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Beruf erfolgreich wechseln dank Umschulungen

10.01.2020 - Meist merkt man schon während der Ausbildung, dass der gewählte Beruf nicht das ist, was man sich vorgestellt hat. Spätestens nach der Ausbildung wird vielen aber schnell klar, dass ein neues Ziel gesetzt werden muss. Die Ausbildung wurde erfolgreich beendet und nun kann ein neuer Weg eingeschlagen werden. Eine Umschulung ist hier meist ein guter Weg um einen Beruf erfolgreich zu wechseln und endlich den Traumberuf zu finden.

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Diese Formen der Umschulung gibt es

Eine Umschulung dauert in der Regel zwischen 9 Monaten bis hin zu 2 Jahren. Die Dauer ist von der Form der Umschulung abhängig aber auch von den Vorkenntnissen und dem bisherigen Berufsbild. Neben der schulischen Umschulung gibt es auch die duale Umschulung, die betrieblich stattfindet und die überbetriebliche Umschulung. Bei Ersterer wird die Umschulung rein in der Berufsschule oder Berufsfachschule absolviert. Die duale Umschulung findet zum Teil im Betrieb und zum Teil in der Berufsschule statt. Die überbetriebliche Umschulung ist mit hohen Kosten verbunden, da es sich hier meist um private Träger handelt. Hier wird der Unterricht von einem privaten Bildungsträger abgehalten, zusätzlich müssen Praktika absolviert werden.

Umschulung für Eltern – ist das möglich?

Auch Eltern soll die Chance nicht verwehrt sein. Es besteht die Möglichkeit, die Umschulung in Teilzeit zu machen. In diesem Fall wird die Arbeitszeit um die Stunden reduziert, die man arbeiten kann. Die Berufsschule muss jedoch in Vollzeit besucht werden. Ganz nebenbei besteht auch noch die Möglichkeit des Fernunterrichts oder eines Fernstudiums, welche in der Regel aber aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Wer übernimmt die Kosten für eine Umschulung?

Wer es sich leisten kann, bezahlt die Umschulung einfach selbst. Aus bestimmten Gründen kann die Umschulung aber auch von der Arbeitsagentur, der Krankenkasse, der Rentenversicherung, dem Jobcenter oder gar dem Ausbildungsbetrieb bezahlt werden. Wer hier wann einspringt, gilt es noch vor Beginn der Umschulung abzuklären, denn es kommt hier immer auf die richtigen Bedingungen an.

Bei dem Antrag an die Arbeitsagentur muss der Antragsteller mindestens 18 Jahre alt sein und eine angefangene oder abgeschlossene Berufsausbildung haben. Die Tatsache, dass der eigentliche Beruf keinen Spaß mehr macht, ist kein Grund, für eine Kostenübernahme. Es müssen triftige Gründe vorliegen.

So würde die Krankenkasse oder Rentenversicherung zum Beispiel die Kosten übernehmen, wenn der eigentliche Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführbar ist. Die betriebliche Umschulung dagegen macht nur dann Sinn, wenn man in dem Betrieb und somit Beruf auch bleiben möchte. Grundsätzlich wird bei jeder Umschulung in einem Betrieb aber Ausbildungsgehalt bezahlt. Hier kann es sein, dass das Jobcenter oder die Arbeitsagentur einen Teil der Kosten an den Ausbildungsbetrieb erstattet.

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