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Einfach kündigen - das sollten Sie unbedingt beachten

09.12.2019 - Lohnt sich eine Kündigung? Jeder von uns besitzt verschiedene Verträge, wie z. B. Versicherungen, Handyverträge, Verträge mit Stromanbietern oder vielleicht einen Mietvertrag. Die Mehrzahl der Bundesbürger sind Arbeitnehmer, sodass die meisten in ihrem Berufsleben auch mit der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses in Berührung kommen.

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Kündigungen sind oft etwas unangenehm. Sie müssen sich mit einem Thema beschäftigen, dass Sie vielleicht gar nicht interessiert, z. B. mit Versicherungen. Bei der Kündigung eines Arbeitsvertrags müssen Sie Ihre Komfortzone verlassen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Aber wollen Sie wirklich über Jahre einen zu teuren Vertrag bezahlen, der Sie bei der Abbuchung jedes Monat daran erinnert? Wollen Sie für die nächsten Jahre in einem Beruf arbeiten, der Ihnen keine Freude macht? Vermutlich nicht. Mit der richtigen Vorgehensweise gelingt Ihnen jede Kündigung.

Schritt für Schritt zum Ziel

Zunächst sollten Sie einen Blick in den bestehenden Vertrag werfen, dort finden Sie die Kündigungsfrist. Im Anschluss können Sie einen neuen Vertrag suchen und auswählen. In den meisten Fällen empfiehlt es sich, die Kündigung erst abzuschicken, wenn Sie den neuen Vertrag abgeschlossen oder zumindest unterschriftsreif vorliegen haben. Das Kündigungsformular können Sie mit einer Vorlage schnell und einfach erstellen. So gibt es eine Vielzahl an Webseiten, die Muster und Vorlagen für verschiedene Kündigungsschreiben kostenfrei zur Verfügung stellen. Alternativ kann die Kündigung auch direkt über Kuendigung.org per Einschreiben, Fax oder online versendet werden.

Kündigungen müssen generell in Schriftform erfolgen

Seit 01.10.2016 sind Kündigungen der meisten Verträge, wie z. B. mit Strom- und Mobilfunkanbietern, ohne Unterschrift per E-Mail möglich. Denken Sie beim Kündigungsschreiben daran, Vertragsdaten wie Kunden- oder Vertragsnummer anzugeben, und fordern Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Vorsicht bei Arbeitsverträgen, Mietverträgen und notariell bekundeten Verträgen: Diese können nicht einfach per E-Mail gekündigt werden.

Eine Frage der Einstellung

Grübeln Sie nicht über die etwas unangenehmen Dinge, die mit der Kündigung vor Ihnen liegen. Fokussieren Sie sich auf die Chancen, die die Zukunft - in Form eines neuen Vertrags - mit sich bringt. Denken Sie nicht an das Ausdrucken von Formularen, die Unterschriften und Anfragen bei einem neuen Anbieter, sondern an die monatliche Ersparnis, die Ihnen dieser Schritt bringt. Stellen Sie sich bei einem neuen Arbeitsvertrag die Möglichkeiten und spannenden Herausforderungen bei Ihrem neuen Arbeitgeber vor.

Wann sollte eine Kündigung gut überlegt sein?

Die Kündigung eines Arbeitsvertrags sollten Sie gut vorbereiten. Für den Fall, dass Sie im Anschluss noch keinen neuen Arbeitsvertrag in Aussicht haben, kann das Arbeitsamt die Zahlung von Arbeitslosengeld möglicherweise verweigern. Vielleicht haben Sie dann auch eine Lücke im Lebenslauf, die Sie einem potenziellen neuen Arbeitgeber erklären müssten. Auch Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen sollten Sie erst kündigen, wenn Sie einen neuen Vertrag unterschriftsreif vorliegen haben. Hier müssen in der Regel Fragen zum Gesundheitszustand beantwortet werden. Falls sich Ihre gesundheitliche Situation nun anders darstellt, stehen Sie im schlimmsten Fall ohne Vertrag da. Das können Sie vermeiden.

Abschluss von neuen Verträgen - gleich an die Kündigungsfrist denken

Beim Abschluss von neuen Verträgen sollten Sie schon zu Beginn die Kündigungsfrist beachten. Sie können einen Kündigungsfristenrechner nutzen und sich direkt eine Erinnerung in Ihrem Smartphone-Kalender einstellen. So verpassen Sie den spätmöglichsten Kündigungstermin des neuen Vertrags nicht.

Fazit

Mit der richtigen Vorbereitung und der Nutzung von cleveren Werkzeugen werden Kündigungen zum Kinderspiel. Haben Sie keine Angst vor Kündigungen - es lohnt sich.

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