Investitionen beschäftigen, sind nicht allein, denn die Anleger in diesem Bereich wachsen deutlich an. Wichtig für diese Überlegung ist, die Investition bei einer spezialisierten Bank zu absolvieren. Nicht alle Angebote anderer Institute sind auf ethische, soziale und ökologische Standards ausgelegt. Banken, die sich auf nachhaltiges Investment fokussiert haben, haben das gesamte Geschäftsmodell darauf ausgerichtet, weshalb sich diese Einrichtungen für Anleger empfehlen, die auf Nummer sicher gehen möchten. Der Erfolg von erneuerbaren Energien ist beispielsweise auf nachhaltige Investitionen zurückzuführen. Bereits seit den 1990igern investierten Privatanleger in Windkraftwerke oder Solaranlagen. Dadurch konnte eine Branche etabliert werden, die inzwischen zu den bedeutendsten Nachhaltigkeitsmaschinerien zählt und viele Arbeitsplätze geschaffen hat.

Das könnte Sie auch interessieren