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Festgeld – So funktioniert’s

12.12.2019 - Festgeld ist eine konservative Anlageform, die auch als Termingeld bezeichnet wird, denn der Kunde legt zusammen mit der Bank, bei der das Geld investiert werden soll, die Laufzeit genau fest. Ist diese um, steht das ersparte Geld wieder zur Verfügung.

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Das Festgeld eignet sich für mittel- und langfristige Anlagen, z.B. wenn auf ein bestimmtes Ziel hingespart werden soll oder zeitweise nicht benötigtes Geld sicher angelegt werden soll. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, die Zinsen zur Wiederanlage zu verwenden. Da der Zinssatz über die Anlagedauer ebenfalls unverändert bestehen bleibt, kann eine Anlage als relativ risikolos betrachtet werden und so eine gut einschätzbare Größe im Anlagemix bilden. Vor Abschluss eines Vertrages muss also genau überlegt werden, auf wie viel Geld wie lange verzichtet werden kann. 

Vor- und Nachteile des Festgeldes

Der Vorteil gegenüber anderen Spar- und Anlagemodellen, wie dem Tagesgeld, liegt darin, dass der Zinssatz zu Beginn des Vertragsabschlusses festgelegt wird und sich für die Dauer der vereinbarten Laufzeit nicht verändert. Zinsschwankungen haben damit auf das Sparergebnis keinen Einfluss. Damit wissen Anleger von Anfang an ganz genau, wie viel Zinsen sie erhalten werden. Ein Nachteil ist, dass das Geld während der Anlage nicht verfügbar ist. Damit ist das Festgeld nicht für Anleger geeignet, die keine anderen frei verfügbaren finanziellen Ressourcen haben. Natürlich kann im Notfall auch ein Festgeldkonto gekündigt werden. Im Fall einer vorzeitigen Kündigung kann es aber sein, dass die Zinsen dann komplett wegfallen. Das Festgeld ist keine sonderlich renditestarke Anlage. Der zu erwartende Gewinn steigt jedoch proportional mit größerer Anlagesumme und längerer Laufzeit. Zusammengefasst werden kann also, dass der Gewinn überschaubar, dafür aber sicher ist. 

Angebote gründlich vergleichen

Früher war der erste Gang wahrscheinlich der zur Hausbank oder idealerweise zu einem unabhängigen Finanzberater. Heute können sich Anleger auch allein recht gut einen neutralen Überblick verschaffen. Mithilfe eines Zinsrechners lassen sich die Angebote unterschiedlicher Banken relativ leicht vergleichen. WeltSparen bieten hier einen guten Überblick über die verschieden Festgeldanbieter und deren Anlagekonditionen. So kann etwa leicht eingesehen werden, ob die Zinsen monatlich oder am Ende der Laufzeit ausgeschüttet werden. Je nach Länge des Anlagezeitraums kann es auch eine Überlegung wert sein, ob das Geld nach Ablauf der Zeit sofort wieder angelegt oder der Vertrag verlängert werden kann. Ob das Angebot einer Bank geeignet ist, kann der Kunde aber letztlich nur seiner individuellen Lebens- und Sparsituation entsprechend entscheiden.

Sicherheit

Wie bei allen anderen Guthabenformen gibt es auch beim Festgeld einige Aspekte zu beachten, damit das Geld verlustsicher angelegt ist. Selbstverständlich sollten die detaillierten Vertragskonditionen vor Abschluss genau gelesen werden. Ist etwas unklar oder unverständlich ausgedrückt, so lohnt eine Nachfrage beim Kundenservice der betreffenden Bank. Weiterhin sollten sich Anleger folgende Fragen stellen: Kann der Vertrag vorzeitig gekündigt werden? Wie lang ist die Kündigungsfrist bei einer vorzeitigen Kündigung? Wann wird der Zins ausgeschüttet, wenn das Geld bis zum Ablauf der vereinbarten Zeit angelegt ist? Wie wird dieser Gewinn besteuert und wird diese Steuer automatisch abgeführt? Auch sollte darauf geachtet werden, ob das Geld bei einer europäischen Bank angelegt ist und somit dem Schutz der europäischen Einlagensicherung untersteht.

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