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Hitze in Gefängnissen: Kaltes Wasser, verkürzte Arbeit

07.08.2018 - Berlin (dpa/bb) - Die Hitze macht auch Inhaftierten in den Berliner Gefängnissen zu schaffen. In Höfen für die Freistunden der Gefangenen seine Sprenger aufgestellt oder Wasseranschlüsse für die Abkühlung geöffnet worden, sagte ein Sprecher der Justizverwaltung am Dienstag auf Anfrage. In der Haftanstalt für Frauen sorgten auch Gartenduschen für etwas Erfrischung. Viele der Gebäude seien aufgeheizt.

  • Die Hitze macht momentan auch Inhaftierten in den Berliner Justizvollzugsanstalten zu schaffen. Foto: Patrick Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Hitze macht momentan auch Inhaftierten in den Berliner Justizvollzugsanstalten zu schaffen. Foto: Patrick Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Männergefängnis Heidering surren laut Angaben jetzt Ventilatoren in den Werkstätten. Steige die Temperatur dort bis zum Mittag auf 35 Grad, könnten die Gefangenen ihre Arbeit beenden. «Die Zeit muss aber nachgearbeitet werden», so der Sprecher.

Auch Tee- und Getränkepulver wird laut Verwaltung ausgegeben, so etwa in Plötzensee. Es könne mit kaltem Wasser gemischt werden. Türen von Hafträumen bleiben tagsüber demnach länger geöffnet. Durch Querlüften solle in der Haftanstalt Moabit ein bisschen Frische kommen.

Mehrere Anstalten verlängerten die Freistunden für die Insassen, in denen sie sich in den Innenhöfen aufhalten dürfen. Im Gefängnis Tegel seien Disziplinarmaßnahmen wie längerer Einschluss im Haftraum wegen der Hitze auf später verschoben worden.

Auch an die Bediensteten wurde gedacht, wie der Sprecher sagte. Ventilatoren seien angeschafft worden. Zudem gebe es nun auch Wasserspender. Ohne festes Schuhwerk gehe es aber nicht. Die Justiz-Mitarbeiter müssten jederzeit für Konfliktsituationen gerüstet sein und dazu gehöre das Schuhwerk.

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