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"Robo-Advisor": Die Geldanlage und Vermögensaufbau der Zukunft?

27.02.2019 - Aktuelle Statistiken belegen eindeutig: Der Markt für Robo-Advisor wächst, einhergehend damit, dass sich immer mehr Menschen dem Thema der digitalen Geldanlage mittels Robo-Advisor nähern. Zwar ist das Wachstum im Robo-Advisor Markt bei Weitem nicht so groß, wie Anfang 2018 noch von zahlreichen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen prognostiziert, doch von einem temporären Hype kann auch nicht mehr die Rede sein. Bei aller positiven Entwicklung im Markt des digitalen Vermögensaufbaus ist vor allem eins erkennbar: Viele potenzielle Anleger können mit dem begriff „Robo-Advisor“ noch nicht wirklich etwas anfangen.

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    © pixabay.com / Gerd Altmann

So lautete erst kürzlich die Erkenntnis einer weit gefassten Umfrage, dass lediglich 8 von 10 befragten Teilnehmern den Begriff „Robo-Advisor“ im Zusammenhang mit der Kapitalanlage kennen und zumindest im Groben erklären konnten. Woraus sich wiederum schließen lässt, dass es hier trotz einer positiven Marktentwicklung noch reichlich Aufklärungspotential bei der potenziellen Anlegerschaft gibt.

Was versteht man unter einem "Robo-Advisor"? 

Geldanlage und Vermögensaufbau wird beim Gros der Bevölkerung immer noch mit einem Besuch beim Bankberater in Verbindung gebracht, der sich dann um passende Investments kümmert. Und diejenigen, die den Gang zum Bankberater beziehungsweise Investment-Berater verweigern, scheuen den Aufwand nicht, sich selbst entsprechend fortzubilden. Mit dem Ergebnis, das ein gewisser Anteil der Bevölkerung sich somit selbst zum Investmentberater und Vermögensverwalter stilisiert. Und dann gibt es noch die dritte Gruppe, welche es sich leisten kann, eine ganze Heerschar (sogenannte Family Offices) an Investment-Profis zur Verwaltung und Mehrung des eigenen Vermögens zu engagieren.

Und dann gibt es diejenigen, welche Kapital haben, aber nicht so recht wissen, wie und wo sie es anlegen geschweige denn jemandem anvertrauen sollen. Für die Nutzung eines Family Office ist das Vermögen nicht groß genug, dem Berater bei der Bank traut man nicht und das Bestreben sich selbst zu kümmern, ist auch nicht gegeben.

Schaut man sich das Selbstverständnis jener Robo-Advisor an, so folgt recht schnell die Feststellung, dass genau jenes Klientel die Zielgruppe jener digitalen Vermögensverwalter namens Robo-Advisor darstellt.

Denn wie es die Definition eines Robo-Advisors bereits erkennen lässt: Der Vermögensaufbau soll automatisch laufen. Denn der Begriff Robo-Advisor setzt sich aus den englischen Begriffen Robot (Roboter) und Advisor (Berater) zusammen. Dahinter steht im Kern mal nichts anderes, als dass hier eine Vielzahl von automatisierten Prozessen zum Tragen kommt. 

Individuell programmierte Algorithmen kümmern sich um die Risikoprofil des Anlegers, der Erstellung eines passenden Portfolios, der fortlaufenden Kontrolle des Kundenportfolios und ggfs. auch der Anpassung infolge von starken Marktbewegungen. Und exakt jene Automatisierung zahlreicher Prozesse senken die Kosten, was wiederum für den Anleger, der sein Geld in einen Robo-Advisor steckt, eine höhere Rendite bedeuten kann. Vorausgesetzt, dass der Robo-Advisor eine entsprechende Performance hinlegt. Woraus folgt, dass  Erfolgreich Geld investieren durch Nutzung eines der zahlreichen Robo-Advisor Angebote gerade für Kleinanleger und Anleger mit mittlerem Vermögen kein Ding der Unmöglichkeit sein muss. Schon gar nicht dann, wenn man sich als Anleger selbst um seine Investitionen kümmern möchte.

Die Vorteile eines Robo-Advisors

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass die Nutzung eines Robo-Advisors für eine bestimmte Gruppen von Anlegern durchaus gewisse Vorteile mit sich bringt oder zumindest bringen kann. Diese Vorteile lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:

- Niedrige Kosten: Robo-Advisor investieren in der Regel in kostengünstige ETF (Exchange Traded Funds).  Zwar gibt es auch Robo-Advisor, welche direkt in einzelne Aktienwerte investieren, hier fallen jedoch oftmals auf Dauer betrachtet hohe Transaktionsgebühren an, welche die Gesamtrendite belasten. Zudem erwarten einige Robo-Advisor hier eine entsprechende Gewinnbeteiligung von nicht seltenen 20 %. Es gilt also bei der Auswahl eines passenden Robo-Advisor Angebotes gang genau auf das Anlageuniversum UND die Kosten /Gebührenstruktur zu achten.

- Fokus auf Risiken: Robo-Advisor richten die Portfolios auf die ermittelte Risikoneigung ihres Kunden aus. Da die Ermittlung des Risikoprofils durch Nutzung eines Algorithmus auf Basis der Angaben des Kunden geschieht, entspricht der Portfoliozuschlag in hohem Prozentsatz den Erwartungen des Kunden hinsichtlich Sicherheit als auch Renditechancen.

- Technologie statt Emotionen: Zahlreiche Investoren handeln bei der Verwaltung ihres eigenen Vermögens viel zu emotional. Das führt in weiterer Folge dazu, dass zum falschen Zeitpunkt gekauft und verkauft wird. Robo-Advisor hingegen agieren emotionsfrei. Ihre Entscheidungen basieren zwar auf von Menschenhand programmierten Algorithmen, weisen aber anhand eben jener mathematischen Grundlage deutlich weniger Anfälligkeit für situationsbedingte Fehlentscheidungen beim Investment auf.  

- Transparenz: Viele Robo-Advisor bieten Ihren Kunden online den Zugriff auf Daten und alle gewünschten Infos zu ihrer Geldanlage. So können beispielsweise jederzeit sämtliche Transaktionen als auch die aktuelle Performance ihres Portfolios eingesehen werden. Bei manchen Anbietern funktioniert dies sogar in Echtzeit betrachtet werden.

 

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