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Typische Anfängerfehler von Wohnmobil-Einsteigern

15.10.2019

  • Ein Wohnmobil steht für Freiheit, Spaß und Abenteuer. Damit beim ersten Ausflug mit dem „Hotel auf vier Rädern“ nichts schiefgeht, sollten Einsteiger sich auf die Tour vorbereiten und die klassischen Anfängerfehler...

    Ein Wohnmobil steht für Freiheit, Spaß und Abenteuer. Damit beim ersten Ausflug mit dem „Hotel auf vier Rädern“ nichts schiefgeht, sollten Einsteiger sich auf die Tour vorbereiten und die klassischen Anfängerfehler vermeiden. © pixabay.com / schlappohr

  • Ein Urlaub mit dem Wohnmobil ist Abenteuer pur. Damit er positiv in Erinnerung bleibt, sollte er gut organisiert werden. Eine Checkliste hilft Einsteigern, sich auf ihre erste Tour mit dem Reisemobil vorzubereiten. © pixabay.com /...

    Ein Urlaub mit dem Wohnmobil ist Abenteuer pur. Damit er positiv in Erinnerung bleibt, sollte er gut organisiert werden. Eine Checkliste hilft Einsteigern, sich auf ihre erste Tour mit dem Reisemobil vorzubereiten. © pixabay.com / MemoryCatcher

Das Wohnmobil erfüllt einen Traum der deutschen Urlauber: die Freiheit, die Welt zu entdecken. Daher verwundert es nicht, dass die Anzahl neuzugelassener Reisewohnmobile im August 2019 im Vergleich zum Vorjahr um über 43 Prozent gestiegen ist. Wer Abenteuerluft schnuppern möchte, für den ist ein „Urlaub auf vier Rädern“ zu empfehlen. Doch obwohl ein Wohnmobil zahlreiche Vorzüge mit sich bringt, sollten die typischen Anfängerfehler der Wohnmobil-Einsteiger nicht unterschätzt werden. Damit das Urlaubsvergnügen nicht in einer Katastrophe endet, ist es sinnvoll, sich über die klassischen No-Gos zu informieren.

Groß, größer, Riesenwohnmobil – die Fahrzeugauswahl entscheidet über den Campingspaß

Camping bedeutet Urlaubsspaß auf engem Raum. Die Zeiten, in denen man sich im Wohnmobil kaum drehen konnte, sind jedoch längst vorbei. Inzwischen stehen regelrechte Glamping-Mobile – Wohnmobile für das glamouröse Camping – hoch im Kurs. Sie sind groß genug, um der gesamten Familie und dem Reisegepäck Platz zu bieten. Zusätzlich brillieren sie mit einer umfangreichen Ausstattung. Vom Kühlschrank bis zum Flachbildfernseher ist alles dabei, um sich auf dem Campingplatz wohlzufühlen. Ausreichend Bewegungsfreiheit ist im Wohnmobil wichtig, damit es im Urlaub nicht zum Familienkrieg kommt. Hier gilt die Faustregel: Es sollte immer ein Sitzplatz mehr vorhanden sein als benötigt.

Für Großfamilien sind Alkoven-Modelle die beste Wahl. Die Sprösslinge können es sich oben gemütlich machen, unten genießen die Eltern ihre Zweisamkeit. Wer viel Platz benötigt, kann zu einem Wohnmobil mit Hubbett greifen. Tagsüber verschwindet die Matratze in der Decke direkt über der Sitzecke, sodass keine beengten Raumverhältnisse drohen. Gerade große Wohnmobile versprechen ein Luxusgefühl beim Campen, weshalb viele Einsteiger direkt mit einem großen Modell beginnen. Ganz ohne Übung kann das allerdings gefährlich werden, schließlich fehlt ihnen beim Rangieren mit den Riesenfahrzeugen häufig die Erfahrung. Die Folge sind Hupkonzerte ungeduldiger Autofahrer in der Innenstadt oder schlimmstenfalls sogar Beulen am eigenen Fahrzeug. Um flexibel mit dem Wohnmobil reisen zu können, kann ein kleineres Modell die bessere Wahl sein. Zudem ist es vor dem Urlaub sinnvoll, sich in den Umgang mit dem Wohnmobil einweisen zu lassen. Viele Anfänger überschätzen ihr Können, sodass sie sich und das Reisewohnmobil unabsichtlich in heikle Situationen manövrieren.

Schwergewichte aufgepasst: Überladene Reisemobile können zur Kostenfalle werden

Natürlich möchte man im Urlaub auf nichts verzichten. Da es anders als bei Flugreisen beim Wohnmobil kein Höchstgewicht beim Gepäck gibt, nehmen Einsteiger häufig deutlich mehr mit als sie für ihren Campingtrip tatsächlich brauchen. Die Folge: Jedes dritte Wohnmobil ist überladen. Geraten entsprechende Fahrzeuge in eine Polizeikontrolle, drohen empfindliche Geldstrafen. Der Bußgeld-Regelsatz liegt zwischen 36 und 2.180 Euro. Damit eine Strafzahlung nicht unnötig die Urlaubskasse belastet, sollten sich die Camper an das maximal zulässige Gesamtgewicht ihres Wohnmobils halten. Um Gewicht zu reduzieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise braucht niemand mit einem vollen Wassertank loszufahren. Dieser bringt allein bereits bis zu 120 Kilogramm auf die Waage. Eine halbe Füllung reicht problemlos aus und spätestens am Campingplatz kann problemlos neues Wasser gezapft werden.

Doch nicht nur das Gesamtgewicht kann beim Wohnmobil zum Problem werden. Auch wer falsch packt, muss mit Komplikationen rechnen. Einsteiger, die zum ersten Mal für den Campingurlaub packen, stehen schnell vor einer Herausforderung. Wo soll welches Gepäckstück untergebracht werden? Wie sieht die ideale Gewichtsverteilung aus? Der Stress ist mit den Händen greifbar und kann sich sogar in einem handfesten Streit mit den anderen Familienmitgliedern entladen. Damit sich der Urlaubsauftakt so entspannt wie möglich gestaltet, sollte das Wohnmobil bereits einen Tag vor der Abfahrt beladen und reisefertig gemacht werden. Um den Überblick über alle notwendigen Reiseutensilien zu behalten, ist eine übersichtliche Packliste zu empfehlen.

Freie Platzwahl oder nicht: Das gibt’s beim Campingplatz zu beachten

Wer mit dem Wohnmobil einen Campingplatz ansteuert, sollte sich im Vorfeld über das Reiseziel informieren. Nichts ist ärgerlicher, als wenn sich das vermeintlich beschauliche Campingparadies als Partyhochburg entpuppt. Damit keine bösen Überraschungen drohen, empfiehlt es sich:

  • einen Blick auf die Bewertungen des Campingplatzes zu werfen,
  • die entsprechende Homepage zu durchforsten und wahlweise
  • beim Betreiber nachzufragen, um die letzten Unklarheiten zu klären.

Wer mit seinem Haustier anreist, sollte beispielsweise in Erfahrung bringen, ob der beste Freund des Menschen überhaupt auf dem Platz erwünscht ist. Auch passionierte Grillmeister sollten sich aufmerksam mit den Bestimmungen des Campingplatzes auseinandersetzen. Ist der mitgebrachte Holzkohlegrill nicht erlaubt, müssen die Würstchen kalt bleiben.

Clever tanken und richtig überwintern

Einige Anfängerfehler beim Wohnmobilurlaub können richtig ins Geld gehen. Wer sein Reisemobil beispielsweise an der Autobahntankstelle mit Sprit versorgt, muss aufgrund der großen Tankvolumina tief in die Tasche greifen. Sinnvoller ist es, für den Tankstopp abzufahren und im Umland nach einer geeigneten Zapfsäule zu suchen. Im Schnitt ist eine Tankfüllung abseits der Schnellstraße um bis zu zehn Cent pro Liter günstiger. Ist das Wohnmobil mit einem Navigationsgerät ausgestattet, kann dieses Tankstellen in der Umgebung anzeigen. Ein weiterer kostenintensiver Fehler besteht in der unsachgemäßen Pflege des Wohnmobils. Wer dieses kauft, muss auch nach der Campingsaison für das Fahrzeug Sorge tragen und beispielsweise darüber nachdenken, wie das Reisemobil winterfest gemacht werden kann.

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