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C&A stellt Europa-Vorstand neu auf: Vier Vorstände gehen

15.10.2018 - Düsseldorf (dpa) - Der Textilhändler C&A strafft sein Management für das Europa-Geschäft. Gleich vier der sieben Führungskräfte verlassen den Vorstand der Handelskette, berichtete die «Textilwirtschaft» am Montag. Das Europa-Führungsgremium werde mit sofortiger Wirkung nur noch aus drei Mitgliedern bestehen, bestätigte das Unternehmen in Düsseldorf. Dazu gehörten neben Vorstandschef Alain Caparros auch Martijn van der Zee sowie Tjeerd van der Zee.

  • Der Vorstandschef von C&A, Alain Caparros. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Vorstandschef von C&A, Alain Caparros. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa) - Der Textilhändler C&A strafft sein Management für das Europa-Geschäft. Gleich vier der sieben Führungskräfte verlassen den Vorstand der Handelskette, berichtete die «Textilwirtschaft» am Montag. Das Europa-Führungsgremium werde mit sofortiger Wirkung nur noch aus drei Mitgliedern bestehen, bestätigte das Unternehmen in Düsseldorf. Dazu gehörten neben Vorstandschef Alain Caparros auch Martijn van der Zee sowie Tjeerd van der Zee.

Bart Brenninkmeijer, Frank Beeck, Andreas Seitz und Manfred Mandel verließen den Vorstand. Alle außer Brenninkmeijer, der auch Mitglied der Eigentümerfamilie ist, scheiden aus dem Familienkonzern aus.

«Ein Unternehmen, das schneller entscheiden, effizienter handeln und agiler sein will, braucht ein schlankes Management mit klaren Zuständigkeiten und flachen Hierarchien sowie kurzen Berichts- und Entscheidungswegen», erklärte C&A-Europa-Chef Caparros. Die Neuaufstellung der Unternehmensspitze sei Teil einer Reihe von strategischen Weichenstellungen.

Caparros war im August 2017 vom Lebensmittelhändler Rewe zu C&A gewechselt. Der neue C&A-Europa-Chef hatte Veränderungen angekündigt, um nach schwächeren Jahren Wettbewerbern wie Aldi, Primark oder H&M Kunden abzuwerben. Im vergangenen Jahr hatte der Textilhändler wieder bessere Geschäfte erzielt. Der Umsatz in Europa war nach Unternehmensangaben um vier Prozent gestiegen, der Marktanteil der Kette europaweit leicht auf 7,3 Prozent geklettert.

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