Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Herzschwäche: Die unterschätzte Volkskrankheit

24.02.2017 - Das Herz ist ständig in Bewegung. Unaufhörlich pumpt es Blut durch den Körper und sorgt so dafür, dass Lunge und andere Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

  • Lassen Sie regelmäßig ihren Blutdruck messen. ©

    Lassen Sie regelmäßig ihren Blutdruck messen. © pixabay.com

Der faustgroße Herzmuskel ist einer der leistungsstärksten Muskeln unseres Körpers – pro Menschenleben bringt er das Herz rund drei Milliarden Mal zum Schlagen. Nimmt seine Leistung ab, bekommen wir das deutlich zu spüren.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Je älter eine Gesellschaft ist, desto mehr Menschen haben Probleme mit dem Herzen. Herzinfarkt und Schlaganfall sind dabei die schlimmsten allgemein bekannten Folgen. Ernste Konsequenzen können jedoch auch andere Herz-Kreislauf-Leiden haben, vor allem wenn sie unbehandelt bleiben.

Die häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zu diesen Beschwerden gehören Bluthochdruck, koronare Herz-Erkrankungen in Form von verengten Herzkranzgefäßen und die Herzinsuffizienz. Vor allem letztere kennen viele Menschen kaum. Dabei leiden in Deutschland knapp zwei Millionen an einer chronischen Herzschwäche, die sich über Jahre hinweg entwickelt.

Das Herz ist bei den Betroffenen nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Ursachen einer solchen Herzinsuffizienz können unter anderem Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler und Herzmuskelentzündungen sein.

Was sind die Symptome einer Herzinsuffizienz?

Ein schwächer werdendes Herz macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass man sich schlapp fühlt und bei Anstrengungen schnell aus der Puste gerät. Derlei Warnzeichen tun Patienten allerdings häufig als normale Begleiterscheinungen des Alters ab. Ein gefährlicher Trugschluss, denn durch eine Herzinsuffizienz kann es zu einem Rückstau des Blutes in Lunge und Venen kommen. Durch diesen Rückstau entstehen Atemnot, vor allem im Liegen, sowie Schwellungen an Fußgelenken und Beinen, sogenannte Ödeme. Die Wassereinlagerungen können zu einer rapiden Gewichtszunahme führen. Wer solche Symptome bei sich feststellt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Arztbesuch mit Gespräch und gründlicher Untersuchung

Der Arzt kann den Beschwerden auf den Grund gehen und mögliche Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen abklären. Es folgen meist Untersuchungen von Herz, Lunge und Herzkranzgefäßen in Form von Elektrokardiogramm (EKG), Ultraschalluntersuchung, Röntgenaufnahmen und Computertomografie (CT). Schließlich kann ein Kardiologe die Diagnose mit Sicherheit stellen – und die Krankheit wirksam behandeln.

Gerade in den letzten Jahren hat sich im Bereich der Behandlungsmethoden viel getan. Ein Meilenstein ist die Wirkstoff-Kombination aus Sacubitril und Valsartan – die größte Neuerung in der medikamentösen Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz seit 20 Jahren.

Drei bis fünf Mal pro Woche Sport treiben, beugt vor

Neben der Einnahme von Medikamenten ist für Betroffene ein bewusster Lebensstil unerlässlich. Auch gesunden Menschen helfen einige Grundregeln dabei, Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Dazu zählen eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. „Zum Schutz des Herzens ist es optimal, drei- bis fünfmal in der Woche für mindestens 30 Minuten Sport zu treiben“, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren