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Gartensaison 2020: Die neuesten Trends für die Grünoase

05.03.2020 - Noch herrscht in Deutschland Mützenwetter, doch die Gartensaison startet schneller als gedacht. Wer sich gern ein Outdoor-Paradies für den Sommer gestalten will, hat jetzt noch Zeit genug, die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Doch welche Gärten und Gestaltungselemente liegen 2020 eigentlich im Trend und wie lässt sich das Gartenjahr vernünftig einläuten?

  • Damit der Garten den eigenen Wünschen entspricht, ist im Frühjahr einiges an Arbeit angesagt. Hierfür lassen sich neueste Gartentrends nutzen. © Adobe Stock / fotomine– 254006997

    Damit der Garten den eigenen Wünschen entspricht, ist im Frühjahr einiges an Arbeit angesagt. Hierfür lassen sich neueste Gartentrends nutzen. © Adobe Stock / fotomine– 254006997

Zunächst das Handwerk: Das sollten Gärtner im Frühjahr generell erledigen

Viele Arbeiten im Garten sind vom Stil der Grünanlage unabhängig. Sowohl urbane Balkongärten als auch weitläufige Parkanlagen wollen bereits zu Beginn des neuen Jahres richtig gepflegt werden. Die folgenden Arbeiten fallen im Winter und Frühjahr dabei an:

Januar: Erste Sträucher zurückschneiden und Zimmerpflanzen vermehren

Die meisten Gewächse halten im ersten Monat des Jahres absolute Ruhe. Doch harte Gehölze wie Holunder, Weide, Haselnuss und Schlehe können Gartenbesitzer jetzt zurückschneiden. Das gilt auch für Kulturpflanzen wie Zierjohannisbeere, Forsythie und Falschen Jasmin. Bei kalter Witterung bluten ihre Schnittflächen nicht aus, weil sich das Wasser der Pflanze aus ihren peripheren Trieben ins Innere zurückzieht. Bäume und Sträucher sollten allerdings unbedingt an frostfreien Tagen geschnitten werden, damit die Schnittstellen nicht splittern.

Während die Außenanlagen noch im Winterschlaf liegen, haben Gartenfreunde die Gelegenheit, ihre Zimmerpflanzen zu vermehren. Wer exotische Pflanzen ziehen will, beispielsweise Tomatillos oder Papayas, der kann im Januar per Keimprobe testen, ob im vorhandenen Saatgut noch genug Leben steckt, um die kommende Saison zu bereichern.

Februar: Zwiebelgewächse und Obstbaumschnitt

Jetzt ist Zeit für Zwiebelgewächse – zumindest, wenn der Gartenbesitzer sie nicht bereits im Herbst in den Boden gesetzt hat. Im frostfreien Boden können Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln im Februar behutsam in Pflanzlöcher gesetzt werden. Darüber hinaus eignet sich der letzte Wintermonat, um Obstbäume zurückzuschneiden. Dabei wird die Schnittstelle in der Regel knapp über einer Knospe oder über einer Verzweigung gesetzt.

Achtung: Kirsche und Walnuss haben die Eigenart, nach dem Rückschnitt schlecht zu heilen. Ihr Schnitt sollte deshalb erst im Sommer stattfinden.

Wer etwa einen großen Rhododendron per Verjüngungsschnitt kompakter und dichter machen will, kann ihn radikal auf 50 Zentimeter Länge zurückschneiden. Hier muss keine Rücksicht auf Knospen und Verzweigungen genommen werden; stattdessen kürzt man die verholzten Triebe mit einer Astsäge auf die gewünschte Länge. Auf jedem Ast befinden sich sogenannte schlafende Augen, die nach dem Beschnitt frische Triebe und Knospen bilden.

März: Das Gemüse in die Startlöcher bringen

Bis zum Frühlingsmonat sollten Gartenbesitzer den Baum- und Strauchschnitt erledigt haben, um brütende Vögel nicht zu stören. Im März können Gemüsefans die Weichen für ihre sommerliche Ernte stellen. Dazu zieht man Paprika, Tomaten, Erbsen, Chilis und viele weitere Pflanzen lassen sich drinnen vorziehen, bevor sie im Mai in den Garten dürfen. Außerdem bietet der frostfreie Boden zum Frühlingsanfang ideale Bedingungen, um Stauden zu pflanzen.

Wer vorhandene Stauden teilen will, kann das im März tun, falls die Gewächse nicht im Frühjahr blühen. Wenn sensible Pflanzen wie Schneeball, Hainbuche und Liguster umgesetzt werden sollen, müssen die haarfeinen Wurzeln dabei möglichst intakt bleiben. Dafür wird die umgebende Erde in einem großen Ballen mit umgesetzt.

April: Rasen vertikutieren und Rückschnitt weichholziger Pflanzen

Im April erstrahlen in vielen Gärten hierzulande leuchtend gelbe Forsythienblüten – sie markieren den besten Zeitpunkt für den Rückschnitt weichholziger Pflanzen wie Rosen, Hortensien, Gartenhibiskus und Schmetterlingssträucher. Während Beet- und Edelrosen von einem starken Rückschnitt profitieren, braucht man bei Kletterrosen lediglich die abgestorbenen Triebe zu entfernen.

Eine gepflegte Rasenfläche sollte im April vertikutiert werden. Die rotierenden Messer des Vertikutierers ritzen die Grasnarbe flach ein und entfernen Rasenfilz und Moos. Auf diese Weise erhalten die Graswurzeln wieder mehr Sauerstoff, sodass der Rasen dichter und widerstandsfähiger nachwächst. Kleine Handvertikutierer kommen zwar ohne Strom und Benzin aus, aber erfordern reichlich Muskelkraft und eignen sich nur für eine Lokalbehandlung oder sehr kleine Grasflächen.

Gartentrends 2020: Attraktive Ideen zur Umgestaltung

Neues Jahr, neue Trends – in der Gartenbranche ist dies nicht anders. © Adobe Stock / Leika production – 248915857 Neues Jahr, neue Trends – in der Gartenbranche ist dies nicht anders. © Adobe Stock / Leika production – 248915857

Klimakrise und Insektensterben rütteln viele Gartenbesitzer dazu auf, ihre grüne Oase im Zeichen des Tierschutzes und der Nachhaltigkeit zu gestalten. Doch auch Technik und Wellness im eigenen Garten sind angesagt. Das sind die Gartentrends 2020:

Urban Gardening: Vom Trend zum Evergreen?

Wer in Zeiten der Wohnraumverknappung noch im Einfamilienhaus mit Garten lebt, kann sich glücklich schätzen. Doch auch Stadtmenschen wollen nicht auf eine grüne Oase verzichten. Urban Gardening zeigt, wie sich auf Balkonen und Dachterrassen kleine Prachtgärten erschaffen lassen:

Der Trick – vertikales Gärtnern

Blumenkästen und Hängeampeln lassen sich auch auf kleinstem Raum zu vertikalen Gärten kombinieren. Eine besondere Up-Cycling-Idee steckt im vertikalen Palettenbeet. Hierfür wird eine Europalette rück- und seitwärtig mit Plane abgedichtet und mit Erde befüllt. In die Zwischenräume der Planken pflanzt man Erdbeeren, Ballonblumen, Petunien und Minze. Nachdem die Pflanzen 14 Tage Zeit zum Anwurzeln hatten, lässt sich die Palette beinahe vertikal aufstellen und schafft eine blühende Wand für kleine Außenräume.

Hobby-Imkern in der Stadt

Die Nutztierhaltung gestaltet sich für Menschen in einer Etagenwohnung schwierig. Die Ausnahme: Bienen lassen sich auch in der Stadt auf kleinstem Raum unterbringen und finden im urbanen Umfeld häufig vielfältigere Nahrungsquellen als auf dem Land. Für ambitionierte Hobby-Imker eignet sich eine sogenannte Bienenkiste, die ein Volk beherbergt und auf jedem Balkon ihren Platz findet. Mit etwa 12 Stunden Pflegeaufwand pro Jahr können Stadt -Imker pro Kiste etwa 15 Kilo Honig aus „Eigenproduktion“ erhalten.

Obst und Gemüse auf kleinem Raum

Hochbeete, Kübel und Hängeampeln machen auch auf dem Stadtbalkon den Anbau von eigenen Bio-Früchten und Gemüse möglich. Dabei lassen sich sogar Kartoffeln in speziellen Türmen bequem anbauen. Für Anfänger eignen sich insbesondere Erdbeeren als ideales Balkonobst. Sie wachsen solitär in Blumenkästen oder fungieren als Bodendecker unter hochstämmigen Kübelpflanzen. Für eine reiche Beerenernte gilt: Stets alle überflüssigen Ausläufer entfernen, damit die Kraft der Pflanze allein die Frucht nährt.

Passende Gemüsesorten für Balkone findet man in der aktuellen Tomatenvielfalt. Da gibt es Naschgemüse für kleine Pflanzbehälter sowie große Sorten, die etwa 40 Liter Erde brauchen. Schwierig gestaltet sich die Zucht nicht: Tomatentriebe brauchen lediglich eine Rankhilfe und müssen gegen Wind und Regen geschützt werden. Ansonsten herrschen auf einem Südbalkon die idealen Bedingungen, wenn die Pflanze ausreichend Wasser bekommt.

Bienenfreundlichkeit: Für die Zukunft der Pflanzenwelt

Bienen sind eines der weltweit wichtigsten Nutztiere – sie garantieren durch ihre Bestäubungsleistung rund ein Drittel unserer Lebensmittelproduktion. Doch landwirtschaftliche Monokulturen, Pestizide und die Biotop-Zerstörung durch Straßen und Siedlungen machen es den Insekten schwer. Das weltweite Insektensterben betrifft die heimische Honigbiene weniger, da sie durch Hobbyimker aktuell gut in ihrer Population unterstützt wird. Allerdings sind von rund 570 Wildbienenarten hierzulande mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht.

Das hat auch für uns Menschen sichtbare Folgen: Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören, sorgen nämlich vorwiegend für die Bestäubung frühblühender Obstbäume und sichern die sommerliche Ernte. Was lässt sich im Garten tun, um den fleißigen Insekten zu helfen?

• Ungeeignete Gewächse meiden: Bienen brauchen Nektar und Pollen, um sich und ihre Brut zu ernähren. Manche Blüte, wie die der Forsythie, ist zwar ein leuchtender Blickfang, aber bietet Bienen keine Nahrung, weil sie eine sterile Hybridzüchtung ist. Auch Windbestäuber wie Koniferen, Ginkgo und Magnolie liefern Bienen keine geeignete Nahrung. Rosen und Dahlien mit gefüllten Blütenköpfen erschweren den Insekten den Zugang zu Staubgefäßen und Nektar.

• Bienenfreundliche Blüten pflanzen: Ein bienenfreundlicher Garten stellt den Fluginsekten idealerweise Nektar- und Pollenquellen von Februar bis Oktober zur Verfügung. Heimische Gewächse wie Huflattich, Apfelbaum, Weide, Birnbaum, Kirschbaum, Löwenzahn, Wicke, Klee, Wiesenmargerite, Glockenblume, Malve und Sonnenblume erfüllen diese Aufgabe. Schließlich werden auch Saatenmischungen für sogenannte Bienenweiden angeboten, die dem Gärtner die Arbeit erleichtern.

In Dortmund erregte eine besondere Aktion eines offensichtlichen Bienenfreundes große Aufmerksamkeit: Dort wurde ein Kaugummiautomat umfunktioniert – statt der Kaustreifen oder –kugeln sind nun bienenfreundliche Saatgutmischungen oder Blumenzwiebeln erhältlich.

Tierschutz im Garten

In Zeiten der plastikverschmutzten Ozeane und gerodeten Regenwälder wird vielen Menschen klar, dass Tiere zur Erhaltung ihres Lebensraumes unsere Unterstützung brauchen. Was läge näher, als mit dem Tierschutz im eigenen Garten zu beginnen. Die folgenden Maßnahmen helfen dabei:

1. Insektenhotels

Viele Wildbienen, Schmetterlinge, Fliegen und Käfer finden in Gebieten mit industrieller Landwirtschaft und städtischer Bebauung keinen geeigneten Lebensraum mehr. Hier sind nicht nur Nahrungspflanzen Mangelware, sondern auch Nistplätze. Ein Insektenhotel aus Schilfstängeln, Lochziegeln und Brettern mit Bohrlöchern stellt gerade Wildbienen eine geeignete Brutstätte zur Verfügung.

Andere Insektenarten bevorzugen Mauerritzen oder Blumenkästen mit Sand- und Erdfüllung. Wer ein Insektenhotel aufhängt sollte das an einem sonnigen sowie wasser- und windgeschützten Platz tun. Angst vor großen Bienenschwärmen braucht hier niemand zu haben, da 90 Prozent der heimischen Wildbienen als Solitärbienen ohne Schwarmverband leben.

2. Heimische Vögel unterstützen

Die lichten Wälder, in denen reichlich Totholz viele Nisthöhlen für Vögel bereitstellten, gibt es immer weniger. Auch die urbanen Gärten werden von ihren Besitzern so gepflegt, dass oft kaum ein vertrockneter Baumstamm für fliegende Bewohner erhalten bleibt. Hier helfen geeignete Nistkästen. Sie hängen im Idealfall katzensicher auf zwei bis fünf Metern Höhe und richten das Einflugloch nach Südosten. In der kalten Jahreszeit bereichern Futtersilos zusätzlich den Speiseplan der Singvögel.

3. Igelschutz

Wer in seinem Gartenparadies eine Überpopulation von Schnecken, Spinnen und Insektenlarven vermeiden will, braucht die Hilfe eines Igels. Allerdings fordert der europäische Braunbrustigel für ein adäquates Revier eine große Fläche mit ausreichend Durchschlupfmöglichkeiten in die Nachbarschaft. Büsche, Laub- und Komposthaufen, Holzstapel und Hecken sorgen gleichzeitig für Schutz bei Tag und im Winterschlaf.

Mit einem Insektenhotel und bienenfreundlichen Gewächsen im Garten können Gartenbesitzer die Pflanzen- und Tierwelt in großem Maße unterstützen.  © Adobe Stock / Gabriele Rohde – 145036628Mit einem Insektenhotel und bienenfreundlichen Gewächsen im Garten können Gartenbesitzer die Pflanzen- und Tierwelt in großem Maße unterstützen. © Adobe Stock / Gabriele Rohde – 145036628

Wellness-Garten: Der Garten als Wohlfühloase

Achtsamkeit, Meditation und Yoga – die entspannenden Einflüsse auf unsere gestresste Gesellschaft prägen aktuell auch deutsche Gärten. Wasser und Rückzugsmöglichkeiten sind dabei wichtige Elemente:

• Schwimmteiche und Naturpools: Meditative Entspannung erreicht viele Menschen im Wasser. Diese Erfahrung lässt sich auch im eigenen Garten schaffen. Mit reichlich Platz zur Verfügung können Gartenbesitzer beispielsweise ein Naturpool anlegen, der sich elegant ins natürliche Ambiente einfügt. Naturpools gibt es in verschiedenen Varianten. Sie alle sind jedoch frei von Chemikalien, weil hier Mikroorganismen und Wasserpflanzen das Mikroklima kontrollieren. Weil sie relativ flach sind, steigt die Wassertemperatur im Sommer schnell in einen angenehmen Bereich.

• Wasserspiele: Lichtreflexe auf den Wellen beobachten, die Augen schließen, dem Wasserplätschern lauschen – diese Achtsamkeitsübung gelingt auch in kleinen Oasen mit dem passenden Wasserspiel. Die Einrichtung ist dabei denkbar einfach und umweltschonend. Gebraucht wird lediglich ein Becken, etwa aus Stein oder ein Holzfass, und eine solarbetriebene Mini-Teichpumpe. Sie erzeugt nach Belieben eine kleine Fontäne im Becken oder speist einen Wasserspeier. Ganz in Upcycling-Manier lässt sich hier z.B. ein alter Messing-Wasserhahn vom Trödel wiederverwenden. Denkbar sind auch in Terrassen angeordnete flache Schalen, zwischen denen der Wasserlauf von einer zur nächsten plätschert. Lilien und Seerosen finden auch in kleinen Becken ausrechend Platz und runden mit ihren eindrucksvollen Blüten den Miniatur-Teich ab.

• Quellen: Wer dagegen den puristischen fernöstlichen Stil liebt, ergänzt sein Gartenparadies mit einem Sprudelstein. Hier sitzt eine Kugel oder ein grober Felsbrocken auf einem Kiesbett, das ein vergrabenes Becken abdeckt. Durch eine zentrale Bohrung sprudelt das Wasser aus dem Quellstein, rinnt über Geometrien und rohe Unebenheiten und versickert im Kiesbett.

• Das Gartenhaus als Wellness-Tempel: Wer bestimmt, dass Gartenhäuser ausschließlich zum Verstauen von Gartengeräten und Rasenmäher dienen müssen? Ein überdachter Raum im Garten kann ebenso das private Spa ergänzen. Zum Beispiel als Pool-Haus neben dem Naturpool oder als finnische Sauna.

Gartenhäuser mit geräumigen Vordächern bieten Platz für eine Yoga-Oase, die das Training auch bei Sommerregen erlaubt. Schließlich lässt sich dort ein Rückzugsort einrichten, in dem die Besitzer laue Sommernächte ungestört verbringen können. Die Häuser gibt es in unterschiedlichen Größen und Stilen, sodass sich ein passendes Exemplar zum eigenen Garten finden lässt, dass sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Dabei können Gartenbesitzer sowohl zwischen verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall wählen als auch die Form des Dachs bestimmen.

Das Wohnzimmer im Freien

Entspannung in der freien Natur ist ein Privileg. Umso so angenehmer fällt das im Garten. © Adobe Stock / New Africa – 295141500 Entspannung in der freien Natur ist ein Privileg. Umso so angenehmer fällt das im Garten. © Adobe Stock / New Africa – 295141500

Wer den Luxus eines eigenen Gartens genießt, verlagert in den Sommermonaten seinen Lebensmittelpunkt gern ins Freie. Der aktuelle Trend zum Outdoor-Wohnzimmer kommt dem optimal entgegen. Hier stehen folgende Elemente im Zentrum:

1. Standort und Untergrund

Es liegt nahe, ein Outdoor-Wohnzimmer als natürliche Verlängerung des Hauses auf der Terrasse einzurichten. Doch auch ein Ort mitten im Garten wird durch ein Gartenhaus oder einen Pavillon zum Sommer-Zimmer. Für eine wohnliche Atmosphäre sorgt der passende Untergrund aus Holzfliesen oder Naturstein. Aktuell setzen sich auch Outdoor-Teppiche aus robustem und pflegeleichtem Material durch.

2. Lounge-Möbel

Das heimische Sofa ist der Lieblingsplatz für die After-Work-Entspannung oder ein Mittagsschläfchen. Die Möbel einer Outdoor-Lounge sollten einen ähnlichen Komfort mitbringen und dabei möglichst wetterfest sein. Das gelingt mit Möbeln aus langlebigen Hölzern wie Eiche, Akazie und Robinie genauso wie mit Polyrattan-Möbeln. Letztere sind zwar wasserabweisend, sollten aber trotzdem im Winter mit einer Abdeckungsfolie geschützt werden, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

3. Beleuchtung und Feuerquelle

So wie der Kamin im Wohnzimmer eine gemütliche Atmosphäre schafft, hebt eine Feuerstelle im Garten die Lebensqualität. Wer dabei in erster Linie auf eine vollausgestattete Outdoor-Küche Wert legt, profitiert vom gemauerten Außenkamin mit Grill. Mit Feuerschalen und -körben lässt sich das abendliche Lagerfeuer hingegen flexibel im Garten verlagern. Wer sein grünes Paradies energieeffizient beleuchten will, kann zu solarbetriebenen LED-Lampen greifen. Sie strahlen als Kugel und Kiesel im Beet oder beleuchten als Designerlampe die Terrasse. Ein relativ neuer Trend sind Outdoor-Stehlampen, die spontan ihren Platz wechseln können.

Smart Garden: Digitalisierung goes green

Die Smart-Home-Entwicklung macht vor unseren Gärten nicht Halt. Viele Hausbesitzer sind vor allem glücklich über die technische Unterstützung bei der Rasenpflege:

• Robo-Rasenmäher: Wie ein Staubsaugerroboter bewegen sich die aktuellen Modelle selbstständig über die Rasenfläche, kürzen sie und fahren autonom zur Ladestation. Damit sie das können, müssen die Besitzer allerdings ein System von Begrenzungs- und Leitkabeln im Boden verlegen. Rasenmähroboter lassen sich per APP steuern, allerdings existieren auch Basis-Versionen, die keine Fernsteuerung ermöglichen. Wichtig ist es, vorab die Eigenschaften des Terrains zu bestimmen. Normale Robo-Rasenmäher kommen mit etwa 30 Prozent Steigung im Gelände zurecht – für hügeligere Gärten braucht es Modelle mit Allrad-Antrieb.

• Kluge Wetterstation: Die klassische Wetterstation muss ein Stück weit vom Haus entfernt im Freien stehen, damit sie korrekte Daten liefert. Für das Ablesen war der Besitzer früher gezwungen, sich regelmäßig vom heimischen Sofa durch Regen und Schnee zu quälen. Smarte Sensoren machen das heutzutage überflüssig. Sie messen im Garten Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Niederschlag, Windrichtung und -stärke, wobei sie die Daten auf das Smartphone des Besitzers senden.

Das Wetter zuhause können damit auch Urlauber kontrollieren. Schließlich beinhaltet das Set auch einen Sensor für die Innenräume, der den Kohlendioxid-Gehalt der Luft misst. Wird ein bestimmter Wert überschritten, erinnert ein Alarm die Bewohner daran, zu lüften, oder einfach eine Runde durch ihre Gartenoase zu drehen.

• Smarte Gartenbeleuchtung: Diese Idee reiht sich in das Sicherheits- und Einbruchsschutzkonzept eines smarten Hauses optimal ein. Per App programmiert der Besitzer hier die verschiedenen Elemente der Gartenbeleuchtung oder schaltet sie spontan ein, um im Urlaub Anwesenheit zu simulieren.

Fazit: Auch 2020 viele schöne Tage im Garten verbringen

Säen, pflegen, ernten – an den Grundprinzipien im Gartenanbau hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert. Neue Trends laden aktuell dazu ein, den eigenen Garten im Zeichen der Nachhaltigkeit und des Artenschutzes umzugestalten, selbst wenn er sich im fünften Stock eines Hochhauses auf dem Balkon befindet. Besitzer von größeren Gärten ermutigt die aktuelle Wellness-Welle dazu, ihre Outdoor-Räume intensiver auszunutzen, um ihre Lebensqualität zu steigern.

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