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Hitzetipps für den Sommer: Cool bleiben bei extremen Temperaturen

20.07.2020 - Sie kann manchmal wirklich unerträglich sein: die brütende Sommerhitze. Spätestens dann, wenn das Thermometer regelmäßig die 30-Grad-Marke knackt, wird es für viele Menschen unangenehm, die nicht gut mit den hohen Temperaturen klarkommen.

  • Nicht länger als 15 Minuten sollte man sich in der direkten Sonne aufhalten. © unsplash.com / Tyler

    Nicht länger als 15 Minuten sollte man sich in der direkten Sonne aufhalten. © unsplash.com / Tyler Nix

Jeder Schritt verursacht dann Schweißausbrüche, man will sich nur so wenig wie möglich bewegen und oft bricht einem dann auch noch der Kreislauf weg. Glücklicherweise gibt es aber einige Tipps, wie man mit dieser großen Hitze entgegenwirkt und unbeschadet durch den Sommer kommt. Dabei kann man entweder dem Körper etwas Gutes tun oder seine Umgebung so präparieren, dass man besser mit den Temperaturen fertig wird.

Viel Wasser trinken

Es ist wohl der wichtigste Tipp, den man im Hochsommer gegen kann. Selbst ohne große Hitze ist das Trinken äußerst wichtig und wird dennoch von vielen Menschen eher stiefmütterlich behandelt. Generell sollte man pro Tag zwischen 30 und 40 Milliliter Wasser je Kilogramm Körpergewicht trinken. Bei normalgewichtigen Erwachsenen ergibt sich hier ein Durchschnitt von etwa 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Hinzu kommen etwa 1,5 Liter, die in den täglichen Speisen vorhanden sind.

Am besten geeignet, um seinen Flüssigkeitshaushalt auszugleichen ist Wasser. Dazu braucht man sich in der Regel nicht einmal aus dem Haus zu bewegen, denn eine geeignete Trinkwasserquelle hat man nämlich in der Wohnung, nämlich den Wasserhahn. Generell ist die Trinkwasserqualität in Deutschland sehr gut, also sollte man das doch nutzen. Das ist besser für die Umwelt und schonend für den Geldbeutel.

Neben Wasser kann man auch andere Flüssigkeiten trinken. Gut geeignet sind ungesüßte Kräutertees oder selbstgemachte Schorlen und verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Kaffee und schwarzer Tee sollten am besten pur und nur in Maßen getrunken werden. Alkoholische Getränke und gesüßte Softdrinks sind nicht geeignet, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Wenn man Schwierigkeiten hat, ausreichend zu trinken, kann man sich vornehmen pro Stunde ein großes Glas Wasser zu leeren. An sehr heißen Tagen darf es auch das ein oder andere Glas mehr sein.

Gute Schlafbedingungen herstellen

Bei zu heißen Temperaturen im Sommer bleibt der gesunde Schlaf häufig auf der Strecke. Kein Wunder, denn normalerweise liegt die optimale Schlaftemperatur bei 18 Grad. Im Sommer ist das oft nicht gewährleistet. Also muss man sich auf anderen Wegen helfen, um halbwegs gesund zur Ruhe zu kommen in der Nacht.

Dabei muss man zunächst versuchen das Schlafzimmer möglichst kühl zu halten. Dazu wird nur früh morgens und spät abends gelüftet, damit relativ kühle Luft reinkommen kann. Tagsüber sollte das Zimmer abgedunkelt werden. Idealerweise mit einem Außenrollladen.

Alle überflüssigen Elektrogeräte sollten vom Netz genommen werden, da sie zusätzliche Wärme produzieren. Um sich vor dem Schlafen richtig abzukühlen, kann man seinen Schlafanzug eine Stunde vorm Zubettgehen in das Gefrierfach legen. So fällt das Einschlafen deutlich leichter. Zusätzlich kann man seinen Schlaf mit CBD-Produkten unterstützen. Diese Hanfextrakte sorgen dafür, dass der Schlaf tiefer und länger wird. Etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man etwa fünf Tropfen einnehmen.

Den Körper vor der Sonne schützen

Sehr häufig müssen Rettungskräfte im Sommer ausrücken, weil sich Menschen nicht ausreichend vor der Sonne geschützt haben. Die größten Probleme sind Kreislaufprobleme und Dehydration. Allerdings kann es auch schlimmer kommen. Strahlt die Sonne zu lange auf den Kopf, kann das für einen Sonnenstich sorgen.

Dabei dringen die Sonnenstrahlen durch das Haar, Kopfhaut und Schädel dringen und verursachen eine Schwellung der Hirnhaut und des Gehirns. Vor allem bei der Mittagssonne sollte man den Schatten vorziehen und unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Falls dennoch plötzlich Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Fieber auftreten, sollte man schnellstens den Arzt aufsuchen…

Zum Schutz vor Sonnenbrand sollte man eine Sonnencreme auftragen, die einen ausreichenden Schutz bieten. Dennoch sollte man es vermeiden sich länger als 15 Minuten in der Sonne aufzuhalten. Zusätzlichen Schutz bietet die Sonnenbrille für die Augen.

Wenn der Sonnenbrand trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zugeschlagen hat, gilt es die verbrannte Haut zu behandeln. Am besten funktioniert das mit kühlenden Salben, die beispielsweise Aloe enthalten.

Leichte Kost

Das Gefühl kennt doch bestimmt jeder, der einmal viel zu viel gegessen hat. Der Magen fühlt sich an wie ein Stein und man hat das Gefühl, nie wieder etwas essen zu wollen. Oft sorgt fettiges und zu gehaltvolles Essen dafür, dass man sich sehr unwohl in seiner Haut fühlt. Im Sommer wird das Gefühl noch durch die Hitze verstärkt.

Zudem hat der Körper viel mehr mit der üppigen Mahlzeit zu kämpfen. Denn während er damit beschäftigt ist, sich selbst herunter zu kühlen, muss er zusätzlich das Essen verdauen. Das entzieht dem Körper Energie. Die Folge: er fühlt sich schwach statt gestärkt.

Besser geeignet für heiße Temperaturen sind vor allem Früchte mit einem hohen Wassergehalt, wie etwa Melonen. Auch ein frischer Salat mit Tomaten und Salatgurken kann, bei großer Hitze schon ausreichen, um den Hunger zu stillen.

Große Temperaturunterschiede vermeiden

Steigt man beispielsweise aus seinem klimatisierten Auto aus und befindet sich plötzlich in tropischen Temperaturen, kann das den Körper sehr belasten, weil er sich an die Hitze erst einmal gewöhnen muss. Das schlägt wiederum auf den Kreislauf. Deshalb sollte man darauf achten, große Temperaturunterschiede zu vermeiden. Das bedeutet, dass die Klimaanlage nicht auf der kühlsten Stufe stehen sollte, auch wenn es sich zunächst gut anfühlt. Generell gilt: Unterschiede von etwa fünf Grad sind für den Körper besser auszugleichen.

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