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Früher Vogel: Als Student fürs Alter vorsorgen

19.12.2018 - Am Anfang des Studiums ist der erste richtige Job noch weit entfernt. Und die Rente erst recht. Trotzdem sollten Studenten sich frühzeitig über ihre Altersvorsorge Gedanken machen. Was schon während des Studiums möglich ist, erklären wir hier.

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Je früher die Vorsorge beginnt, desto stärker wächst die Rente

Miete, Semesterbeiträge, Lehrmittel, Essen, Kleidung – das Studium bringt viele Ausgaben mit sich. Selbst mit Nebenjob bleibt am Ende des Monats kaum etwas auf dem Konto von Studenten übrig. Trotzdem raten Experten zum Sparen. Und zwar nicht für das Auto oder den nächsten Urlaub, sondern für die Rente.

Innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt das Rentenniveau aktuell 48 Prozent. Das bedeutet: Ein Arbeitnehmer bekommt im Ruhestand nur knapp die Hälfte seines letzten Bruttoeinkommens aus der Rentenkasse. Ohne weitere Vorsorgemaßnahmen lässt sich der Lebensstandard also kaum halten.

Je früher Studenten mit der Vorsorge anfangen, desto stärker vermehrt sich das Geld bis zur Rente. Die beginnt für alle Jahrgänge ab 1964 in der Regel im 68. Lebensjahr. Wer schon während des Studiums und nicht erst im Laufe des Berufslebens privat vorsorgt, kann die Rente deutlich aufstocken.

Krankenversicherung, Privathaftpflicht, BU: Existenzielle Risiken absichern

Zunächst sollten Studenten sich jedoch um existenzielle Risiken kümmern: Eine Krankenversicherung sowie eine private Haftpflichtversicherung sind ein Muss. Bis zum 26. Geburtstag lässt sich beides meist über die Eltern abdecken.

Daneben empfehlen die meisten Experten eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Diese stockt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente auf, wenn man seinen Job nicht mehr ausüben kann. Ein Bandscheibenvorfall kann genauso zur Berufsunfähigkeit führen wie eine Depression. Auf dem YouTube-Kanal von Swiss Life Select ist die Arbeitskraftabsicherung anschaulich erklärt. Der Vorteil für Studenten: Je früher die Beitragszahlungen für eine BU beginnen, desto geringer sind sie in der Regel. Denn bei guter Gesundheit fallen die Konditionen günstiger aus.

Was bringen Tagesgeldkonto, Lebensversicherung und Aktien?

Wenn die größten Risiken abgesichert sind und Studenten am Ende des Monats noch Geld übrig haben, ist Sparen angesagt.

Eine beliebte Möglichkeit, um sein Geld zu parken, ist ein Tagesgeldkonto. Doch die Zinsen sind gering, für die Altersvorsorge ist diese Sparvariante nichts. Ein solches Konto bietet sich für kurzfristige Sparziele wie einen Umzug oder einen Auslandsaufenthalt an.

Eine Risikolebensversicherung ist sinnvoll, wenn man Angehörige im Todesfall absichern möchte, zum Beispiel die eigenen Kinder.

Langfristig lohnt sich die Investition in Aktienfonds. Wenn das eingezahlte Geld tatsächlich entbehrlich ist, winken auf lange Sicht hohe Renditen. Bis zum Ruhestand lassen sich zwischenzeitliche Schwankungen an der Börse aussitzen.  

Sparen, aber richtig

Fest steht: Macht ein Student durch BAföG oder einen Studienkredit ohnehin Schulden oder würde die Finanzvorsorge den Dispositionskredit ausreizen, steht die Studienfinanzierung vor der Altersvorsorge. Bei allen anderen gilt: Selbst kleine Sparbeträge zahlen sich langfristig aus.

Niemals sollten Studenten in Vorsorgeprodukte investieren, über die sie sich nicht gründlich informiert haben. Die Altersvorsorge hängt immer von der finanziellen Situation, der Risikobereitschaft und den persönlichen Wünschen und Zielen ab. Finanz- und Versicherungsberater können bei der individuellen Gestaltung beraten.

Um Versicherungsvermittler, die auf dem Campus nach neuen, jungen Kunden suchen, sollten Studenten allerdings einen großen Bogen machen. Sie verkaufen meist nur unnütze Sparverträge, von denen nur die Vermittler selbst etwas haben.

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