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Das ABC der Forex

25.06.2019 - Forex ist ein Akronym für "Foreign Exchange". "Foreign Exchange" bezeichnet den weltweiten Markt für Währungen und ist mit einem täglichen Umsatz von über 5 Billionen Dollar der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Forex ist ein dezentralisierter Marktplatz auf dem der relative Wert diverser Währungen bestimmt wird. Es wird rund um die Uhr gehandelt, wobei vier Haupthandelszeiten vorherrschen: die New York-Zeit, Die London-Zeit, die Tokyo-Zeit und die Syndey-Zeit. Im Unterschied zur Börse, dem Marktplatz für Aktien, gibt es keinen zentralen Markt auf dem die Währungen gehandelt werden. Die Transaktionen mit Devisen werden stattdessen global von diversen Institutionen dezentral abgewickelt. Dazu gehören die Zentralbanken, große Geschäftsbanken, Hedge Fonds, professionelle Devisenmakler und große Vermögensverwaltungsgesellschaften.

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Wechselkurse

An der Forex werden über die Wechselkurse die Preise für die gehandelten Währungen festgelegt. Ein Wechselkurs bezeichnet den Preis einer Währung, bemessen in einer anderen Währung und gibt damit an, in welchem Verhältnis die Währungen zweier Länder gegeneinander getauscht werden können. So ist dem Wechselkurs von Euro in Dollar zu entnehmen, dass beispielsweise 1 Euro am Dollar bemessen 1,14 Dollar wert ist.

Änderung der Wechselkurse

Der Wechselkurs zwischen zwei Währungen ist keine feste Größe, sondern ändert sich unentwegt. Die Schwankung eines Wechselkurses wird durch den permanenten Wandel von Angebot und Nachfrage verursacht. Eine zurückgehende Nachfrage nach einer Währung oder eine Zunahme der Versorgung mit einer Währung können den Wert dieser Währung sinken lassen. Eine anziehende Nachfrage nach einer Währung oder eine Reduzierung der Versorgung mit einer Währung können den Wert dieser Währung steigen lassen. Angebot und Nachfrage einer Währung werden durch wirtschaftliche und politische Szenarien beeinflusst.

Der Pip im Forex Handel

Ein Verständnis des Forex Handels ist ohne Klärung der Frage, was ist ein Pip, nicht möglich. Die kleinste Bewegung, um die sich eine Währung ändern kann, ist ein Pip. Pip ist ein Akronym für "Point in Percentage" und bezeichnet die minimale, standardisierte Änderung einer Währung. Währungskurse werden auf vier Nachkommastellen angegeben. Verändert sich also der Wechselkurs von Euro in Dollar von 1,1234 auf 1,1235, dann spricht man von einem Anstieg um einen Pip zugunsten des Euro berechnet in Dollar. Ein Pip ist folglich das Hundertstel eines Hundertstels einer Währung. Eine Ausnahme machen Währungspaare mit dem japanischen Yen: in diesen Fällen bezeichnet ein Pip eine Änderung der Währung in der zweiten Nachkommastelle.

Währungspaare

Ein Währungspaar kennzeichnet im Forex Handel eine bestimmte Währung - etwa Euro - von der in eine andere Währung - etwa Dollar - getauscht wird. Die erstgenannte Währung gilt als sogenannte "Basiswährung", während die zweitgenannte Währung "Kurswährung" genannt wird. Gekauft wird die Basiswährung. Will man also ein Währungspaar kaufen, muss man die Basiswährung kaufen und die Kurswährung verkaufen. Währungspaare treten meistens als Paarungen einer Währung mit dem US-Dollar auf. Der US-Dollar hat an der Forex das höchste Handelsvolumen. Beinhaltet ein Währungspaar zwei Währungen ohne US-Dollar, ist auch die Rede von sogenannten "Währungskreuzen". So gibt es zum Beispiel Währungskreuze mit Yen, Pfund oder Euro. Die meistgehandelten Währungspaare am Forex sind:

• Euro/US-Dollar

• US-Dollar/Japanischer Yen

• Britisches Pfund/ US-Dollar

• US-Dollar/Schweizer Franken

Das Lot im Forex Handel

Ein Lot bezeichnet die Positionsgröße im Forex Handel und entspricht der standardisierten Größe von 100.000 Einheiten der Basiswährung in einem Währungspaar. Beim Währungspaar Britisches Pfund/ US-Dollar wären dies 100.000 Britische Pfund. Zudem werden auch Mini-Lots (10.000 Einheiten der Basiswährung) und Micro-Lots (1.000 Einheiten der Basiswährung) gehandelt.

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