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Junior Depot: Investieren für den Nachwuchs

03.07.2019 - Während Sparbücher und Festgeldkonten als Kind oft sehr gewinnbringend waren, sieht es für die aktuelle Generation anders aus. Durch niedrige Zinsen lohnt es sich nicht mehr, die Ersparnisse des Nachwuchses in herkömmlichen Produkten anzulegen.

  •  © PDPics/pixabay.com /

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Während Sparbücher und Festgeldkonten als Kind oft sehr gewinnbringend waren, sieht es für die aktuelle Generation anders aus. Durch niedrige Zinsen lohnt es sich nicht mehr, die Ersparnisse des Nachwuchses in herkömmlichen Produkten anzulegen.

Der Aktienmarkt kann dagegen auch und gerade bei niedrigen Zinsen beim Aufbau eines Vermögens helfen. Sie müssen dafür jedoch zuerst ein Junior Depot für Ihr Kind oder Ihre Kinder eröffnen.

Das beste Junior Depot für Aktien finden

Für die langfristige Geldanlage benötigen Sie einen guten Partner. Entscheidend ist dafür auch Ihre Anlagestrategie. Möchten Sie sich von einem Mitarbeiter in der Filiale beraten lassen oder sich lieber selbst informieren und alleine entscheiden? Diese Grundüberlegung kann bereits erste Klarheit schaffen. Danach können Sie die Konditionen und Merkmale des Junior Depot diverser Banken und Broker ganz einfach im Internet vergleichen. Achten Sie auf Kaufgebühren und auch laufende Kosten wie Jahresgebühren des Junior Depot (Quelle: finanz-markt.com). Mit diesen Informationen haben Sie die Möglichkeit, genau das richtige Junior Depot für Ihren Nachwuchs auszuwählen.

Folgendes sollten Sie bei der Auswahl des Junior Depot berücksichtigen:

• Kosten

• Auswahl an Wertpapieren

• Kostenvergünstigungen für Fonds

• Mindestalter

• Möglichkeit von Sparplänen

Das richtige Anlageprodukt

Mindestens genauso wichtig, wie der richtige Anbieter ist die Wahl des passenden Produktes. Bei allzu riskanten Geldanlagen legen die meisten Broker übrigens bereits ein Veto ein. Sie sind nämlich verpflichtet, das Geld Ihres Kindes verantwortungsbewusst und ausschließlich mit der Chance auf eine Vermögensmehrung anzulegen.

Dazu gibt es unzählige Produkte mit hochtrabenden Versprechungen. Meistens sind Sie jedoch mit Produkten, die möglichst einfach strukturiert sind, am besten aufgestellt. Langfristig versprechen die Direktanlage in Aktien und die Anlage in Indexfonds, sogenannte ETF´s, die besten Chancen. Wenn Sie unbedingt jemanden mit der Verwaltung des Vermögens beauftragen möchten, sind Fonds eine Lösung.

Aktuell in aller Munde sind ETF´s. Diese Wertpapiere bilden einen Index, wie den DAX oder den Dow Jones nach. Die Verwaltungsgebühren sind dabei sehr gering und die Rendite dafür umso höher. Zeitgleich wird die Anlage auf viele verschiedene Unternehmen verteilt.

Wenn Sie bereits erfahrener sind, können Sie für Ihre Kinder einzelne Aktien auswählen. Die Chancen sind bei diesem Vorgehen höher – die Risiken sind es aber auch.

Wertschwankungen können an der Börse immer vorkommen. Diese sollten Sie jedoch nicht aus der Ruhe bringen, da Ihr Kind bis zur Volljährigkeit Zeit hat, alle Turbulenzen an der Börse auszusitzen.

Ist das Risiko nicht zu hoch?

Viele Anleger tendieren dazu, das Risiko an der Börse zu überschätzen. Insbesondere bei der Anlage für Ihre Kinder spielt jedoch ein Faktor für Sie. Die Zeit. Je länger ein Investor, in diesem Fall Ihr Kind, am Aktienmarkt teilnimmt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf attraktive Renditen (Quelle: Dividendenadel.de). Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie sich bei der Geldanlage nicht auf Ihr Bauchgefühl verlassen. Für die Risikominimierung können Sie die Ruhe zu bewahren auch aktiv etwas tun.

Eine gute Struktur der Geldanlage, auch Asset Allocation genannt, trägt erheblich zu der Verringerung von Schwankungen bei. Sie sollten Wertpapiere aus unterschiedlichen Branchen, Ländern und Währungen wählen. Dann ist Ihr Kind für die Zukunft gut aufgestellt.

Alternativen gibt es ohnehin nicht viele. Legt man das Geld auf ein Sparbuch oder ein Girokonto für Kinder gibt es bei den meisten Banken maximal 1% Zinsen (Quelle: eltern-aktuell.de).

Steuerersparnis

Ein Junior Depot bietet darüber hinaus auch handfeste finanzielle Vorteile. Ihr Kind hat nämlich einen eigenen Sparerpauschalbetrag von 801 Euro. Bis zu diesem Betrag sind Dividenden und andere Aktiengewinne von der Abgeltungssteuer befreit. Weil Ihr Kind kein anderes Einkommen haben wird, beträgt der Freibetrag letztendlich sogar fast 10.000 Euro. Ihr eigenes Vermögen können Sie auf einem Junior Depot jedoch nicht zwischenparken. Einmal eingezahlt, gehört es Ihrem Kind.

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