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Erste Hilfe bei Ärger mit der Versicherung

25.05.2020 - Wer eine Versicherung abschließt, der wünscht sich, im Notfall abgesichert zu sein. Doch leider verhalten sich die zuständigen Versicherer im Falle der Forderung großer Summen durch den Versicherungsnehmer nicht immer so, wie der Kunde sich das wünscht. Was Sie tun können, wenn die Versicherung die entsprechenden Summen nicht auszahlen will, obwohl sie dazu verpflichtet wäre, erfahren Sie hier.

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Diese Gründe führen zur Zahlungsverweigerung

Wenn die Versicherung nicht zahlt, ist es in vielen Fällen ratsam, einen Anwalt für Versicherungsrecht einzuschalten. Dieser wird in einem ersten Schritt herausfinden, warum die Versicherung nicht zahlen will und ob diese Weigerung gerechtfertigt ist.

Es kann sein, dass der Betrag im Hinblick auf die Höhe des Schadens nicht gedeckt wird. Die exakte Summe oder eine Kostenspanne können Sie in den entsprechenden Verträgen nachlesen. Je nach Versicherer und Art der Versicherung kann bei einer Überschreitung die Zahlung ganz verweigert oder nur teilweise ausgezahlt werden. In dem Fall kann ein Anwalt nicht weiterhelfen, weil die Versicherung nicht zur Zahlung verpflichtet ist.

Sofern das Unternehmen einen Nachweis für den Schaden oder den Ursprung des Schadens verlangt, muss dieser erbracht werden. Können Sie keinerlei Belege abgeben, entfällt der Versicherungsschutz. Gleiches gilt, wenn die Fristen zur Einreichung der Beweise oder der Meldung des Schadenfalles nicht eingehalten werden.

Wenn das Versicherungsunternehmen auf Zeit spielt

Oftmals wird die Zahlung vom Versicherer nicht per se verweigert, sondern dieser versucht, die Zahlung schlicht hinauszuzögern. In dem Fall sollten Sie Druck aufbauen, indem Sie schriftlich eine klare Frist setzen. Lassen Sie sich am besten von einem Anwalt helfen, der genau weiß, wie eine solche Fristsetzung aussehen muss, um rechtlich wirksam zu sein. Wichtig ist, dass Sie den Schriftwechsel mit der Versicherung vor Gericht beweisen können. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein versenden. Wenn innerhalb der Frist niemand reagiert, können Sie weitere rechtliche Schritte einleiten.

Häufiger Fall: Haftpflichtversicherung zahlt nicht

Gerade die Haftpflichtversicherung ist bekannt dafür, dass im Notfall nicht auf Anhieb bezahlt wird. Dass diese Versicherung erst einmal skeptisch auf Schadensmeldungen reagiert und im Zweifel Beweise fordert, hat einen guten Grund. Es kommt immer wieder zu Betrugsfällen, bei denen der Schaden nur vorgegeben wird oder der wahre Verursacher des Schadens nicht genannt wird. Seien Sie deshalb ehrlich und transparent, wenn Sie mit der Haftpflichtversicherung kommunizieren. Achten Sie trotzdem darauf, dass Sie keinerlei Schuld eingestehen, falls jemand anderes für den Schaden verantwortlich ist. Handelt es sich um eine größere Summe, wird die Versicherung eventuell einen Gutachter beauftragen. Verhalten Sie sich auch in diesem Fall kooperativ, steigt die Chance auf eine baldige Zahlung. Wenn der Versicherer sich nicht alsbald meldet, gilt auch hier wieder: Fragen Sie explizit nach. Kann Ihnen niemand ein konkretes Datum für die Auszahlung oder die Entscheidung des Falles nennen, setzen Sie schriftlich Fristen.

Probleme mit der Kfz-Versicherung

Die meisten Autofahrer brauchen mindestens einmal in ihrem Leben die Hilfe der Kfz-Versicherung. Handelt es sich um Schäden, die infolge einer rechtlich nicht konformen Handlung geschehen sind, ist die Versicherung nicht zum Ersatz verpflichtet. Das gilt zum Beispiel beim Fahren ohne Führerschein, beim Fahren unter Einfluss von Alkohol oder bei der Teilnahme an illegalen Autorennen.

In allen anderen Fällen sollten Sie den Schaden so früh wie möglich melden und auf keinen Fall länger als eine Woche warten. Sonst verstoßen Sie gegen die in Deutschland geltende Anzeigepflicht. In dem Fall könnte der Versicherungsschutz wegfallen.

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