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Sparen in Freizeitparks: Die besten Tipps

17.07.2019 - Achterbahn fahren, den Freefall Tower hinuntersausen, eine Show ansehen und in der Wildwasserbahn so richtig nass werden: Ein Besuch im Freizeitpark verspricht actionreiche Stunden für die ganze Familie. Oft allerdings ist das Ferienbudget nach diesem Tag ordentlich geschröpft, denn nicht nur der Eintritt kostet. Mit den folgenden Spartipps aber bleibt der eine oder andere Euro im Geldbeutel.

  • Kleine Kinder zahlen im Freizeitpark oftmals weniger.  © Unsplash / Chris

    Kleine Kinder zahlen im Freizeitpark oftmals weniger. © Unsplash / Chris Slupski

1. Eintrittsrabatte nutzen

Der Eintritt in den Freizeitpark stellt zweifellos den größten Posten auf der Ausgabenkalkulation dar. Eine Aufstellung aus 2018 unterstreicht das. Hier wurden die Kosten für eine vierköpfige Familie in verschiedenen deutschen Freizeitparks miteinander verglichen. Am meisten zahlen musste die Beispielfamilie mit 190 Euro im Europa Park, aber auch der Heide Park war mit 176 Euro nicht gerade ein günstiger Spaß. Günstiger sah es im Holiday Park (131,96 €) und in Tripsdrill (117 €) aus.

Dreistellige Beträge also sind keine Seltenheit, wenn es um den Eintritt für die ganze Familie in Freizeitparks geht. Daher lohnt es sich in jedem Fall, Rabattaktionen in Anspruch zu nehmen und vor dem Ausflug nach ihnen im Internet zu suchen. In der Auflistung von Sparheld.de finden sich beispielsweise verschiedene Aktionen und Coupons für diverse Freizeitparks, die aktuell gültig sind. Aber auch der Versandhändler Otto bietet seinen Kunden Coupons für diverse Freizeitparks. Wie viel Geld eine Familie dann konkret sparen kann, ist individuell.

2. Verpflegung mitbringen

Günstig ist anders: Wer die eigene Familie einen ganzen Tag lang mit Getränken und Speisen versorgen will, muss im Freizeitpark tief in die Tasche greifen. An Pommesbuden, kleinen Kiosks und in Themenrestaurants sind die Preise nur selten moderat. Zusätzlich müssen Familien gerade zu den Stoßzeiten oft lange warten, bis der Hunger gestillt werden kann.

In gleich zweierlei Hinsicht ist es daher sinnvoller, die eigene Verpflegung mitzubringen und selbst für leckere Pausen zu sorgen. In den Freizeitpark mitnehmen lassen sich beispielsweise

• Obstsalat

• Gemüse-Sticks

• belegte Brote

• Kekse

• Wasserflaschen

• und Getreidesalate.

Natürlich ist das mit einem etwas schwereren Rucksack verbunden. Wer möchte, teilt das Gewicht einfach auf zwei Personen auf. Ein weiterer Vorteil mitgebrachter Verpflegung ist, dass Eltern genau prüfen können, ob ihre Kinder genug trinken. Besonders an heißen Tagen stellt die Dehydration ein Risiko dar und kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel sowie weiteren unangenehmen Beschwerden führen.

3. Jahreskarten in Betracht ziehen

Eine Jahreskarte für den Freizeitpark zu kaufen, klingt zunächst nicht nach einem wirklich guten Spartipp. Immerhin ist sie erheblich teurer als der Einzeleintritt. Aus diesem Grund aber lohnt sich die Anschaffung erst später nach dem Kauf und nur für Familien, die mehrmals pro Jahr in ein und denselben Park gehen möchten. Oft sind die Ausgaben pro Besuch dann schon nach dem dritten Mal günstiger.

Ein Beispiel: Der Eintritt in den Holiday Park kostet pro Person ab 1,40 m 35,50 Euro. Für die Jahreskarte in der gleichen Preiskategorie verlangt der Betreiber 59,99 Euro. Wer den Park also zweimal besucht, zahlt bereits weniger.

4. Am Geburtstag in den Freizeitpark gehen

Betreiber von Freizeitparks wissen, dass ihre Ausflugsziele auch bei Geburtstagen gerne gewählt werden und machen ihren Besuchern mitunter kleine Geschenke in Form kostenlosen Eintritts oder Ermäßigungen. Je nach Park kann sich ein Besuch am eigenen Geburtstag also durchaus lohnen. So zahlen Geburtstagskinder auch im Erwachsenenalter im Movie Park 11,90 Euro für ihre Karte und bis zu vier Begleiter zahlen jeweils ebenfalls einen ermäßigten Preis von 25 Euro.

Dass es wichtig ist, genau auf die Bedingungen zu schauen, lässt sich anhand des Europa Parks schnell erklären: Hier erhalten Geburtstagskinder sogar kostenlosen Eintritt, aber nur bis zu ihrem zwölften Geburtstag. Erwachsene also gehen leer aus, selbst wenn sie am Tag des Besuchs Geburtstag haben.

5. Übernachtung: Lieber etwas weiter weg

Freizeitparks liegen meist nicht in direkter Nähe des eigenen Zuhauses. Da sich der Besuch jedoch in vielerlei Hinsicht lohnt und Kinder sowie Eltern mehrere Stunden lang beschäftigt, nehmen viele auch längere Anfahrtswege gerne in Kauf. Wer aber bereits am Morgen drei Stunden fahren musste, will am Abend nach einem anstrengenden Tag nicht gleich wieder auf die Autobahn. Ein Hotel muss also her.

Viele Freizeitparks bieten aus diesem Grund eigene Hotels, die in direkter Nähe zu den Parkgeländen liegen. Übernachtungen mit Frühstück können hier allerdings ordentlich zu Buche schlagen und das Familienbudget empfindlich belasten. Daher ist es für Sparfüchse nur empfehlenswert, nach einer Pension zu suchen, die ein wenig weiter weg liegt, aber dennoch in angenehmer Nähe zum Freizeitpark. So bieten sich nahe des Heide Parks in Soltau beispielsweise die Gemeinden Schneverdingen und Bispingen an, in der Nähe des Europa Parks in Rust die Ortschaften Herbolzheim und Rheinhausen sowie Gelsenkirchen und Dinslaken, wenn ein Besuch des Movie Parks in Bottrop ansteht.

Wer unbedingt in einem parkeigenen Hotel schlafen will, sollte nicht auf der Website des Parks, sondern über alternative Buchungsportale gehen. Hier nämlich liegen die Preise pro Person und Übernachtung auf deutlich angenehmerem Niveau und der Traum vom Hotelzimmer mit Blick auf die Achterbahn erfüllt sich doch noch.

6. Die Tickets an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt kaufen

Im Park am Ticketschalter sind die Tickets immer am teuersten. Wer dagegen im Onlineshop des Freizeitparks oder aber in einer App die Tickets kauft, spart sich nicht nur das Anstehen in der Warteschlange, sondern kann meist auch einige Euro sparen. Auch das feste Buchen eines bestimmten Tages sowie das Nutzen von Sonderaktionen kann sich hier lohnen:

• Wer das Tagesticket für den Freizeitpark Efteling beispielsweise in der App oder auf der Website des Freizeitparks kauft, spart 2 € auf das Tagesticket.

• Ganze 26 € pro Ticket kann man mit dem „Mini-Ticket“ des Disneyland Paris sparen: Während das reguläre Ticket am Schalter 99 € kostet, bekommt man das Mini-Ticket für beide Parks für nur 73 €. Allerdings ist das Mini-Ticket nur an bestimmten Tagen gültig.

• Auch im Legoland Günzburg kann man von einem Frühbucher-Ticket zum Sparpreis profitieren, wenn man sich im Vorfeld bereits auf den Tag des Besuchs festlegt.

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