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So kommt im beginnenden Herbst keine Langeweile auf

31.08.2018 - So grandios dieser Sommer auch war, er neigt sich seinem Ende entgegen. Schon gegen 20 Uhr wird es ziemlich dämmerig und selbst am Ende von warmen Tagen auch ganz schön frisch. Das nervt. Vor allem, weil wir uns während dieses schier endlosen Sommers angewöhnt haben, dass es so viele Freizeitaktivitäten draußen gibt. Jetzt wieder die Feierabende und Wochenenden in der Bude verbringen? Da besteht akute Langeweile-Gefahr. Doch keine Sorge, der folgende Artikel schnürt ein kleines Rettungspaket.

  • Nach dem Sommer Herbstangst? Keine Sorge, die ist bei solchen Bildern unbegründet. Und gegen die Langeweile gibt’s auch Hilfsmittel.  © pixabay.com /

    Nach dem Sommer Herbstangst? Keine Sorge, die ist bei solchen Bildern unbegründet. Und gegen die Langeweile gibt’s auch Hilfsmittel. © pixabay.com / Hans

1. Wein machen

Herbstzeit ist Weinzeit. Doch während die Winzer noch am lesen sind und die ersten Flaschen des 2018er Jahrgangs auf sich warten lassen, kann man sich die Zeit damit versüßen, dass derzeit Apfelbäume, Birnenbäume und Co. randvoll hängen und die Auslagen der Bauernmärkte überquellen. Die kann man nicht nur essen, sondern seinen eigenen leckeren Fruchtwein daraus machen. Was man braucht? Eine Saftpresse, ein großes Gefäß mit einem sogenannten Gärstopfen und etwas Fruchtweinhefe – kostet zusammen im Netz ungefähr 50 Euro. Nach ein paar Wochen im Keller gibt’s ein garantiert kontrolliert hergestelltes Stöffchen und wenn man es auf Flaschen zieht und mit ein paar Etiketten versieht, hat man gleich die Weihnachtsgeschenke abgehakt.

2. Streaming

Hatte man im Sommer Lust, sich abends in die stickige Wohnung zu setzen und fernzusehen? Die meisten nicht. Das wissen auch die Streaming-Anbieter und bringen in den Sommermonaten nur wenige neue Serien und Filme raus. Aber: Wenn der September anbricht, wird der Hahn ganz weit aufgedreht. Bei Netflix kommt in diesem Monat ebenso eine Menge frisches Anschauungsmaterial auf den Homescreen wie bei Amazon. Die wichtigsten anderen Serien, auch aus dem Free-TV, haben wir in einem anderen Artikel zusammengefasst. Da geht nicht nur die Langeweile, da tritt dann schon eher Zeitnot auf.

3. Gewinnen

Der Sommer war teuer? Kein Problem, die Verluste kann man wieder hereinholen und sich darüber auch noch eine gute Zeit machen. Casino online zu spielen geht von der Couch aus, ohne dass man sich in Schale werfen müsste – und es gibt auch noch eine Menge Games dabei, die in keinem öffentlichen Casino zu finden werden. Und wer das Ganze noch realistischer haben möchte, sollte sich mit dem Thema live Casino befassen – nicht gegen den Zufallsgenerator oder den Computer, sondern gegen menschliche Gegner übers Netz.

4. Drachen zähmen

Im Herbst ist es aufgrund meteorologischer Faktoren (u.a. großmaßstäbliche Luftdruckschwankungen) tendenziell windiger als in anderen Jahreszeiten. Die meisten dürften als Kinder Drachen steigen gelassen haben. Warum also nicht wieder? Nein, natürlich nicht mit Geräten, die man aus Balsaholzstäbchen und Plastik-Mülltüten zusammengebastelt hat und die ihr Leben meist nach einem kurzen Fallwind harsch aushauchen. Lenkmatte lautet der Suchbegriff, dahinter verbergen sich Drachen ohne jegliches Gestänge, dafür aber mit zwei Leinen. Dadurch super-anfängertauglich und durchaus zu coolen Tricks in der Lage, wenn man sie kontrollieren gelernt hat.

5. Schwimm-Wellness

Als die Temperaturen weit über 30 Grad lagen, brauchte man sich an keinem deutschen Baggersee und in keinem Freibad blicken zu lassen – da gabs weder im Wasser noch am Rand ausreichend Platz. Doch wenn der Herbst naht und die Freibäder zu haben, siedeln die wenigsten einfach ins Hallenbad um – die kommen erst dann, wenn es draußen so richtig herbstlich-ungemütlich wird, sind also nicht vor Ende Oktober zu erwarten. Dieses Zeitfenster sollte man nutzen und es sich (möglichst an Wochentagen) in einem Hallenbad mit Whirlpools und Saunalandschaft so richtig gemütlich machen. So allein ist man dort nicht alle Tage.

6. Handarbeiten

Noch ist es vielleicht auch abends in der Wohnung warm genug, sodass man ohne Heizung, Pulli oder sonstige „Kuschel-Unterstützung“ auf ein gemütliches Level kommt. Noch, wohlgemerkt. Wenn nämlich erst mal der September seinem Ende entgegengeht, sieht die Lage schon ganz anders aus. Das sollte man vorbereiten – indem man sich Wolle und Nadeln besorgt und sich kuschlige Decken und Co. häkelt bzw. strickt. Das ist a) super-einfach zu erlernen und b) kann man es ganz geruhsam machen, während man die Serien aus dem zweiten Punkt anschaut.

7. Schrank ausmisten

Genau jetzt kommt das halbjährliche Problem: Die Sommersachen müssen in die Verbannung im Keller oder auf dem Dachboden geschickt, die Wintersachen hingegen wieder hervorgekramt werden. Das ist, zugegeben, eine leidige Arbeit. Aber man kommt nicht drumherum und sollte deshalb (am besten am Wochenende, wenn man Zeit und Ruhe hat) die Gelegenheit ergreifen und richtig ausmisten. Als erstes kommen alle Sommersachen, die man dieses Jahr nicht mindestens einmal getragen hat, in einen Plastikbeutel. Dann werden alle Wintersachen in den Schrank gehängt – aber so, dass die Kleiderhaken mit den Öffnungen nach vorn zeigen, bzw. Pullis und Co. falsch herum auf die Regalbretter gelegt werden. Der Trick dabei: So erkennt man im Frühjahr direkt, was man im Winterhalbjahr nicht getragen hat und kann dann viel einfacher aussortieren.