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Das hilft gegen die Beschwerden bei Arthrose

09.12.2019 - Arthrose ist eine häufig auftretende Erkrankung der Gelenke. Als Arthrose wird ein Zu-stand beschrieben, bei dem sich die Knorpelmasse aufgrund eines vorangeschrittenen Alters zurückgebildet hat. Auch bei starker körperlicher Belastung, zum Beispiel bei Leistungssportlern, kann es bereits in einem jüngeren Lebensalter zu einer Arthrose in den Gelenken kommen. Es kann sich auch die Knochenstruktur in den betroffenen Gelenken verändern, wenn die schützende Knorpelschicht fehlt. Betroffene leiden an einer Arthrose vor allem an den Knien oder der Hüfte, aber auch die Gelenke an den Händen sind in vielen Fällen betroffen. Grundsätzlich kann jedes Gelenk im Körper anfällig für einen Verschleiß sein. Zu den bekanntesten Symptomen gehören Schmerzen bei Belastung und geschwollene Gelenke.

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    © Pixabay / Анастасия Гепп

Arthrose im frühen Stadium: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu beginnen

Wie bei jeder Erkrankung kann das Krankheitsbild vor allem dann verbessert werden, wenn die Therapie möglichst frühzeitig beginnt; so auch bei der Arthrose. Zu Beginn der Gelenkerkrankung sind meist nur kleine Teile der Knorpelmasse angegriffen. Eine Arthrose beginnt dabei üblicherweise an der Knorpeloberfläche und kann sich im Verlauf durch den ganzen Gelenkknorpel fortsetzen. Wird das betroffene Gelenk im frühen Stadium der Arthrose geröntgt, ist eine erste Verdichtung des Knochens zu erkennen. Die Veränderung im Knochen beginnt direkt an den Stellen, die am geschädigten Gelenkknorpel anliegen. In diesem frühen Stadium der Arthrose kann insbesondere mit einer äußerlichen Behandlung durch eine spezielle Creme für Linderung der beginnenden Beschwerden gesorgt werden. Auf dieser unabhängigen Seite wurden verschiedene Arthrose Salben getestet.

Spätstadium der Arthrose Erkrankung: Jetzt kann eine Operation nötig werden

Auch bei guter Behandlung kann es in einigen Fällen sein, dass sich der Schwund der Gelenkknorpel fortsetzt; dies kann auch erblich bedingt sein. In jedem Fall sollten sich Betroffene genau an die Anweisungen des Gelenkexperten halten, damit eine Operation so lange wie möglich hinausgezögert werden kann. Gemäß einer alten Weisheit ist diejenige Operation stets die beste, die sich vermeiden lässt!

Zwischen der Diagnose einer Arthrose und dem Beginn des Spätstadiums können mehrere Jahre liegen. Gekennzeichnet ist der späte Fortschritt der Gelenkerkrankung durch eine, teilweise auch vollständige, Abtragung des Gelenkknorpels. An diesen Stellen liegen die Knochen aufeinander, was bei den Patienten ständige Schmerzen verursacht und zur Immobilität beiträgt. Im bildgebenden Verfahren ist nun deutlich die Knochenveränderung zu erkennen: Die Knochen des betroffenen Gelenks sind jetzt wesentlich verdichtet und viel härter. In vielen Fällen bilden die betroffenen Knochen an den Rändern Zacken aus Knochenmasse aus, was für eine zusätzliche Beeinträchtigung sorgen kann.

So verhalten Sie sich richtig bei auftretenden Osteophyten

Der Facharzt spricht in diesem Fall von Osteophyten. Patienten können die Gelenkerkrankung nun auch ohne Röntgen und anderen bildgebenden Verfahren selbst deutlich sehen: Die Gelenke wirken geschwollen, optisch vergrößert und erscheinen aufgerieben. Berühren sich die Zacken, welche an den Rändern der Knochen des betroffenen Gelenks liegen, kann schon die kleinste Bewegung schmerzen, häufig wird ein Aufstehen oder der normale Ablauf im Alltag zur Qual.

Zu diesem Zeitpunkt verordnen Ärzte häufig eine Operation als letzten Ausweg aus den Strapazen der vorangeschrittenen Arthrose. Altersbedingt kann eine Vollnarkose jedoch riskant sein, der Facharzt wägt gerade bei Patienten im fortgeschrittenen Alter daher sorgfältig ab, ob die Arthrose operiert werden kann.

Wie läuft die Operation bei einer sonst nicht mehr zu behandelnden Arthrose ab?

Als Ziel der Arthrose-Operation steht die Schmerzfreiheit im Alltag. Die Patienten sollen nach der Gelenk-OP wieder besser im Alltag zurechtkommen und sich möglichst auf einem Normalmaß bewegen können. Oftmals wird ein künstliches Gelenk eingesetzt. Wird dieses durch innovative Verfahren im 3D Drucker erzeugt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Abstoßung des neuen Gelenks besonders gering. In diesem Fall wird das künstliche Gelenk nämlich mit Teilen vom Eigengewebe des Patienten angefertigt. Der Werkstoff wird als „Biotinte“ bezeichnet und setzt sich zusammen aus gut verträglichen Kunststoffen und einem Teil Eigengewebe. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil des 3D Drucks in der Medizin ist, dass künstliche Gelenke und andere Implantate passgenau am Computer erstellt werden können. Dafür werden die Bereiche der späteren Operation zunächst gescannt, auch Bildmaterial aus Röntgen und CTG kann für die 3D Modellierung verwendet werden.

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